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Da war die Welt der Bären noch in Ordnung. Als Felix Kammermeier (r.) das 1:1 gegen Königsbrunn machte, konnten sich (v. l.) Stefan Theisinger, Marcus Mooseder und Johannes Weyer noch leichte Hoffnungen auf die Playoffs machen.

Eishockey  

Playoffs perdue – Black Bears verlieren im Doppelpack

Freising - Nach großem Kampf folgte der Todesstoß für das Eishockeyteam des SEF in der Zwischenrunde der Landesliga. Es unterlag am Freitag im Rückspiel Fürstenfeldbruck mit 3:4. Und einen Tag später war man dann – trotz Heimrecht – beim 1:6 gegen den EHC Königsbrunn chancenlos.

Die Black Bears wollten am Freitagabend beim EV Fürstenfeldbruck noch einmal alles versuchen, um sich die Chancen auf das Playoff-Viertelfinale zu erhalten. Im Freiluftstadion zu Fürstenfeldbruck musste man sich am Ende aber geschlagen geben.

Dabei kamen die Mannen von SEF-Coach John Samanski gut in die Partie. Als Manko stellt sich allerdings heraus, dass man gleich sechs Mal im ersten Drittel auf der Strafbank landete. „Das war schon teilweise sehr kleinlich und einseitig gepfiffen“, haderte Pressesprecher Michael Stör mit der Leistung der Schiedsrichter. Kapital daraus schlagen konnten die Hausherren aber noch nicht. Zur Pause stand es 0:0.

Im Mitteldrittel fielen die Tore dafür im Minutentakt. Den Anfang machte Fürstenfeldbruck. Bei einem Nachschuss eines EVF-Spielers war Torwart Manuel Hanisch machtlos. Die Black Bears schlugen zurück. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Es ging hin und her. Man geriet erneut in Rückstand, glich wieder aus. Nach dem zweiten Drittel stand es erneut Unentschieden.

Auch im Schlussabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten. Das Tor zur Führung erzielte dann allerdings wieder Fürstenfeldbruck. Zweieinhalb Minuten vor Spielende gelang den Hausherren der Treffer zum vorentscheidenden 4:2. Die Bären versuchten alles, nahmen den Torwart heraus und kamen 24 Sekunden vor dem Spielende noch einmal zum 3:4-Anschlusstreffer. Mehr war aber nicht mehr drin. Am Ende standen die Black Bears ohne Punkte da.

Nur 24 Stunden später musste man zu Hause gegen den EHC Königsbrunn antreten. Die Mannschaft wirkte platt. Das Spiel in Fürstenfeldbruck hatte Kraft gekostet. Es schlichen sich Fehler ein. Fehler, die Königsbrunn eiskalt zu nutzen verstand. Die Gäste führten bereits nach dem ersten Drittel mit 3:1. Das einzige Tor für die Bären erzielte Felix Kammermeier. Königsbrunn ließ sich nicht beeindrucken, verwandelte Chance um Chance. Die Freisinger mussten sich am Ende mit 1:6 geschlagen geben. Die Chance auf die Playoffs ist damit wohl dahin.

EV Fürstenfeldbruck – SE Freising 4:3 (0:0, 2:2, 2:1)

Tore: 1:0 (33:12) Mönch S., 1:1 (36:28) Holler (5-4, Theisinger, Hanke), 2:1 (37:59) Pasterny (4-5, Dürr), 2:2 (38:22) Hanke (Kühnl, Holler), 3:2 (45:39) Pasterny, 4:2 (57:37) Dürr (5-4, Steidle, Pasterny), 4:3 (59:36) Mooseder (6-4, Kühnl, Holler). Strafminuten:16 / 20+10 (Hanke). Zuschauer: 70.

SE Freising – EHC Königsbrunn 1:6 (1:3, 0:2, 0:1)

Tore: 0:1 (6:49) Fettinger (Streicher), 1:1 (10:11) Kammermeier (Theisinger), 1:2 (15:55) Schierghofer (Mucha), 1:3 (17:01) P. Zimmermann (Trupp), 1:4 (24:40) Schütz (Strehler), 1:5 (36:22) P. Zimmermann (Trupp) (37.), 1:6 (57:55) Traxinger (P. Zimmermann). Strafminuten: 20 + 5+Spieldauer (Münzhuber) + 20 (Holler, Weinzierl) / 24+10 (Merkle). Zuschauer: 220.

Alexander Fischer

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