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Kein gutes Pflaster ist bislang die Zwischenrunde für die Black Bears. Als Johannes Weyer (Bildmitte) mit Felix Kammermeier zum 2:2-Ausgleich durch Pavel Hanke assistierte, konnte man noch zuversichtlich sein, das Eis als Sieger zu verlassen.

Eishockey - Landesliga-Zwischenrunde

Bären erleben eine Partie voller Pech und Pannen

Freising - Die Black Bears scheinen vom Glück verlassen. Nach starkem Beginn gegen Bad Wörishofen verlor die Mannschaft von SEF-Coach John Samanski das dritte Spiel hintereinander in der Zwischenrunde. Die am Ende verbissen geführte Partie ging mit 2:4 verloren.

Die Emotionen kochten hoch. Auf dem Eis und auch auf den Rängen. Bei den Hausherren war Frust aufgekommen, im alles entscheidenden Schlussdrittel. Nicht nur, weil man gerade den vierten Treffer gegen die effizient spielenden Wölfe aus Bad Wörishofen kassiert hatte, sondern auch, weil man sich von den Schiedsrichtern benachteiligt fühlte.

Die Nerven lagen blank, nachdem es in der 50. Minute 4:2 für die Gäste stand und es auch noch Strafzeiten gab, die zumindest aus Sicht der Bären zweifelhaft erschienen. SEF-Stürmer Markus Waldvogel platzte in einem Wortwechsel mit den Schiedsrichtern an der Bande der Kragen. Die Folge: Eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Ein denkbar schlechter Ausgang für ein Spiel, das vielversprechend begonnen hatte.

Die Black Bears starteten nämlich stark in die Partie. Sie kamen bereits in der 2. Spielminute zum 1:0. Kevin Rentsch versenkte einen platzierten Schuss im rechten oberen Kreuzeck.

Danach wurde es kurios: In der 8. Spielminute brach nach einem harten Schuss eine Plexiglasscheibe. Das Spiel hätte eigentlich sofort unterbrochen werden müssen. Der fällige Pfiff blieb aber aus, und die Schiedsrichter ließen das Spiel einfach weiterlaufen. Prompt tauchte EVW-Stürmer Florian Döring alleine vor SEF-Keeper Johannes Sedlmeier auf und vollstreckte zum 1:1. Die Black Bears, die das Spielen bereits eingestellt hatten, protestierten heftig, es half aber alles nichts. Das Tor zählte, erst danach wurde die Partie für über eine halbe Stunde unterbrochen, um die kaputte Scheibe auszutauschen.

Die Unterbrechung machte sich bemerkbar bei den Black Bears, bei denen es zunächst nicht mehr lief. Kurz nach Wiederbeginn mussten die Hausherren den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Ein Rückstand, dem man lange hinterherrennen musste.

Im Mitteldrittel fanden die Bären dann aber wieder ins Spiel zurück. Es gab ein Vielzahl von Chancen. Allerdings scheiterten die Samanski-Schützlinge an Gästekeeper Andreas Nick, der mit überragenden Paraden die Führung der Gäste verteidigte. In der 29. Spielminute war allerdings auch er machtlos. Verteidiger Pavel Hanke sorgte mit „einem Strich“ von der blauen Linie für den Ausgleich für die Black Bears. Trotz weiterer guter Chancen blieb es aber beim 2:2.

Im Schluss-Abschnitt hatten die Bären dann Chancen, aber der Puck wollte partout nicht ins Tor. Die Treffer fielen auf der anderen Seite. Mit bekanntem Ausgang. Die Zwischenrunde ist bis dato kein gutes Pflaster.

SE Freising – EV Bad Wörishofen 2:4 (1:2, 1:0, 0:2)

Tore: 1:0 (1:42) Rentsch (Dünzl), 1:1 (7:02) Döring, 1:2 (10:20) Brückner (4-3, Hassmann), 2:2 (28:43) Hanke (5-4, Weyer, Kammermeier), 2:3 (42:13) Schweinberger (Scheitle), 2:4 (49:07) Döring. Strafminuten: 18 + 10+20 (Waldvogel) + 10 (Theisinger) / 18. Zuschauer: 175.

Alexander Fischer

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