Schreckliches Zug-Unglück: Großeinsatz läuft - wohl mindestens ein Todesopfer

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Hoffnungsträger: Der Erdinger Verteidiger Jonas Huber verstärkt die Black Bea rs.

Eishockey-Landesliga

Punkte stehlen und auf ein Wunder hoffen

Die Black Bears bestreiten noch vier Spiele in der Zwischenrunde der Landesliga, ein Weiterkommen ist bei nur einem Sieg in den bisherigen sechs Spielen eher theoretisch. Und doch tut sich hinsichtlich der neuen Spielzeit schon was im Kader. Der Erdinger Verteidiger Jonas Huber hat den Eishockey-Bayernligisten mit sofortiger Wirkung verlassen und sich dem Landesligisten aus der Nachbarstadt angeschlossen.

Freising  Der knapp 21-jährige Abwehrspieler hatte zuletzt nur wenig Einsatzzeiten. Er bat nach einem Gespräch mit Trainer Thomas Vogl um die Freigabe, die Coach und Abteilungsleitung auch gleich erteilten – die Wechselperiode endet am 31. Januar. „Ich habe mich kurzfristig entschlossen zu wechseln, weil ich wusste, dass ich jetzt nicht mehr viel Spielzeit bekommen werde in Erding“, sagt Huber. „Für Freising habe ich mich entschlossen, weil ich bereits einige Spieler dort kenne und mir auch der Trainer nicht fremd ist. Außerdem haben sie ein gutes Konzept, was den Nachwuchs in Verbindung mit der ersten. Mannschaft betrifft.“

Dass die Chancen auf den Einzug in die Playoffs eher gering sind, das stört Huber nicht. „Es sind zwar nur noch vier Spiele in der Zwischenrunde, jedoch wird anschließend noch der BEV-Pokal ausgespielt“, weiß der Abwehrspieler. „Das ist eine Neueinführung vom BEV für Mannschaften, deren Saison bereits so früh geendet hat.“ Was dann nächstes Jahr ist, wisse er noch nicht. „Da warte ich mal den Sommer ab.“

Gladiators-Trainer Vogl hält dem Youngster die Tür offen: „Ich würde mich freuen, wenn er kommende Saison wieder zurückkommen würde. Er ist jederzeit willkommen.“

Aktuell tut man sich schwer in der Zwischenrunde. Bisher holte die Mannschaft in den sechs Spielen nur zwei Punkte. Eine kleine Restchance besteht aber noch. Dafür müsste man aber an diesem Wochenende punkten und gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen. Das wird schwer. Am Freitag um 19.30 Uhr muss man beim ehemaligen deutschen Rekordmeister EV Füssen antreten – als klarer Außenseiter. Im Hinspiel unterlagen die Bears 2:4. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Kapitän Bernhard Weinzierl und Anton Münzhuber zwei Verteidiger gesperrt sind. Da trifft sich der Neuzugang aus Erding gut. Er gilt als großes Verteidigertalent und kann sicher helfen.

Am Sonntag um 18 Uhr reisen die Bären dann erneut ins Allgäu. Es geht zum EV Pfronten. Ein schwerer Gang. Die „Falcons“ konnten aus sieben Spielen genauso viele Punkte holen. Sie haben noch berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs. Für die Black Bears ist Pfronten indes Neuland. Erklärtes Ziel der Mannschaft ist es, Spielverderber für die Falcons zu sein und ihnen die benötigten Punkte für die Playoffs abnehmen. 

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