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Das Rofa-Stadion an der Jahnstraße.

Antrag an Oberbürgermeisterin Bauer

Freie Wähler fordern Ideen-Wettbewerb für Eisstadion-Ausbau

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Rosenheim - Der Umbau des Eisstadions an der Jahnstraße sorgt seit jeher in der Stadt für Diskussionen. Jetzt haben sich die Freien Wähler (FW) mit einem Antrag an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) gewandt.

Darin fordert die Partei, für die Erweiterung des Eisstadions um eine zweite Eisfläche einen städtebaulichen Ideenwettbewerb auszuschreiben. Denn zur Wahrung des Bestandschutzes als auch durch die exponierte Lage sei das ganze Vorhaben aus städtebaulicher Sicht eine große Herausforderung, hieß es zur Begründung unter anderem.

Zuletzt hatten die Starbulls bereits in Eigenregie einige Umbauarbeiten vorgenommen. In der Sommerpause war eine neue 31,5 Quadratmeter große LED-Videowand installiert worden. Außerdem ist jetzt ein neuer Pächter für die Gaststätte gefunden worden. Zudem organisieren die Starbulls das Catering im Stadion nach vielen Jahren nun wieder selbst. Dazu ist eigens der "Starbulls Gastro Service" gegründet worden.

Davor hatten die Republikaner im Frühjahr in einem weiteren Antrag gefordert, dass die "Wirtschaft" für die Fans wiedereröffnet werden müsse und an Spieltagen nicht nur den VIP-Gästen zur Verfügung stehen dürfe.

Der Antrag der Freien Wähler im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Bauer, 

wir beantragen, dass die Stadt Rosenheim zur Erweiterung des bestehenden Eisstadions um eine zweite Eisfläche einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Gebiet zwischen Rathausstraße und David-Eisenmann-Straße ausschreibt.

Um die Qualität und Attraktivität des Eisportes in Rosenheim nicht nur im Bereich des Leistungssports, sondern auch für den Breitensport zu erhalten, erscheint eine zweite Eisfläche erforderlich. Der bestehende Standort soll dabei beibehalten werden.

Dies bedeutet für die Planung sowohl in baulicher Hinsicht zur Wahrung des Bestandsschutzes des bestehenden Stadions als auch in städtebaulicher Hinsicht durch die exponierte Lage eine große Herausforderung. Die sich aufzeigenden Konflikte zwischen einer pragmatischen und wirtschaftlich vertretbaren Realisierung und dem beträchtlichen Eingriff in das Stadtbild, das hier in bedeutender Lage dauerhaft geprägt wird, erfordern eine verantwortungsbewusste, umfassende und sensible Planung. Dies gilt vor allem auch unter den zu beachtenden Gesichtspunkten einer intelligenten Nutzungsüberlagerung und des Flächen Sparens. 

Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb, indem innovative Ideen entwickelt werden können, erscheint dazu als Grundlage für die weiteren Planungen geboten. Die Kosten eines solchen Wettbewerbs können bei einem Einladungswettbewerb mit einer auf sieben bis zehn Büros beschränkten Teilnehmerzahl, einer maßvollen Ausgestaltung des Preisgerichts mit vier Fach- und drei Sachpreisrichtern sowie einem online durchgeführten Kolloquium auf rund 30.000 Euro beschränkt werden. Dies erscheint im Hinblick auf die Bedeutung des Vorhabens durchaus angemessen.

mw/Freie Wähler

Quelle: rosenheim24.de

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