Eishockey

Wieder nur ein Punkt für die Black Bears

Die Freisinger Eishackler warten weiterhin auf den ersten Sieg in der Landesliga-Abstiegsrunde. Beim ESC Vilshofen reichte es am Freitag wieder nur zu einem Zähler. Trotz einer starken Leistung in den ersten beiden Dritteln musste sich das Team von Michael Klein nach einer torlosen Verlängerung und dem Penaltyschießen mit einem 4:5 im Gepäck auf die Heimreise machen.

Freising – Dank der Rückkehrer Manuel Kühnl (vom Krankenbett) und Domenic Schnirch (aus Dorfen) zeigten die Freisinger von der ersten Minute an druckvolles, temporeiches Eishockey. Vor allem Kühnl zeigte seine ganze Klasse als Scheibenverteiler und effektiver Center. So legte er in der sechsten Minute mustergültig für Patrick Holler auf, der nur noch einschieben musste. Die Black Bears blieben das stärkere Team und erhöhten in der 14. Minute auf 0:2, Jonas Maierthaler verwertete einen Pass von Johannes Weyer. Drei Minuten später musste sich der exzellent haltende Torwart Manuel Hanisch dann doch erstmals geschlagen geben – beim Stand von 1:2 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in Abschnitt zwei waren die Black Bears überlegen und erarbeiteten sich eine Vielzahl von Einschussmöglichkeiten. Folgerichtig fiel das 1:3 durch Weyer – er wurde von Schnirch, der wie das gesamte Team kämpferisch überzeugte, bedient. Vilshofen, das sich vor der Saison genauso wie Freising deutlich höhere Ziele gesteckt hatte, gab nicht auf und kam in der 33. Minute wieder auf ein Tor heran.

Im Schlussdrittel änderte sich zunächst wenig: Die Freisinger dominierten, schafften es jedoch nicht, diese Überlegenheit in Treffer umzumünzen. Erst in der 56. Minute vollendete Maierthaler einen herrlichen Alleingang zum 2:4 – damit schien der Sieg in trockenen Tüchern. Doch nun ließen bei einigen Bears die Konzentration und auch die Kondition nach – beim 3:4 in der 57. Minute schliefen die Verteidiger im Kollektiv. Eine Minute später fiel sogar noch der Ausgleich, hier fehlte die letzte Aggressivität und Konsequenz bei den Checks.

In der anschließenden Verlängerung mit nur drei Feldspielern auf jeder Seite wollte kein Team viel riskieren. So blieb es beim 4:4 – das Penaltyschießen musste also herhalten. Hier parierte Hanisch vier Scheiben, allerdings vergaben seine Mitspieler auch fünf Mal. Und so entschied der fünfte Versuch durch den Tschechen Robert Vavroch die Partie zugunsten von Vilshofen. Freising stand trotz starken Spiels wieder nur mit einem Punkt da. „Schade, da war deutlich mehr drin“, sagte ein etwas enttäuschter Trainer Michael Klein.

br

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