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Wieder mit von der Partie: Christian Birk wird dem Sturm zu mehr Durchschlagskraft verhelfen. 

Eishockey-Landesliga 

Der erste Sieg muss her

Freising – Auf die Bears wartet die nächste schwere Aufgabe im heimischen Stadion. Gegner ist heute (20.15 Uhr) der ESC Haßfurt. Die Unterfranken sind sehr gut in die Saison gestartet, haben beim Aufsteiger EHC Bayreuth (7:4) überzeugt und den ESC Vilshofen, den Gegner vom Sonntag, mit 12:1 regelrecht aus der Halle geschossen.

Mit ihren fünf Kontingentspielern zählen die Haßfurter sicherlich zum engeren Favoritenkreis, was den Aufstieg in die Bayernliga angeht. Sie kommen mit großem Selbstvertrauen nach Freising. „Vom Papier her ist es freilich machbar. Ich bin sicher, dass die Jungs mit einer sehr guten Einstellung auflaufen. Sie werden mit Sicherheit nicht den Fehler machen, Freising zu unterschätzen“, blickt Falken-Trainer Volker Hartmann auch durchaus optimistisch dem Spiel entgegen.

Die Black Bears wollen sich nicht von vorneherein geschlagen geben und sich mächtig ins Zeug legen. Jedenfalls soll mutiges Eishockey gezeigt werden. Stürmer Christian Birk ist wieder an Bord und wird dem Sturm zu mehr Durchschlagskraft verhelfen. Allerdings brach sich Alexander Schardt im Training den Unterarm und wird einige Zeit ausfallen. Im Vorjahr siegte Haßfurt mit 4:1 in Freising. Dieses Mal ist zu hoffen, dass das Spiel enger wird.

Spätestens am Sonntag (Bully ist um 18 Uhr) muss dann aber der erste Sieg her. Dies sollte gegen den ESC Vilshofen auch machbar sein. Aber leicht wird es nicht: Die Black Bears sind gewarnt; die Niederbayern waren schon immer ein Gegner auf Augenhöhe und sind auch dieses Jahr wieder als unangenehm einzuschätzen. Sie haben neben Routinier Roman Nemecek mit dem 25-jährigen Miroslav Vitovec einen zweiten Kontingentspieler im Kader. Ansonsten setzt der ESC Vilshofen nach einigen Abgängen auf junge Spieler. Beim Nachbar Moosburg lieferten sie vergangenen Freitag ein gutes und engagiertes Spiel ab, verteidigten zäh und erfolgreich und nahmen einen Punkt mit. Allerdings verfügt Vilshofen über keinen großen Kader und konnte bei der Schlappe in Haßfurt nur mit zehn Feldspielern und zwei Torhütern anreisen.

Es ist ungewiss, wie viele Spieler der Gegner am Sonntag aufs Eis bringt und ob die Schwarzbären mit dem größeren Kader vielleicht Vorteile daraus ziehen können. Für Robert Vavroch wird es ein Wiedersehen mit seiner ehemaligen Mannschaft, für die er in fünf Jahren in 121 Spielen immerhin 212 Scorerpunkte erzielt hat.

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