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ERC Sonthofen - Starbulls Rosenheim 5:8

Starbulls gewinnen mit drei Toren Vorsprung gegen die Bulls

Sonthofen - Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit haben die Starbulls Rosenheim ein Wochenende vor der Brust an dem sich die Chance bietet, aus eigener Kraft die Tabellenführung in der Eishockey-Oberliga Süd zu übernehmen. 

Fazit des Spiels

Auch im letzten Drittel wurde den Zuschauern auf den Rängen einiges geboten. Einer der Höhepunkte war auf jeden Fall der Treffer von Tomas Kukla zum zwischenzeitlichen 7:3 aus Sicht der Rosenheimer. In der 47. Minute erzielte Marc Sill das 4:7, ehe Manuel Neumann nur 120 Sekunden später den alten Vorsprung wiederherstellen konnte. Den Schlusspunkt in der ereignisreichen Partie setzte letztendlich Jaden Schubert, der zum 5:8-Endstand einnetzte.

Angesichts der Tatsache, dass der Tabellenvorletzte heute auf viele Stammkräfte - darunter die beiden Stammtorhüter - verzichten musste, haben sich die Schwarz-Gelben sehr achtbar aus der Affäre gezogen und dem Tabellenzweiten aus Rosenheim über weite Strecken die Stirn geboten. Letztendlich geht allerdings der Sieg der Starbulls auch in der Höhe in Ordnung, die nun weiter im Gleichschritt mit den Eisbären aus Regensburg an der Spitze der Oberliga-Süd ihre Bahnen ziehen.

Doch spätestens am Sonntag wird sich daran etwas ändern, dann kommt es nämlich zum Showdown zwischen den beiden Topteams im Rosenheimer Stadion. Die Kollegen des Heimtickers werden ab 17 Uhr von diesem Spitzenspiel berichten.

Die vorläufigen Endergebnissen aus den anderen Partien:

  • EV Lindau 2:3 SC Riessersee (Spielende, nach Penaltyschießen)
  • ECDC Memmingen 2:2 Blue Devils Weiden (Overtime)
  • EHC Waldkraiburg 2:5 EV Landshut (Spielende)
  • Eisbären Regensburg 6:2 Selber Wölfe (Spielende)
  • Höchstadter EC 3:3 EC Peiting (3. Drittel)

Fazit des zweiten Drittels

Im zweiten Drittel ging es hoch her - und so durften sich die Zuschauer über sieben Tore in den vergangenen zwanzig Minuten freuen. Gleich nach der ersten Pause kamen die Gastgeber in Überzahl wieder zurück in die Partie und erzielten den Anschlusstreffer zum 1:2. Doch im direkten Gegenzug fuhr Michael Baindl einen Konter aus dem Lehrbuch zu Ende und stellte auf 1:3.

Wiederum in Überzahl folgte nur wenige Minuten später das 4:1 aus Sicht der Starbulls durch Bilek, ehe nur zwei Minuten später Jörg Noack mit einem Schuss von der blauen Linie einnetzte. Nur gut 60 Sekunden später kam der Außenseiter wieder bis auf ein Tor an die Starbulls ran, nachdem Kapitän Vladimir Kames den Puck im kurzen Eck unterbringen kann.

Im Anschluss gehörte das Spiel allerdings wieder den Gästen aus Rosenheim. Florian Krumpe und Michael Baindl sorgten mit ihren Treffern für den 3:6-Pausenstand. Bei den beiden letzten Toren der Starbulls war allerdings auch Torhüter Florian Lempenauer beteiligt, welcher bei beiden Treffern keine besonders gute Figur abgeben konnte.

Fazit des ersten Drittels

Die Starbulls ließen in den ersten zwanzig Minuten dieser Partie bisher nichts anbrennen. Von Anfang an hatten die Gäste die Oberhand und ließen die Hausherren nicht ins Spiel kommen. Bereits in der fünften Spielminute war die Rosenheimer Führung daher eigentlich nur ein logischer Schluss. Dominik Daxlberger und Dusan Frosch bereiteten für Vitezslav Bilek vor, der Florian Lempenauer im Tor keine Chance ließ.

Nur neun Minuten später klingelte es dann zum zweiten Mal im Kasten der Sonthofen Bulls. Wieder waren die Drei des ersten Rosenheimer Tores beteiligt. Diesmal bereiteten allerdings Frosch und Bilek für Daxlberger vor, der den Puck nur noch ins kurze Eck schieben musste.

Erwähnenswert sind im ersten Drittel auf Seiten der Starbulls noch die beiden Nachwuchstalente Wellhausen und Kukla, die immer wieder ihre Eiszeiten bekommen und sich auch bereits in Szene setzen konnten mit einigen guten Aktionen und teils gefährlichen Abschlüssen.

Im zweiten Drittel starten die Sonthofen Bulls nun mit 1:54 Minuten verbleibender Überzahl, nachdem kurz vor Ende des ersten Drittels Maximilian Vollmayer noch zwei Strafminuten wegen Beinstellens erhalten hatte.

Vorbericht

Die Aufgabenstellung dazu lautet, in den beiden Spielen des 21. und 22. Spieltags mindestens einen Punkt mehr zu ergattern, als der aktuelle Spitzenreiter. Der heißt Eisbären Regensburg und gastiert zum absoluten Spitzenspiel am Sonntag in Rosenheim. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 17 Uhr. Zuvor müssen die Starbulls, die mehrere Ausfälle zu kompensieren haben, am Freitagabend um 20 Uhr beim ERC Sonthofen antreten.

Ein Punkt mehr im Derby gegen den EV Landshut hätte den Starbulls Rosenheim am vergangenen Freitag die Tabellenführung beschert. Kam diese Chance aufgrund des erst nach Spielschluss bekannten Regensburger Punktverlusts gegen den SC Riessersee unverhofft, haben es die Starbulls am zweiten Adventswochenende nun selbst in der Hand, erstmals in der laufenden Saison den „Platz an der Sonne“ im Tableau zu ergattern. Grund dafür ist das direkte Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter aus der Domstadt an der Donau, das am Freitag um 17 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion über die Bühne gehen wird. Die vom Deutsch-Russen Igor Pawlow trainierten Eisbären aus Regensburg sind bei derzeitiger Punktgleichheit (48) mit dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber den Starbulls ausgestattet. Für den wahrscheinlichen Fall, dass sie am Freitagabend im Heimspiel gegen Selb dreifach punkten, müssen die Starbulls allerdings beim Gastspiel in Sonthofen ebenfalls in Vorleistung gehen und mindestens einen Zähler mitnehmen, um sich die Chance zu erhalten, den Tabellenführer am Sonntag abzulösen. Einfach wird die Aufgabe am Freitagabend – Spielbeginn 20 Uhr – aber nicht.

Die „Bulls“ aus Sonthofen stehen mit nur 17 in den bisher 20 Saisonspielen erbeuteten Zählern zwar auf dem enttäuschenden elften Tabellenrang, wollen aber unbedingt einen Playoff-Platz erreichen und müssen sich dazu zunächst für die Meisterrunde qualifizieren, die momentan tabellarisch drei Punkte entfernt ist. In den beiden letzten Heimspielen setzte die von Deutsch-Tscheche Martin Sekera trainierte Truppe dabei schon Ausrufezeichen, schickte Höchstadt mit einer zweistelligen Packung (11:3) nach Hause und rang beim 2:3 nach Verlängerung dem Spitzenteam aus Peiting einen Zähler ab. Schon beim ersten Aufeinandertreffen am 5. Spieltag in Rosenheim, als die Starbulls nur knapp mit 2:1 die Oberhand behielten, präsentierten sich die Gelb-Schwarzen als unangenehmer Gegner. Erschwerend kommt für die Grün-Weißen hinzu, dass Verteidiger Niki Meier, der am Sonntag beim Spiel in Weiden mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt wurde, am Freitag gesperrt ist und erst wieder am Sonntag eingreifen darf. Sein Defensivkollege Matthias Bergmann (Knieprobleme) fällt das gesamte Wochenende aus, die Stürmer Michael Fröhlich (Knieverletzung) und Chase Witala (Schulterverletzung) fehlen ohnehin längerfristig. Stürmer Daniel Bucheli hat sich am Mittwoch krank gemeldet, hinter seiner Einsatzmöglichkeit steht ein großes Fragezeichen.

Die kurzfristige Try-Out-Verpflichtung eines ausländischen Stürmers für den mit Sicherheit bis Weihnachten andauernden Ausfallzeitraums von Witala ließ sich nicht realisieren. Starbulls-Coach Manuel Kofler möchte sich dennoch die Option auf den Einsatz von vier Sturmreihen erhalten. Zum Oberligateam stoßen deshalb die 19-jährigen Nachwuchsspieler Tomas Kukla, Henry Wellhausen und Magnus Enk. „Natürlich ist das Fehlen von fünf wichtigen Spielern ein großes Handicap. Möglicherweise werden wir etwas defensiver agieren müssen als gewohnt. Trotzdem wollen wir das Spiel am Freitag aber natürlich unbedingt gewinnen“, sagt der Rosenheimer Trainer, der wie Spieler und Fans dem Topspiel am Sonntag gegen Spitzenreiter Eisbären Regensburg entgegenfiebert.

Pressemitteilung des Starbulls Rosenheim e.V. 

Quelle: rosenheim24.de

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