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Ein völlig neues Gesicht hat das Landesliga-Team der Black Bears in der Saison 2020/21. Diese Puckjäger sollen dafür sorgen, dass es heuer besser läuft.

Saisonstart in der Eishockey-Landesliga

13 Abgänge, 15 Neuzugänge: Alles neu bei den Black Bears Freising

Mit neuem Trainer und neuem Team starten die Black Bears Freising in die Landesliga-Saison. Das Ziel: Sie wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Freising – Alles neu bei den Eishacklern der Black Bears Freising in der Saison 2020/21: Unter der Führung des neuen Sportleiters Gregor Tomasik und des neuen Trainers Michael Schneidawind wollen die Domstädter in dieser Landesliga-Runde eine bessere Rolle spielen. Zur Erinnerung: In der vergangenen Spielzeit waren die Black Bears als Letzter sportlich bereits abgestiegen, durften am Ende wegen fehlender Aufsteiger aber in der Landesliga bleiben.

Damit es dieses Mal besser läuft, wurde fast die komplette Mannschaft ausgewechselt: Die 13 Abgänge wurden durch 15 Neuzugänge ersetzt. Eine Mammutaufgabe also für den neuen Coach Schneidawind, in der kurzen Zeit ein funktionierendes Team zu formen. Doch der 44-Jährige ist bis dato sehr zufrieden: „Die Jungs haben sich unter diesen herausfordernden Bedingungen recht schnell gefunden – und wir sind auf einem wirklich guten Weg. Als Coach hätte man natürlich immer gerne noch zwei, drei Trainingswochen, um etwas zu verbessern. Wir müssen insgesamt sehr einfach spielen, das wird auch unser Erfolgsgeheimnis sein.“ Denn zum Start gebe es noch einige Baustellen. „Aber das Grundlegende ist da, und alle wissen, was wir machen wollen. Die Jungs sind motiviert, der Teamgeist ist toll – wir sind bereit und körperlich fit, das anzugehen. Der Rest, was Spielaufbau, Über- oder Unterzahlspiel anbelangt, kommt Woche für Woche und wird sich einschleifen.“

Freising muss mehr Tore schießen

Das größte Problem der Freisinger Eishackler aus der vergangenen Saison war die Torausbeute. Zwar wurde mit Nolan Regan in der vergangenen Woche noch ein Stürmer verpflichtet, aber ein absoluter Knipser war auch der bislang nicht. „Wir werden das auf mehrere Schultern verteilen müssen. Es gibt bei uns nicht den Einen, der in jedem Spiel konstant seine Tore erzielt, sondern da müssen mehrere in die Bresche springen“, betont Schneidawind. „Wenn ich mir die Vorbereitung anschaue, ist das mit dem Toreschießen aber immer besser geworden. Wir müssen einen Weg finden, die notwendigen Treffer zu markieren – und ich bin zuversichtlich, dass wir das hinkriegen.“

Hundertprozentig zufrieden war der Trainer mit den Testspielen nicht. Gerne hätte er auch einen Sieg seines Teams gesehen. Doch bei den zahlreichen Ligakonkurrenten sei jetzt auch keiner dabei gewesen, der für Freising total unschlagbar schien. Für seine erste Saison als Coach in der Landesliga hat sich Schneidawind mit seinem Team jedenfalls hohe Ziele gesteckt: „Wir wollen so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Konkret heißt das, wir wollen über den Strich und in der regulären Saison die Aufstiegsrunde erreichen.“

Zum Auftakt zwei Spiele gegen Selb

Der Black-Bears-Coach wird ab diesem Wochenende Spiel für Spiel versuchen, dieses Ziel zu erreichen, und ist guter Dinge, dass seine Mannschaft mitzieht. Das muss sie auch. Denn mit den Haßfurt Hawks sowie den Dingolfing Isarrats sind zwei Teams in der Liga, die ziemlich sicher weit vorne landen und um den Titel spielen werden. Dahinter kämpfen fünf, sechs Vereine um die zwei weiteren Plätze über dem Strich.

Für den Freisinger Landesligisten spricht das Auftaktprogramm: In den ersten sechs Partien treffen die Black Bears nur auf Teams, die sich bei Topleistung in Schlagdistanz befinden dürften. Zum Ligastart gastiert Freising am Freitag beim VER Selb 1b. Und schon am Sonntag kommen die Oberfranken ab 18 Uhr zum Rückspiel in die Weihenstephan-Arena.

Josef Fuchs

Der Kader der Black Bears Freising:

Tor: Manuel Hanisch (Nummer 82), Johannes Sedlmeier (35), Daniel Wagner (25).

Verteidigung: Fabian Eder (22), Anton Münzhuber (39), Severin Stippl (17), Matthias Hofbauer (64), Luis Bauer (77), Simon Schorr (66), Pavel Hanke (69).

Sturm: Dmitri Kurnosow (83), Nolan Regan (6), Sebastian Kröger (8), Christian Semmler (97), Kevin Rentsch (11), Manuel Kühnl (86), Sami Hamza (16), Nikolas Schünemann (18), Michael Seemüller (19), Luis Seibert (20), Christian Birk (21), Michael Pfab (27), Florian Heilmaier (38).

Neuzugänge: Fabian Eder, Michael Pfab (beide Pfaffenhofen), Luis Seibert, Dmitri Kurnosow, Christian Semmler, Matthias Hofbauer (alle Ingolstadt 1b), Nolan Regan (EV Moosburg), Sebastian Kröger (inaktiv), Nikolas Schünemann (Münchner EK), Daniel Wagner (TSV Erding U 20), Sami Hamza, Michael Seemüller, Florian Heilmaier, Severin Stippl, Luis Bauer (alle eigener Nachwuchs).

Abgänge: Markus Rehfeldt, Christian Mitternacht, Alexander Brezina, Dario Braun, Michael Mühlbauer, Alexander Schardt (alle unbekannt), Bernhard Weinzierl (Karriereende), Dominik Schulz (Germering), Stefan Hummel (Dorfen 1b), Alexander Braun (EV Aich), André Oesterreich, Florian Mitterneder, Armin Dünzl (inaktiv).

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