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2:4-Niederlage

SC Riessersee gegen Frankfurt - Die Bilder des Spiels

Garmisch-Partenkirchen - SC Riessersee fehlt die Kraft gegen physisch starke Frankfurter - Glänzende Premiere von Torhüter Tomas Tomek - Die Bilder des Spiels

Manchmal spricht Ralph Bader doch die Sprache der Fans. Eine Feststellung war dem Manager des SC Riessersee bei der Pressekonferenz nach dem Frankfurt-Spiel sehr wichtig - und sie hätte genauso gut von einem Anhänger aus der Ostkurve kommen können: „Diese Niederlage verschmerzen wir ganz locker. Bei uns ist keiner unzufrieden oder böse. Die Mannschaft hat die letzten drei Spiele mit 13 Feldspielern absolviert. Das verdient höchsten Respekt.“ Und am Freitag traf sie eben auf einen Gegner, der schlichtweg besser war, mehr Kraft hatte, um die Bemühungen der Riesserseer immer wieder im Keim zu ersticken. Das erkannte auch Trainer Toni Krinner neidlos an. „Frankfurt war gut organisiert, sehr stark im Zweikampf, hat einen großen läuferischen Aufwand betrieben und sich den Sieg verdient.“ Mit 4:2 behielt der Aufsteiger aus Hessen die Oberhand im Olympia-Eissportzentrum.

Leicht gemacht hat es der SCR dem Gegner nicht. Geschenkt gibt es nichts in Garmisch-Partenkirchen, schon gar nicht von einem Team, das seinen Charakter in den vergangenen Spielen so hinlänglich unter Beweis gestellt hat. Und so lieferten die Riesserseer, am Freitag endlich wieder mit ein paar neuen Kräften und vier Reihen auf dem Eis, erneut einen großen Kampf gegen die Löwen. Die warfen ihre ganze Physis in die Waagschale. Dem Gegner mit körperlicher Präsenz den Schneid abkaufen - so lautet das Erfolgsrezept des Liganeulings.

Diesmal hat es funktioniert, weil die Riesserseer ein wenig den großen Auftritten mit einem Minikader Tribut zollen mussten. „Es fehlte hier ein bisschen, da ein bisschen, und am Ende ist es zu viel“, schildert Krinner es mit seinen Worten. „Die Frankfurter waren einen Tick frischer.“ Der SCR-Coach wollte es aber nicht nur an den Spielern festmachen, die zuletzt die enormen Eiszeiten abzuspulen hatten. „Nein, da sind auch diejenigen, die zuletzt draußen waren. Die müssen erst wieder den Rhythmus finden, das dauert etwas.“ Selbst die Umstellung von drei auf vier Reihen sei eine Umstellung. „Und dann ist im Gesamten eben ein wenig Sand im Getriebe.“ Am Freitag zu viel.

Frankfurt glänzte neben der starken Physis auch mit einem exzellenten Überzahlspiel. Genau zweimal bekamen die Hessen die Gelegenheit, beide Situationen nutzten sie eiskalt. Pass, Direktabnahme oben ins Kreuzeck - beeindruckend. „Alle Treffer waren unhaltbar“ betont Krinner. Womit er zum nächsten Thema kam: dem neuen Goalie des SCR. Tomas Tomek feierte Premiere im blauen Dress. Und das mit einer starken Vorstellung. Der Slowake (26) zeigte großartige Reflexe, spielte auf Anhieb voll mit und hielt den SCR lange Zeit im Spiel. „Er hat überragend gefangen“, urteilt auch Krinner. „Er wird uns viel helfen und ein sicherer Rückhalt sein.“

Seine Glanzparaden waren die Basis für eine Aufholjagd, die der SCR zwischendrin startete. Nach dem 0:2 nach 33 Minuten schien die Partie schon gelaufen. Doch die Riesserseer hatten sich noch nicht aufgegeben. Dibelka fing nur eine Minute später an der blauen Linie einen Pass ab und verwandelte zum 1:2. Nur 15 Sekunden später kämpfte sich Markus Eberhardt beherzt durch und wuchtete den Puck zum 2:2 in den rechten Torwinkel - Marke Tor des Monats. Da kam etwas Hoffnung für den Schlussabschnitt auf. Doch auf den zweiten Powerplay-Treffer der Frankfurter hatte der SCR keine Antwort mehr.

Viel Zeit zum Aufladen der Akkus bleibt nicht: Schon am Sonntag (18.30 Uhr) kommt der ESV Kaufbeuren zum bayerischen Derby unter die Alpspitze. Und auch dafür hatte Bader am Ende die richtige Kampfansage parat: „Da ist noch was gutzumachen.“ (Christian Fellner)

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