Eishockey

Doppelpack innerhalb von 24 Stunden

Freising – Auf die Black Bears wartet an diesem Wochenende ein Doppelpack innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag müssen sie in der Landesliga-Zwischenrunde in Fürstenfeldbruck antreten, am Samstag folgt zu Hause die Partie gegen Königsbrunn.

Nach zuletzt drei bitteren Niederlagen konnte die Mannschaft von SEF-Coach Johan Samanski am vergangenen Sonntag den ersten Sieg in der Zwischenrunde einfahren. Das große Manko zuletzt war das Toreschießen. Der Sieg im Penaltyschießen gegen Fürstenfeldbruck sollte jedoch Auftrieb bringen. Die Erleichterung nach der Partie war groß, denn damit haben sich die Domstädter die Chancen auf das Playoff-Viertelfinale erhalten. Die ersten vier Teams der Zwischenrunde erreichen die Playoffs.

„Das sollte der Mannschaft wieder das nötige Selbstvertrauen geben“, hofft Pressesprecher Michael Stör.

Bereits am Freitagabend um 20 Uhr kommt es im Freiluftstadion in Fürstenfeldbruck zum Rückspiel vom vergangenen Sonntag. Und wie es der Spielplan so will, folgt nur einen Tag später bereits der nächste Streich. Am Samstag um 20.15 Uhr erwartet man in der heimischen Weihenstephan Arena den EHC Königsbrunn. Eine eher ungewöhnliche Terminplanung für Eishockey, eine Belastung für die Mannschaft, was aber aus Sicht der Fans seinen Reiz haben dürfte.

Die Black Bears müssen weiter punkten, um doch in die Playoffs einzuziehen. Bei wohl eisigen Temperaturen am Freitag gegen Fürstenfeldbruck gilt es, die „Crusaders“ nicht davonziehen zu lassen. Der EVF belegt momentan mit sechs Punkten und einem Spiel mehr als die Black Bears den begehrten vierten Platz in der Tabelle. Sollten die Black Bears gewinnen, könnte man bis auf einen Punkt heranrücken.

„Der Sieg am Sonntag war immens wichtig. Die Jungs wissen jetzt wieder, wo das Tor steht,“ macht Stör den Seinen Mut. Der Glaube an die eigene Stärke sei auf jeden Fall wieder da, verriet der Pressesprecher und fügte an: „Wir können es noch immer schaffen, es ist alles offen.“ Zudem können die Bären wieder auf den zuletzt gesperrten Markus Waldvogel und den verletzten Domenic Schnirch zurückgreifen. Damit steht Trainer Samanski wieder der komplette Kader zur Verfügung.

Im Heimspiel am Samstag wartet mit dem EHC Königsbrunn gleich der nächste Brocken. Schließlich konnten die „Pinguine“ den Topfavoriten EV Füssen zuletzt zweimal bezwingen. Das dürfte Warnung genug sein.

Auch interessant

Kommentare