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1:7 gegen Haßfurt: Black Bears Freising beißen nur einmal zu

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Freisings Spieler Dmitri Kurnosow bringt die Scheibe nach vorne.
Freisinger Offensivdrang: Die Black Bears – hier mit Dmitri Kurnosow – spielten in der ersten halben Stunde gut nach vorne. Das mit dem Toreschießen muss im Hinblick auf die anstehende Abstiegsrunde aber besser werden. © Lehmann

Die Eishackler der Black Bears Freising haben zum Abschluss der Landesliga-Vorrunde erneut Chancenwucher betrieben und gegen den ESC Haßfurt mit 1:7 verloren.

Freising – Die Freisinger Eishackler haben im letzten Vorrundenmatch gegen den ESC Haßfurt eine klare 1:7-Schlappe kassiert. Dabei waren die Gastgeber in der Weihenstephan-Arena eine halbe Stunde lang nicht das schlechtere Team – sie hatten sogar wesentlich mehr Chancen als der Gegner. Doch wie in der Anfangsphase der Spielzeit fehlten die nötige Cleverness und Treffsicherheit im Abschluss.

Freising lässt viele Chancen liegen

Außerdem luden die SEF-Cracks die mit vier Importspielern gespickte Truppe aus Haßfurt durch eigene Fehler zum Toreschießen ein. So wie im ersten Durchgang, als Nolan Regan die Scheibe in der Vorwärtsbewegung verlor und der ESC durch Michael Stach das Führungstor erzielen durfte (9.). Ansonsten mussten sich die Hawks überwiegend der Freisinger Angriffe erwehren. Die waren im Abschluss aber meist zu unplatziert, wurden von Torwart Luca Feitl pariert oder endeten am Pfosten des Haßfurter Gehäuses.

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Dafür demonstrierten die Gäste, wie das mit dem eiskalten Ausnutzen von Chancen geht: Praktisch mit der dritten Möglichkeit erhöhte Lukas Kratschmer zu Beginn des zweiten Abschnitts für den ESC auf 2:0 (22.). Die Domstädter versiebten weiterhin beste Chancen, bevor Tomas Pribyl eine Überzahl der Hawks zum dritten Tor nutzte (39.). Kratschmer schraubte noch vor der Pausensirene das Ergebnis weiter in die Höhe – das 4:0 für die Gäste.

Quirin Oexler erzielt den Freisinger Ehrentreffer

Damit war die Partie gelaufen. Das Haßfurter Stürmerduo Jan Trübenekr (46.) und Jakub Sramek (47./57.) hatte im Schlussdrittel noch Spaß, zeigte den Bears die Grenzen auf und produzierte die Gästetreffer fünf bis sieben. Bei den Freisingern war vom Offensivdrang der ersten halben Stunde nur noch wenig übrig. Trotzdem bewies Quirin Oexler mit dem Ehrentreffer (51.) nach feinem Sololauf aus der eigenen Spielhälfte und platziertem Schuss, dass auch die Bären zubeißen können.

Das müssen die SEF-Cracks unbedingt häufiger tun. Denn nach Abschluss der Vorrunde steht Freising in der nach der Quotientenregel berechneten Tabelle mit den wenigsten erzielten Toren auf dem vorletzten Platz. In der Abstiegsrunde treffen die Bears somit auf Selb, Bayreuth, Trostberg und Vilshofen. Alle Teams starten bei Null und ermitteln in je acht Partien zwei Playdown-Kandidaten.

Josef Fuchs

Spielstatistik:

SE Freising – ESC Haßfurt 1:7 (0:1, 0:3, 1:3)
Tore: 0:1 (08:26) Stach (Sramek), 0:2 (21:47) Kratschmer (Dietrich), 0:3 (38:55) Pribyl (Stach, Trübenekr), 0:4 (39:38) Kratschmer
(Tobola, Dietrich), 0:5 (45:44) Trübenekr (Sramek), 0:6 (46:50) Sramek (Trübenekr), 1:6 (50:59) Oexler (Birk, Kurnosow), 1:7 (56:25) Sramek (Trübenekr, Tobola).
Strafminuten: 6/12.
Zuschauer: 72.

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