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Ein paar Stimmungsaufheller

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Goalie Manuel Hanisch und Vincenz Steiger bei der Abwehrarbeit.
Garant für den Aufschwung: Goalie Manuel Hanisch, hier von Vincenz Steiger bei der Abwehrarbeit unterstützt. © Lehmann

Die Landesliga biegt in die Zielgerade ein, die Black Bears bestreiten noch drei Spiele.

Freising – Am Freitag, 14. Januar, erwarten Freisings Landesliga-Eishackler ab 20.15 Uhr den „EHC Bayreuth die Tigers“ in der Weihenstephan Arena. „Für uns ist Bayreuth ein ganz wichtiges Spiel“, meint Sportleiter Gregor Tomasik. Zum letzten Mal in der Vorrunde geht es gegen ein Team aus dem hinteren Tabellendrittel. Zudem haben die Bears noch etwas gut zu machen.

Im Hinspiel kassierte man nach indiskutablem ersten Drittel eine 2:5-Niederlage, Bayreuth hatte nach den ersten 20 Minuten schon mit 4:0 in Front gelegen und dabei zwei Treffer in Unterzahl erzielt. In der Tabelle steht der EHC derzeit auf dem achten Rang nur einen Platz besser als der SE Freising, der seit vergangenem Wochenende nicht mehr Letzter ist. Einholen kann die Truppe von Trainer Nils Hanfstingl die Oberfranken freilich auch bei einem Heimsieg nicht, denn die Tigers feierten vergangenen Sonntag gegen den ESC Vilshofen eine 10:2-Schützenfest vor heimischer Kulisse und haben sieben Punkte Vorsprung.

Auch die Freisinger bewiesen im Januar schon, dass sie in eigener Halle gegen Vilshofen gewinnen können. 3:1 lautete das Ergebnis gegen die Wölfe am Tag nach Neujahr. Nur fünf Tage später schafften es die Black Bears sogar das Topteam aus Dingolfing mit 4:1 zu schlagen.

Und auch am Sonntag gegen den „EV Pegnitz Ice Dogs“ lagen die Gastgeber aus der Domstadt acht Minuten vor dem Ende noch mit 3:2 in Front, bevor die Gäste die Partie noch zum 3:5 drehen konnten.

Neuer Anlauf für Siegesserie

Damit war die kleine Siegesserie im Jahr 2022 gerissen, und auch der Nimbus der Unbesiegbarkeit von Sportleiter Gregor Tomasik als Trainer-Vertretung auf der Bank war dahin. Der wollte von einem „Tomasik-Effekt“ auf der Bank eh nix wissen: „Es hat einfach heute gegen die Ice Dogs nicht funktioniert. Wir haben trotzdem gut gespielt und verlieren den Kampfgeist nicht. Zwar geht die kleine Serie heute zu Ende, aber das hatte auch nichts damit zu tun, ob ich oder Nils beim Spiel auf der Trainerbank sitze. Vielmehr damit, dass wir seit einigen Wochen im Training und den Spielen nahezu den kompletten Kader zur Verfügung haben und auch die Moral in der Mannschaft stimmt.“

Dass die Stimmung im Team gut sei, bestätigt auch SEF-Stürmer Christian Birk, der glaubt: „Wenn wir alle gut drauf sind und so spielen wie in den letzten drei Spielen, dann können wir jede Mannschaft schlagen. Da brauchen wir uns nicht groß mit dem Gegner beschäftigen, sondern sollten uns auf uns konzentrieren. Wenn wir wieder das Engagement, den Ehrgeiz und den Einsatz aufs Eis bringen, dann bin ich mir sicher, dass wir auch Bayreuth schlagen können.“

Sepp Fuchs

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