Portraitfoto von Nils Hanfstingl.
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Nils Hanfstingl (33) übernimmt in Freising seinen ersten Posten als Cheftrainer.

Eishockey

Nils Hanfstingl ist neuer Trainer der Black Bears Freising 

Die Eishackler der Black Bears Freising haben eine wichtige Personalie geklärt: Mit Nils Hanfstingl übernimmt ein junger Trainer die Landesliga-Mannschaft.

Freising – Der Eishockey-Landesligist hat für die kommende Saison einen neuen Trainer gefunden: Nils Hanfstingl wird bei den Black Bears Freising den Platz an der Bande übernehmen. Der 33-jährige, in Hilden im Kreis Mettmann geborene Übungsleiter war zuletzt beim EHC München als U18-Trainer tätig. In seiner Jugendzeit spielte er mit Leuten zusammen, die heute zu den Größen des deutschen Eishockeys zählen.

Für den Landesligisten aus der Domstadt ist es bereits die zweite Trainervorstellung für die Saison 2021/22. Heinz Feilmeier war im April nur wenige Wochen nach seiner Amtseinführung überraschend im Alter von 54 Jahren gestorben. Sein Nachfolger ist 20 Jahre jünger und übernimmt beim Freisinger Landesligisten seinen ersten Posten als Cheftrainer. Bisher war der 33-jährige Verteidiger in der Saison 2015/16 als Co-Trainer beim ESC Vilshofener Wölfe und zuletzt einige Jahre als Jugendtrainer bei der Kooperation von EHC und Red Bull München aktiv. Freisings Sportleiter Gregor Tomasik glaubt daran, dass der neue Coach trotz seines jungen Alters der Aufgabe als Landesliga-Trainer gewachsen ist: „Wir wollen Nils die Chance geben. Er soll als junger Trainer mit einem jungen, frischen Kader eine gute Rolle in der Liga spielen.“

In einem Team mit Hager, Akdag und Grubauer

Seine Karriere begann Nils Hanfstingl als Jugendlicher in Nordrhein-Westfalen bei Dortmund und Essen. Von 2004 bis 2006 spielte er bei den Starbulls Rosenheim – damals in einem DNL-Team mit den beiden deutschen Silbermedaillengewinnern 2018 von Pyeongchang, Patrick Hager und Sinan Akdag, sowie NHL-Torhüter Philipp Grubauer. Nach einem kurzen Gastspiel in der Heimat bei den Essen Moskitos folgte der Sprung über den großen Teich: Von 2006 bis 2009 sammelte der 1,87 Meter große und 92 Kilogramm schwere Abwehrspieler Erfahrung in diversen kanadischen Nachwuchsligen.

Hanfstingl könnte auch als aktiver Spieler eingreifen

Über Crimmitschau (2009/10) und Erfurt (2010/11) kam Hanfstingl zurück nach Bayern und schnürte ab 2011 drei Jahre lang seine Schlittschuhe für Deggendorf Fire in der Oberliga. Dort musste er die Hoffnung auf eine mögliche weitere Profikarriere wegen einer hartnäckigen Hüftverletzung begraben. Von 2013 bis 2017 spielte er bei den Vilshofener Wölfen in der Landesliga, wo er 2015/16 erste Erfahrungen als Co-Trainer sammelte. Danach war er ab 2017 U18-Trainer beim EHC München, ehe er im vergangenen Jahr eine Pause einlegte. Ob Hanfstingl in Freising bei Bedarf nochmal selbst aktiv als Spieler in der Landesliga angreift, wird er im Verlauf der Vorbereitung entscheiden.

Josef Fuchs

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