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Trefferausbeute zu gering: Manuel Kühnl und Co hoffen am Sonntag auf den ersten Sieg in der Zwischenrunde.

Eishockey

Unglücklich im Abschluss

Freising – Nach einer starken Vorrunde gab es in den ersten drei Spielen der Zwischenrunde bislang nichts Zählbares für die Black Bears. Zweimal unterlag man knapp und unnötigerweise dem EV Bad Wörishofen. Gegen den EV Füssen zeigte man lange ein sehr starkes Spiel und brachte die Allgäuer aber nur an den Rande einer Niederlage.

„Noch sind es sieben Spiele und es gibt 21 Punkte zu holen. Wir können einen der ersten vier Plätze belegen, auch wenn es jetzt richtig schwer wird“, sagt Pressesprecher Michael Stör.

Damit das aber klappt, müssten die Black Bears am Sonntag dringend einen Sieg einfahren. Am Sonntag (18 Uhr) erwarten die Bears den EV Fürstenfeldbruck mit dem ehemaligen Coach Christian Eibl an der Bande. Vier Jahre lang coachte Eibl die Domstädter. Im Heimspiel der Hauptrunde unterlagen die Black Bears knapp mit 3:4, auswärts hingegen gewann man mit 4:3.

Die Freisinger haderten zuletzt mit ihrer schwachen Chancenverwertung. „Uns fehlt momentan das Quäntchen Glück und die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor“, so Pressesprecher Michael Stör. „Alles was in der Vorrunde noch so gut geklappt hat scheint momentan wie verhext, der Puck will einfach nicht ins Tor. Wir müssen das Glück erzwingen.“

Auch dieses Mal dürfte es ein Spiel werden, bei dem Kleinigkeiten entscheiden. Ohnehin ist die Zwischenrunde bisher eine knüppelharte Serie: Es gab noch kein Spiel mit einem Sieg von mehr als zwei Toren Unterschied. Das zeigt die Ausgeglichenheit der Gruppe B. „Es sind die besten Teams der Landesliga, die hier gegeneinander spielen, da entscheiden Kleinigkeiten und die Tagesforum über Sieg oder Niederlage,“ betont Stör.

Fürstenfeldbruck holte bisher fünf Punkte und liegt momentan auf dem begehrten vierten Platz, der zur Teilnahme am Playoff-Viertelfinale berechtigen würde. Einem 2:0 gegen Pfronten folgten zwei knappe Penalty-Niederlagen gegen Bad Wörishofen und Königsbrunn. Wollen die Bears die Brucker noch überholen, müsste am Sonntag ein Sieg her, um den Abstand zu verkürzen. Verzichten müssen sie dabei auf Markus Waldvogel der aufgrund einer Sperre aus dem letzten Spiel fehlen wird.

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