Gelungenes Abschluss-Feuerwerk

Rosenheim - Die Starbulls Rosenheim haben ein verfrühtes Silvester-Feuerwerk abgebrannt - gegen die Towerstars aus Ravensburg gab es eins aus Toren.

Das Jahresende naht und damit auch die Zeit der Böller, Raketen und des großen Feuerwerks. Bei den Spielern und Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim ist dies an Silvester sicherlich auch so, allerdings haben sie das ganze schon einmal um ein paar Tage vorgezogen.

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Beim 5:2-Heimerfolg in der 2. Eishockey-Bundesliga gegen Ravensburg gab es etliche Kracher in Form von Toren und ein Feuerwerk an Einsatz, Leidenschaft und Spielfreude, mit der man den favorisierten Tabellenzweiten knackte.

Beim 5:2-Heimerfolg in der 2. Eishockey-Bundesliga gegen Ravensburg gab es etliche Kracher in Form von Toren und ein Feuerwerk an Einsatz, Leidenschaft und Spielfreude, mit der man den favorisierten Tabellenzweiten knackte.

Starbulls gegen Ravensburg

Der frühere Nationalstürmer war mächtig angefressen auf sein Team: „Die richtige Mannschaft hat gewonnen. Wir haben im letzten Drittel aus dem Mannschafts- einen Einzelsport gemacht und einige sind jetzt wieder auf dem Boden der Tatsachen“, schimpfte Draisaitl. Dabei hatte seine Truppe ein sehr gutes erste Drittel hingelegt und nach einem 0:2-Rückstand gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes verdientermaßen den Ausgleich geschafft. „Wir haben zwei eher glückliche Tore geschossen“, meinte Rosenheims Trainer Franz Steer nach dem Blitzstart durch Stephan Gottwald und dem Unterzahltreffer von Floppo Zeller, „danach hat Ravensburg brutal aufgedreht.“

Im zweiten Drittel hätte man sich aber befreien können, so der Rosenheimer Coach. Der Druck ließ nach und Rosenheim selbst hatte durch Marcus Marsall und Stephen Werner (trafen jeweils den Pfosten) sowie Tommi Hannus (vergab nach einem Alleingang) seine Möglichkeiten. „Da hat man gemerkt, dass es sich dreht“, meinte Steer. Gedreht war es dann letztlich wieder, als Werner zum 3:2 traf und kurz vor der Drittelpause Robert Schopf in Überzahl den vierten Starbulls-Treffer markierte.

Der letzte Abschnitt verlief dann ohne größere Schrecksekunden für die Starbulls, der Sieg war eigentlich nicht mehr in Gefahr – zumal Dominic Auger noch das 5:2 draufsetzte. „Das haben wir dann sehr gut runtergespielt“, befand Steer, der zugab, vor dem Spiel „ein bisschen Bammel“ gehabt zu haben: „Wir hatten eine lange Spielpause, konnten wegen dem Ausfall in Bietigheim auch kurzfristig nicht trainieren.“ Diese Bedenken wurden von seiner Truppe aber spätestens ab Mitte des zweiten Drittels weggeschossen – so wie sonst nur die Silvesterraketen...

Statistik:

Starbulls Rosenheim - Ravensburg Towerstars 5:2 (2:1, 2:1, 1:0).

Tore: 1:0 (3.) Gottwald/Hannus, Werner, 2:0 (9.) Zeller/Stephens, 2:1 (9.) Slavetinsky/Boon, Oravec, 2:2 (21.) Thomson/Leavitt, Kinch, 3:2 (37.) Werner/Hannus, Frank, 4:2 (40.) Schopf/Rohner, Marsall, 5:2 (50.) Auger/Hannus, Reader;

Strafminuten: Rosenheim 12, Ravensburg 12 plus 10 Disziplinar für Maloney;

Zuschauer: 3017.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Ziegler

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