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Kollektiver Jubel: Die Spieler des SC Riessersee feiern mit Torschütze Richard Mueller (vorne) dessen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 beim Heimsieg gegen die Bayreuth Tigers.
Garmisch‘s on fire: SCR holt sich Hauptrunden-Titel - die Bilder der Partie.
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Prächtige Stimmung im Olympia-Eissportzentrum

Garmisch‘s on fire: SCR holt sich Hauptrunden-Titel

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Es ist der vorläufige Höhepunkt einer überragenden Saison: Nach dem 5:2-Heimsieg gegen die Bayreuth Tigers ist der SC Riessersee Hauptrunden-Meister der DEL 2.

Garmisch-Partenkirchen – Feste soll man feiern wie sie fallen. An dieses Sprichwort hielten sich gestern Abend die Fans des SC Riessersee. Beim 5:2-Heimsieg gegen die Bayreuth Tigers verwandelten sie die Fankurve in eine Party-Zone. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ oder „Deutscher Meister wird nur der SCR“ schallte es von der ersten Minute an durch das Olympia-Eissportzentrum. Sie sprangen, sie sangen, sie lachten. Und das mit gutem Grund: Hat ihr Herzensverein doch etwas herausragendes vollbracht: Der SC Riessersee ist Hauptrunden-Meister der DEL 2. Das Ergebnis einer Saison der Spitzenklasse.

Für die letzten drei seiner 103 Punkte, die der SCR in 52 Spielen gesammelt hat, musste er sich vergleichsweise wenig anstrengen. Zu gering war die Gegenwehr der Gäste aus Bayreuth. Doch wer mag es den Oberfranken verdenken? Als Tabellenletzter hatten sie schon vor dem Spiel keine Chance mehr den Vorletzten Bad Tölz einzuholen. Der Fokus gilt den Playdowns gegen Weißwasser. Bloß nicht verletzen, lautete die Devise. Eine Einstellung, die der SC Riessersee von Beginn an ausnutzte. Den Hauptrunden-Titel vor Augen bestürmten sie das Tor von Goalie Martins Raitums. Schon nach wenigen Minuten scheiterten Matthias Beck und Jared Gomes an Reflexen des Letten. Julian Eichinger zimmerte einen Schlagschuss an den Pfosten. Die Garmisch-Partenkirchner schnürten ihren Gegner regelrecht ein. Zwei Treffern verwehrte das Schiedsrichtergespann Martin Holzer/Bastian Haupt noch die Anerkennung. Ein SCR-Spieler hatte jeweils das Tor verschoben. Doch als die Scheibe das dritte Mal einschlug, lief alles korrekt ab: In einer doppelten Überzahlphase stocherte Andreas Driendl den Puck über die Linie. Beim 2:0 bewies Beck viel Übersicht. Der Schwede fuhr hinters Tor und bediente Eichinger mustergültig. Das zwischenzeitliche 1:2 – lediglich ein verkraftbarer Schönheitsfehler. Spätestens nach dem 3:1 durch Torjäger Richard Mueller, dem eine klasse Kombination von Driendl und Stephan Wilhelm vorausging, verflogen die letzten Zweifel, dass der SCR das Eis als Sieger verlassen wird.

Die letzten beiden Drittel hatten mit ernsthaftem Profi-Eishockey nicht mehr viel gemein. Viel mehr glichen sie einem Schaulaufen. Der SCR versuchte offensiv zu glänzen und vergaß dabei hin und wieder die Defensivarbeit. So konnte immerhin Matthias Nemec mit einigen guten Saves nach seinem erfolgreichen Comeback in Bietigheim erneut beweisen, dass auf ihn Verlass ist. Vorne lief die Scheibe immer wieder ansehnlich durch die Reihen. Die Nutznießer waren Driendl und Mueller. Beide schraubten ihr Torekonto weiter nach oben.

Abseits des Eises feierten die SCR-Anhänger weiter sich selbst und ihr Team. Den Gassenhauer der Fußball-EM 2016 „Will Grigg‘s on fire“ münzten sie auf „Garmisch‘s on fire“ um. Die Stimmung war prächtig. Doch auch für ernste Töne fanden die Fans Zeit. Denn egal wie der SCR in den Playoffs auch abschneiden wird. Eines ist sicher: In der DEL spielen die Garmisch-Partenkirchner in der kommenden Saison nicht. Ein sportlicher Aufstieg in Deutschlands höchste Eishockey-Liga ist unmöglich. Ein Umstand, den die Fankurve scharf kritisierte. „DEL – Totengräber unseres Sports“ war auf einem Plakat zu lesen.

Mächtig stolz auf die Leistung seiner Mannschaft ist SCR-Coach Toni Söderholm. Seinen eigenen Anteil an der Hauptrunden-Meisterschaft will der finnische Trainer-Novize nicht in den Vordergrund stellen. „Ich bin nur ein Teil des Teams, und versuche die Jungs zu unterstützen“, sagte er auf der Pressekonferenz nach Spielende. Die kommenden drei Tage gibt er seinen Spielern frei. „Um Zeit für die Familie zu haben oder eine Frau zu finden.“ Ja, auch bei Söderholm war die Stimmung gut. Danach erwartet er seine Mannschaft zurück im Training. „Sie sollen jetzt feiern. Das haben sie verdient“, betonte er. „Aber ich hoffe, sie kommen mit neuen Zielen zurück.“

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