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Jetzt steht es fest: Die Black Bears Freising spielen auch in der nächsten Saison in der Landesliga.

Thiede-Nachfolger gefunden

Schöne Überraschung zu Ostern: Black Bears Freising bleiben in der Landesliga 

Eine Oster-Überraschung vom Bayerischen Eissport-Verband: Die Black Bears Freising bleiben in der Landesliga. 

Freising – Die Eishackler der Black Bears Freising spielen auch in der nächsten Saison in der Landesliga. Diese frohe Botschaft gab es quasi als Oster-Überraschung vom Bayerischen Eissport-Verband (BEV) für die Verantwortlichen des SEF. Diese gaben nach kurzer Besprechung ihre Zusage für die Landesliga-Runde 2020/21 ab – und präsentierten auch gleich einen neuen Spielleiter für die Erste Mannschaft: Gregor Tomasik, der das Team zum Saisonende für sieben Spiele als Interimstrainer betreut hatte, wird als Sportlicher Leiter die Nachfolge von Bernd Thiede antreten.

Tomasik ist uneingeschränkter Befürworter des Landesliga-Verbleibs

Für Eishockey-Experten war es keine allzu große Überraschung, als Frank Butz, Eishockey-Obmann der Region 1 beim BEV, in der vergangenen Woche bekannt gab, dass in der nächsten Saison die sportlichen Absteiger der abgelaufenen Spielzeit in der Landesliga bleiben dürfen. Auch die Abteilungsleitung der Black Bears hatte damit schon gerechnet. „Die große Euphorie brach deswegen jedoch nicht aus“, betonte der stellvertretende Abteilungsleiter Andreas Sten. Vielmehr diskutierten die Verantwortlichen in Freising kurz das Für und Wider des Klassenerhalts und gaben danach gerne ihre Zusage für die Landesliga beim Verband ab.

Ein uneingeschränkter Befürworter des Landesliga-Verbleibs ist der neue Technische Spielleiter Gregor Tomasik: Der 36-Jährige war vergangene Saison Trainer der U 17 gewesen und hatte zum Saisonende die Herren-Mannschaft für sieben Partien als Coach übernommen. Nun soll er dafür sorgen, dass – zum derzeit vom Bayerischen Eissport-Verband angepeilten Saisonstart Anfang Oktober – ein neuer Trainer mit einer schlagkräftigen Truppe für Freising auf Punktejagd geht.

Gregor Tomasik bastelt am Black-Bears-Kader für die neue Saison.

Interview mit Gregor Tomasik: Neuer Coach im Anflug, erster Neuzugang fix

Herr Tomasik, Sie müssen einen neuen Trainer suchen und dazu eine neue Mannschaft bauen. Wie ist der aktuelle Stand? 

Das ist richtig, deshalb bin ich seit fast zwei Wochen dauernd am Sondieren und Telefonieren. Was den Trainerposten angeht, befinden sich die Abteilungsleitung und ich in konkreten Gesprächen mit einem Kandidaten und hoffen, dass wir bis Anfang nächster Woche Vollzug melden können. Für mich hatte und hat die Verpflichtung des Trainers oberste Priorität. Der neue Mann hat ja auch seine Vorstellungen, wie das Team aussehen soll. Möglicherweise bringt er noch zwei, drei Spieler mit, mit denen er bei seinen früheren Stationen gut zusammengearbeitet hat. Das würde meine Arbeit bei den Neuverpflichtungen erleichtern. 

Gibt es denn schon erste Neuzugänge für die kommende Saison? 

Sofern die Saison stattfinden kann, wird es natürlich auch einige neue Gesichter geben. Eines davon kann ich jetzt schon verraten, auch wenn es kein gänzlich Unbekannter für Freising sein wird. Dimitri Kurnosow wird nächste Saison aus Ingolstadt kommen und wieder für die Black Bears spielen. Er war ja 2009 schon mal in Freising. Auch ansonsten gab es schon das ein oder andere interessante Gespräch. Denn ich muss natürlich jetzt schon planen und die Kandidaten kontaktieren, um dann mit dem neuen Trainer zusammen möglicherweise den ein oder anderen Spieler aus dem DEB-Bereich zu bekommen, der eine Führungsrolle in Freising übernehmen kann. 

Wurden auch schon konkrete Gespräche mit den Spielern aus dem bisherigen Kader geführt? 

Ja, natürlich! Auch da habe ich schon einige Zusagen bekommen. Da dürfen sich die Fans weiterhin auf Torhüter Manuel Hanisch, die Verteidiger Anton Münzhuber und Simon Schorr und die Stürmer Michael Seemüller, Christian Birk und Manuel Kühnl freuen. Dazu kommen aus der U 20 die drei Stürmer Severin Stippl, Florian Heilmaier und Sami Hamza. Für die drei jungen, aber auch für die anderen Spieler, die schon in Freising waren, soll es ein neuer Anfang sein. Es kommt ein neuer Trainer, es wird einen neuen Kapitän geben – da gibt es für alle eine Menge Chancen. Ich persönlich möchte im Herbst eine junge Mannschaft ins Rennen schicken, die mit vier bis sechs Routiniers gespickt ist. Diese älteren Akteure brauchst du als Führungsspieler, die als Vorbilder vorangehen und in hektischen Situationen die Ruhe bewahren. Und es soll ein kompletter Kader sein. Das heißt, vier Reihen, die möglichst ausgeglichen besetzt sein sollten. Bei 20 oder mehr Spielern im Kader wäre dann auch im Training der Konkurrenzkampf angeheizt. 

Josef Fuchs

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