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Meister der Eishockey-Oberliga 2010: Die Starbulls Rosenheim.

Starbulls holen das Ding!

Peiting - Die Starbulls Rosenheim sind Meister in der Eishockey-Oberliga! Im dritten Finalspiel holte sich die Steer-Truppe in Peiting in der Verlängerung den nötigen dritten Sieg! **Live-Ticker zum Nachlesen** **O-Töne**

Welch eine Spannung, welch eine Dramatik. Eigentlich schien schon alles klar, denn die Starbulls dominierten das dritte Finalspiel beim EC Peiting und führten bereits mit 4:1, aber Peiting ließ nicht locker und erzielt noch vor der zweiten Drittelpause den 2:4-Anschlusstreffer.

Live-Ticker zum Nachlesen

Auch im dritten Drittel schien der Meister 2010 schon festzustehen, aber ein Peitinger Doppelschlag in der 57. und 58. Minute stellte alles auf den Kopf - auf einmal war wieder alles offen und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Letztendlich war es Mitch Stephens, der eine Überzahl nutzte und die Starbulls und die zahlreich mitgereisten Fans erlöste. In der 64. Minute versetzte er den Peitingern den Sudden Death und der Eishockey-Oberliga-Meister 2010 stand fest.

O-Töne bei Radio Charivari

Die weiteren Tore erzielten Stephan Gottwald (3. Minute), Dylan Stanley (16.), Konstantin Firsanov (19.) und Alan Reader (31.).

OVB24.de sagt DANKE für tolle Spiele und gratuliert ganz herzlich zur Meisterschaft!

Ein ausführlichen Bericht finden Sie am Montag im OVB!

Lesen Sie hier den Bericht zum zweiten Play-off-Finalspiel:

„Nie mehr Oberliga“...?

Diese Geschichten schreibt nur der Sport: Ausgerechnet Konstantin Firsanov, der von Steer kaum noch Eiszeiten erhielt, war am Freitag der Held des Abends.

Firsanov, der von Starbulls-Trainer Franz Steer zuletzt kaum noch Eiszeiten erhielt und bereits als Fehleinkauf abgestempelt war, gehörte mit seinen beiden Toren zum 2:1 und 3:1 zu den Sieggaranten der Starbulls Rosenheim beim 3:2 (0:0/1:1/2:1)-Erfolg gegen Peiting. Das Spiel im ausverkauften Eisstadion verfolgten 6339(!) Zuschauer.

Claus Dalpiaz bei einer seiner Glanzparaden.

Der überragende Starbulls-Spieler hieß aber einmal mehr Claus Dalpiaz. Der Torhüter trieb die Peitinger mit Glanzparaden zur Verzweiflung. Dort wo der Puck bereits im Netz zu zappeln schien, war Dalpiaz mit der Fanghand, mit den Schonern oder mit dem Körper zur Stelle. Er hielt sein Team in den entscheidenden Situationen im Spiel. „Eine Super-Leistung von Claus. Aber er spielt bereits die ganze Saison konstant gut“, lobte auch der Ex-Rosenheimer Nationalspieler Wolfgang Kummer seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Eishockeyfans, die schon länger nicht mehr im Rosenheimer Eisstadion waren, kamen gestern Abend aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie die vollen Tribünen sahen. Das Kathrein-Stadion war ausverkauft, offiziell verfolgten 6339 Zuschauer das zweite Play-off-Finale. Die Fans sahen ein Spiel, das hauptsächlich von der Spannung lebte. Es war klar, dass bei den Duellen Rosenheim gegen Peiting kein Offensivspektakel zu erwarten ist. Dazu spielen beide Teams zu kontrolliert und zu diszipliniert.

2. Finalspiel: Eindrücke aus dem Stadion:

2. Finalspiel: Eindrücke aus dem Stadion

Held des Abends: Konstantin Firsanov erzielte für die Starbulls zwei Tore.

Dass Firsanov überhaupt spielen durfte hatte er dem Peitinger Florian Simon zu „verdanken“, der Rosenheims Stürmer Alan Reader in der 15. Minute einen Bandencheck verpasste. Reader musste danach mit Verdacht auf eine Schulterverletzung in der Kabine bleiben. Seinen Platz im ersten Sturm nahm Marius Möchel ein und der Youngster erzielte wieder einmal einen wichtigen Treffer für sein Team. Dylan Stanley gewann ein Bully und Möchel zog direkt ab - 1:0. „Bully – Tor“ sozusagen. Vorher hatten die Rosenheimer bei einigen Peitinger Möglichkeiten Glück und Claus Dalpiaz, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Mit der Führung und den begeisterten Zuschauern im Rücken schienen die Starbulls zum entscheidenden Schlag auszuholen, doch dann traf sie der Ausgleich durch Libor Dibelka wie ein Keulenschlag. Rosenheim wankte, fiel aber nicht. Danach kamen die Minuten des Konstantin Firsanov. Innerhalb von acht Minuten entschied der Deutsch-Russe mit zwei sehenswerten Treffern die Partie. Zwar mussten die Fans nach dem Anschlusstreffer durch Michael Fröhlich – Peiting hatten für Torhüter Horneber einen sechsten Feldspieler gebracht – noch einmal zittern, doch nach der Schluss-Sirene kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Jetzt fehlt den Starbulls noch ein Sieg und dann sollte zumindest für nächste Saison wahr werden, was die Fans nach der 3:1-Führung lautstark sangen: „Nie mehr Oberliga“...

Podcast: Pressekonferenz bei Radio Charivari

Tore: 1:0 (8.) Marius Möchel (Dylan Stanley), 1:1 (12.) Lubor Dibelka (Milos Vavrusa), 2:1 (48.) Konstantin Firsanov (Robert Schopf, Martin Reichel), 3:1 (56.)Konstantin Firsanov (Ron Newhook), 3:2 (59.) Michael Fröhlich (sechster Feldspieler) (Milos Vavrusa, Lubor Dibelka).

Zuschauer: 6339 (ausverkauft).

Strafminuten: Starbulls 4, Peiting 12.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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