Bryan Schmidt, Frantisek Mrazek
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Starbulls-Verteidiger Bryan Schmidt im Duell mit Landshuts Frantisek Mrazek. Gibt es dieses Duell auch heuer in den Play Offs?

Starbulls: In den Play Offs wieder gegen Landshut?

  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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Rosenheim - Bekommt die Stadt in den nächsten Jahren ein neues Stadion? Das ist eine spannende Frage. Sehr spannend geht es vier Spieltage vor Schluss aber auch auf dem Eis zu.

Die Doppelrunde der zweiten Eishockey-Bundesliga bietet in der Endphase jede Menge Spannung. Vier Spieltage sind noch zu absolvieren - und eine Entscheidung im Kampf um die Play Off-Plätze ist noch längst nicht gefallen.

Schwenningen und Bietigheim (beide 88 Punkte) streiten sich um Platz eins nach der Hauptrunde und damit um die beste Ausgangsposition für die Play Offs. Um die Ränge sieben und acht und damit um die "nackte" Teilnahme an selbigen rangeln sich derzeit noch Heilbronn, Weißwasser (beide 62 Punkte) sowie Crimmitschau (61) und Dresden (58). Mitten in diesem "Paket" sind mit 61 Punkten auch noch die Hannover Indians auf derzeit Rang neun platziert, doch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden die Niedersachen nach Beendigung der Hauptrunde automatisch auf den letzten Tabellenplatz zurückgesetzt.

Aus diesem Grund haben die Zweitligisten in ihrer letzten Sitzung auch beschlossen, dass die geplanten Play Downs heuer ersatzlos gestrichen werden und die Klubs, die nach der Hauptrunde auf den Rängen neun bis zwölf platziert sind, für den Einnahmenausfall eine sogenannte Solidariätszahlung erhalten. Keine Play Off-Chancen mehr haben vier Spieltage vor Schluss indes nur Kaufbeuren und Riessersee.

Rosenheim hat alles selbst in der Hand

Aus Rosenheimer Sicht ist natürlich der Kampf um die Plätze drei bis sechs am spannendsten. Besonders wichtig ist den Klubs da sicher nicht der Name des Play Off-Gegners, sondern das Erreichen von Platz drei oder vier nach der Hauptrunde, weil diese Platzierung das Heimrecht im Viertelfinale garantieren würde (Hier geht´s zur Play Off-Terminübersicht einschl. der Eintrittspreise).

Die Diskussion um das Eisstadion:

OB Bauer: Neues Stadion bis 2018!

Stützen für Fluchttreppen

Umfrage: Neubau oder Sanierung?

Obwohl die Starbulls - über deren jüngste Niederlage in Hannover Trainer Franz Steer alles andere als begeistert war - derzeit mit 76 Zählern hinter Landshut (3./77 Punkte), Ravensburg (4./77.) und Bremerhaven (5./76.) nur auf Rang sechs liegen, haben sie das Erreichen des Heimrechts nach wie vor in der eigenen Hand. Denn wenn die Grün-Weißen aus den letzten Spielen mindestens 11 Punkte holen, sind sie auf jeden Fall mindestens Vierter, weil sie die direkten Vergleiche gegen die Niederbayern (3:2, 4:1, 6:3, letztes Spiel am 17. März) und die Fischtown Pinguins (6:1, 1:2 n.V., 4:1, 2:3) auf jeden Fall gewonnen hätten.

Hat Ravensburg das leichteste Restprogramm?

Gut, es ist reine Spekulation und Ergebnisse lassen sich im Sport nur schwer vorhersehen, doch wenn man außerdem das Restprogramm der Teams zu Rate zieht - die Starbulls gastieren noch in Crimmitschau (8.3.) und in Weißwasser (15.3.) sowie empfangen Bietigheim (10.3.) und Landshut (17.3.) - darf man wohl davon ausgehen, dass sich die Ravensburg Towerstars (in Heilbronn und Dresden sowie daheim gegen Kaufbeuren und Weißwasser) den dritten Platz sichern werden, zumal sie auch den direkten Vergleich gegen Rosenheim gewonnen haben.

Bremerhaven hat indes im Kampf um Platz drei und vier nicht nur zwei schwere Gegner (in Kaufbeuren und Landshut sowie daheim gegen Schwenningen), sondern auch noch das Handicap, als einzige Mannschaft noch einmal spielfrei zu sein. Somit können die Nordlichter maximal noch neun Punkte einfahren.

Aus dem Archiv: Fotos vom Duell mit Landshut

So war das Derby: Starbulls gegen die Cannibals

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Lautstarke Fans unterstützen die Starbulls beim Derby

Über 1000 Starbulls-Fans unterstützten ihre Mannschaft beim Derby in Landshut.
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Über 1000 Starbulls-Fans unterstützten ihre Mannschaft beim Derby in Landshut.
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Neuauflage des Vorjahresfinales im Viertelfinale?

Die Serie im Überblick:

Spiel 1: Landshut mit Glück und Vogl

Spiel 2: Fantastische Starbulls sind zurück!

Spiel 3: Quirk sorgt für einen großen Sieg

Spiel 4: Starbulls: Alles wieder offen!

Spiel 5: Starbulls mit dem Rücken zur Wand

Spiel 6: Starbulls sind Meister der Herzen

Rechnet man dies alles zusammen, erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass es heuer bereits im Viertelfinale zur Neuauflage des Vorjahresfinales zwischen Rosenheim und dem Erzrivalen aus Landshut könnte. Und welcher Fan erinnert sich nicht gerne an die nervenaufreibende Finalserie im letzten April, wo die Grün-Weißen trotz einiger Ausfälle große Leidenschaft zeigten und sich somit als "Meister der Herzen" feiern lassen durften? Und jetzt könnte sich der Steer-Truppe die Möglichkeit zur Revanche bieten.

Wer dabei allerdings Heimrecht genießen würde, könnte sich dabei gut und gerne erst am allerletzten Spieltag am 17. März beim letzten direkten Duell im Kathrein-Stadion entscheiden.

Na, wenn das mal keine reizhaften und spannenden Aussichten für die Eishockey-Fans in der Region sind. Vielleicht kommt ja doch mal wieder der eine oder andere Zuschauern mehr wieder ins Stadion, den die Starbulls zuletzt so schmerzlich vermisst haben. So vielleicht schon am Sonntag, 18 Uhr, gegen Bietigheim, wo die Rosenheimer Cracks dann nur zu gerne einen zweiten Haken hinter ihren vierstufigen "Aufgabenplan" bis zum Play Off-Beginn machen möchten.

redro24/mw

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