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Nach Bader-Entlassung: Jetzt spricht Weisenburger

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Von: Andreas Mayr

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Einen Tag nach dem großen Krach beim SC Riessersee äußert sich erstmals auch Gesellschafter Udo Weisenburger zur Entlassung.

Sonntagnachmittag war Udo Weisenburger nicht zu erreichen. Das hatte seinen Grund: Der Gesellschafter des SC Riessersee saß im Flieger nach Dubai. Eine Geschäftsreise. In der Wüsten-Metropole hat er aber natürlich auch mitbekommen, was für großer Trubel in seiner Wahlheimat, dem Werdenfelser land, herrscht. Nun äußert sich der SCR-Boss erstmals zur Entlassung von Ralph Bader sowie der Beförderung Tim Regans zum Sportlichen Leiter. In einer Pressemitteilung des Vereins, die ein Freiburger Medien-Büro verschickt hat, erklärt Weisenburger:

„Ziel der neuen Führung ist die optimale Betreuung und der weitere Aufbau einer sportlich erfolgreichen Mannschaft. Dabei werden wir die finanzielle Verantwortung für den Verein stets im Blick haben. Die Fans, Partner und Sponsoren erwarten eine Leitung, die langfristig professionelles Eishockey in Garmisch-Partenkirchen gewährleistet.

Vertrauen in Bader nachhaltig und schwerwiegend erschüttert

Ralph Bader hat sich zweifellos in der Vergangenheit um den Verein verdient gemacht. Die Trennung war für mich zum Wohl der Gesellschaft und des Vereins dennoch aus wichtigen Gründen unausweichlich. Das Vertrauen in Herrn Bader wurde nachhaltig und schwerwiegend erschüttert. Eine weitere Zusammenarbeit mit Herrn Bader war daher nicht mehr möglich. Dies habe ich Herrn Bader am vergangenen Freitag in einem Gespräch persönlich mitgeteilt. Ich habe Herrn Bader dennoch dabei auch eine gütliche Einigung angeboten, um zum einen den Verein und die GmbH zu schützen, und um Herrn Bader zum anderen die Gelegenheit zu geben, in Ehren zu gehen. Herr Bader hatte signalisiert, im Sinne des Vereins einer einvernehmlichen Lösung offen gegenüber zu stehen.

Umso überraschender kam nun am gestrigen Sonntag das mediale Vorpreschen von Herrn Bader, zumal er wusste, dass ich mich zu dieser Zeit im Flugzeug zu einem geschäftlichen Termin im Ausland befand und nicht reagieren konnte.

Aktuell keine Angaben zu Gründen der Trennung

Die Kündigung hat keine sportlichen Gründe. Sie steht auch nicht im Zusammenhang mit etwaigen Plänen zur Eröffnung einer Sportsbar und einer Hall of Fame bzw. einem Eishockeymuseum in Garmisch-Partenkirchen. In Anbetracht des von Herrn Bader angekündigten Gerichtsverfahrens bitte ich allerdings um Verständnis, dass ich aktuell keine Angaben zu den Gründen, die zur Trennung geführt haben, machen werde.

Wir werden nun alles tun, um den SC Riessersee sportlich und wirtschaftlich mit größter Verantwortung professionell in die Zukunft zu führen. Ich bin überzeugt davon, dass dies Tim Regan und mir gelingen wird. Für die Region, für die Fans und unsere Partner soll weiterhin der sportliche Erfolg im Mittelpunkt stehen. Dafür werde ich mich im Team mit Tim Regan mit voller Kraft einsetzen.“

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