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Ab sofort Dauerkarten für die nächste Saison kaufen: Jetzt müssen die Starbulls-Fans ein erstes Zeichen setzen.

Die Fans stehen in der Pflicht

Rosenheim - 1000 Dauerkarten wollen die Starbulls bitte Mitte Mai verkaufen - nur dann macht die Zweite Liga nach den Worten von Richard Diebald, Dritter Vorstand, auch Sinn.

Richard Diebald (rechts).

„Jetzt müssen die Fans genauso in die Vorleistung gehen wie unsere Sponsoren. Wir müssen bis zum 15. Mai 1000 Dauerkarten verkauft haben. Nur dann macht für uns die 2. Liga einen Sinn“, erklärte gestern Abend der 3. Starbulls-Vorstand Richard Diebald bei der Versammlung mit den Fanclub-Vorsitzenden in der Eisstadion-Gaststätte.

Diese Aktion 1000plus, die auch auf der Starbulls-Homepage (www.starbulls.de) beworben wird, soll den letztjährigen und eventuell neuen Sponsoren zeigen, dass die Fans die 2. Liga unbedingt wollen. „Diese Aktion soll ein Zeichen für die Sponsoren sein. Unsere Fans müssen sich aktiv beteiligen, nur dann werden wir auch in die 2. Liga gehen“, wurde Diebald sehr deutlich.

Natürlich weiß auch die Starbulls-Vorstandschaft, dass der Zeitraum bis 15. Mai sehr eng bemessen ist und teilt damit auch die Bedenken von einigen Fanclub-Vorsitzenden, „aber wir müssen bis Mitte Mai eine Entscheidung getroffen haben“, verteidigt der 1. Vorstand Wilhelm Graue dieses Datum.

Dauerkarten ab 320 Euro

Sein Kollege Karl Aicher teilte den anwesenden Fanclub-Vorständen auch gleich die Preise für die Dauerkarten mit: „Es gibt nur zwei Preis-Kategorien: Die Karte für Mitglieder kostet 320 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 360 Euro. Darin sind alle Vorbereitungs-, Heim-, Pokal- und Play-off-Spiele inbegriffen.“ Insgesamt ging Aicher bei seiner Berechnung von 35 Heimspielen aus.

Eine Stehplatz-Einzelkarte wird in der 2. Liga 12 Euro kosten, und damit bewegen sich die Starbulls im Durchschnitt der anderen Zweitligisten. Natürlich wird es für den einen oder anderen Fan finanziell eng, wenn er plötzlich bis Mitte des Monats 320 Euro oder mehr auf den Tisch blättern muss.

Aber es gibt so viele Anlässe zu denen man sich eine Starbulls-Dauerkarte schenken lassen kann: Zum Geburtstag (auch einmal vorgezogen), als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk oder weil man einem anderen eine Freude machen will. So jedenfalls würde es bei den Fans von St. Pauli laufen. Dort ist es Kult eine Dauerkarte zu besitzen und viele der St. Pauli-Fans sind sicher finanziell nicht auf Rosen gebettet.

Und wenn Rosenheim das „St. Pauli des Eishockeys“ werden will, dann heißt es, dass ab heute die Uhr, bzw. der Ticker auf der Starbulls-Homepage für den Aufstieg tickt. Mit jeder verkauften Dauerkarte rückt der Fan-Traum 2. Liga näher. Vor allem sollten sich auch die Sitzplatzkarten-Besitzer sputen, denn gerade die besten Plätze im Kathrein-Stadion sind am schnellsten weg. „Ich habe heute schon die ersten drei Karten verkauft, ohne dass der Käufer den Preis gewusst hat“, erklärte Karl Aicher und deshalb müssen nur noch 997 Karten an den Mann, die Frau oder den Jugendlichen gebracht werden.

An dieser Aktion „1000plus - Karten kaufen für die 2. Liga“ sollen sich selbstverständlich nicht nur die Mitglieder der Fanclubs, sondern alle Eishockeyfans in und um Rosenheimbeteiligen. „Wir wollen alle in die 2. Liga. Ich meine Vorstandskollegen, der Trainer die Mannschaft, die Fans, aber es muss auch finanzierbar sein“, sagt Diebald und nennt eine weitere Hürde die zu nehmen ist: „Uns fehlen nicht nur die 1000 Dauerkarten, sondern auch noch 300 000 Euro um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen und um höhere Kosten in vielen Bereichen abzudecken“. Da liegt noch viel Arbeit vor den Starbulls-Verantwortlichen, doch ein erstes Zeichen müssen die Fans setzen.

Hans-Jürgen Ziegler

Quelle: rosenheim24.de

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