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Das desaströseste Zweitliga-Wochenende

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Rosenheim - Das 2:8 in Bietigheim ist die höchste Niederlage in 133 Punkt- und Play-off-Spielen für die Starbulls in der 2. Bundesliga. Ein Blick in die Statistik:

Wie sehr doch ein einziges Wochenende die statistische Topographie verändern kann! Wenn man vor einer Woche die Starbulls-Bilanz der laufenden Saison mit der überaus erfolgreichen letzten Spielzeit verglich, erhielt man folgendes Resultat: Diesmal zwei Punkte mehr als in der Vizemeister-Saison, Torverhältnis fast gleich, damals nur Sechster, diesmal Vierter, bei "begradigter" Tabelle (Punkte pro Spiel) sogar Tabellenführer!

Der Unterschied: Letztes Jahr setzte man mit Siegen gegen Riessersee und in Schwenningen eine kleine Siegesserie fort, diesmal gab es mit zwei hohen Niederlagen das bisher desaströseste Wochenende seit dem Zweitliga-Austieg.

Bisher mussten Franz Steers Jungs (die letzten beiden Finalspiele im Vorjahr - 4:8 und 1:7 - ausgenommen) noch nie mehr als neun Gegentreffer in zwei aufeinander folgenden Spielen quittieren. Diesmal waren es 13! Und das von zwei Teams, mit denen die Starbulls in dieser Spielklase bisher sehr gut zurecht gekommen waren.

Speziell in Bietigheim fielen dabei einige Negativ-Rekorde: Vier Gegentreffer in 7:16 Minuten, fünf in 10:48, sechs in 13:37 sowie acht binnen 49:15 hatte es zuvor in 133 Punkt- und Play-off-Spielen noch nie gegeben. Zwei Tage später folgte mit den beiden Crimmitschauer Toren in der Schlussminute binnen 15 Sekunden eine weitere Fast-Rekordmarke, nämlich der drittschnellste Negativ-Doppelschlag.

Die Tore vom Sonntag:

Lesen Sie mehr im Sportteil des Oberbayerischen Volksblatts.

Manfred Eder

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