Wild Wings - Starbulls: 7:2

Schwenningen - Der Tabellenführer der 2. Eishockey-Liga, die Wild Wings aus Schwenningen, zeigte sich am Freitagabend als eine Nummer zu groß für die Starbulls: Die Steer-Truppe verlor klar und deutlich mit 7:2.

Leider ist es uns heute nicht gelungen, einen Live-Berichterstatter für das Spiel in Schwenningen zu organisieren. Wir verweisen daher auf den Live-Ticker der Schwenninger Wild Wings.

Wir bitten um Verständnis.

Zum Live-Ticker der Wild Wings

Torfolge:

1:0 - Brock Hooton (4. min)

2:0 - Brock Hooton (6. min)

3:0 - Jason Pinizzotto (21. min)

4:0 - Daniel Hacker (24. min)

5:0 - Andreas Gawlik (31. min)

5:1 - Robert Schopf (47. min)

6:1 - Christoph Melischko (53. min)

6:2 - Tommi Hannus (56. min)

7:2 - Robin Just (60. min)

ausführlicher Bericht folgt...

Lesen Sie hier den OVB-Vorbericht:

Plüschtiere und eine offene Rechnung

Rosenheim - Das erste Null-Punkte Wochenende liegt hinter den Starbulls Rosenheim - gleiches Schicksal soll in den kommenden Tagen in Schwenningen und zu Hause gegen Kaufbeuren nicht passieren.

Ein Null-Punkte-Wochenende zu absolvieren, beziehungsweise bei einem Heimspiel völlig leer auszugehen, dazu noch in einem Spiel zwei wichtige Spieler (Stephan Gottwald und Tim Kunes) zu verlieren - dieses schlechte Gefühl kannten die Starbulls-Eishockeyspieler im bisherigen Saisonverlauf nicht.

Dass es überhaupt so lange gedauert hat, bis die Steer-Schützlinge ohne Punkt blieben, ist für einen Aufsteiger schon eine bemerkenswerte Leistung und dieses Wochenende können die Rosenheimer gleich wieder entsprechende Korrekturen vornehmen. Heute, 20 Uhr, in Schwenningen und am Sonntag, 17 Uhr (!), zu Hause im 5000plus-Spiel gegen Kaufbeuren. Den ersten Schritt zurück zu alter Stärke haben die Starbulls bereits unter der Woche vollzogen, als sie in souveräner Art und Weise das personell schwach besetzte U20-Nationalteam mit 7:1 aus der Halle und sich selbst ins das Pokal-Finale schossen. „Das war unser Ziel und auch gegen ein schwächer aufgestelltes U20-Team muss man erst einmal sieben Tore erzielen“, freute sich der Dritte Starbulls-Vorstand Richard Diebald über die gute Leistung. Da haben die Rosenheimer Spieler wieder Selbstvertrauen für die zwei schweren Wochenend-Aufgaben getankt.

Heute und am Sonntag gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Play-off-Runde, denn die Gegner sind mit denen der Vorwoche identisch - das gibt es sonst nur zur Play-off-Zeit. Da ist dann auch noch nicht alles vergessen, was eine Woche vorher passiert ist, die Erinnerungen sind noch frisch, die Wunden einer Niederlage noch nicht verheilt - da gibt es auch noch einiges „aufzuarbeiten“. Weniger beim Gastspiel heute, Freitag, 20 Uhr, beim Spitzenreiter Schwenningen, sondern vielmehr beim Sonntag-Heimspiel gegen Kaufbeuren. Da werden zwar bei der „Teddybär-Aktion“ nach dem ersten Starbulls-Tor selbst mitgebrachte oder im Eisstadion gekaufte Plüschtiere auf das Eis geworfen - ein „vorweihnachtlicher Kindergeburtstag“ soll das Spiel aber nicht werden. „Da ist noch eine Rechnung offen“, erklärte gestern Starbulls-Coach Franz Steer und erinnert sich an die 1:2-Niederlage vom letzten Sonntag zurück. Ganz und gar nicht gefallen haben Steer die Aussagen des Kaufbeurer Trainers Ken Latta. „Er glaubt das Eishockey erfunden zu haben und urteilt von oben herab über mein Team. Das gefällt mir und meinen Spielern nicht“, sagt Steer. Lattas Aussage „Rosenheim wird es wahrscheinlich auch in die Play-off-Runde schaffen“, zeugt zwar von viel Selbstvertrauen bezüglich seiner Mannschaft, aber Steer kontert: „Wenn er glaubt, dass Kaufbeuren schon sicher in der Play-off-Runde ist, dann ist das seine Sache. Ich jedenfalls habe noch kein Team gesehen, das nach der Hälfte der Vorrunde auf Platz fünf stehend einen sicheren Play-off-Platz hat. Wir werden sehen.“

Ziel der Starbulls ist es in diesem richtungsweisenden Spiel um einen der ersten sechs Plätze (die Ränge fünf sechs und sieben trennen nur zwei Punkte), einen Heimsieg mit der vollen Punktzahl zu landen. Vielleicht kann dazu auch Stephan Gottwald nach seiner in der Vorwoche gegen Schwenningen erlittenen Schulterverletzung seinen Teil beitragen. „Wir brauchen seine Tore“, hofft Steer, dass sein Kapitän spielen kann. Heute in Schwenningen geht allerdings noch nichts. Ebenfalls nicht so dramatisch wie es zunächst aussah ist die Handverletzung von Tim Kunes. Um ganz sicher zu gehen war der Verteidiger unter der Woche noch bei einem Handspezialisten. Für ihn kommen die Spiele gegen Schwenningen und Kaufbeuren allerdings noch zu früh, er dürfte dann am 2. Weihnachtsfeiertag in Bietigheim wieder einsatzfähig sein. Ob Marius Möchel heute in Schwenningen spielt, entscheidet Franz Steer kurzfristig. Möchel muss am Samstag um 8.30 Uhr am Flughafen in München sein. Ob es da Sinn macht, am Abend vorher um 22.15 Uhr in Schwenningen noch auf dem Eis zu stehen, ist fraglich. Ob mit oder ohne Möchel, Kunes oder Gottwald - ein Null-Punkte-Wochenende soll es so schnell nicht wieder geben, schon gar nicht wenn das 5000plus-Spiel angesetzt ist.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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