Höchste Saisonniederlage kassiert

Schwenningen - Chancenlos waren die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim beim Gastspiel in Schwenningen. Mit 2:7 und der höchsten Saisonniederlage mussten die Starbulls die Heimreise antreten.

Und außerdem feststellen, dass der Spitzenreiter noch kein Maßstab für die Steer-Schützlinge ist.

Jetzt heißt es Mund abputzen und am Sonntag, 17 Uhr (!) im 5000plus-Spiel gegen Kaufbeuren nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg zu landen. Genau jetzt ist der Zeitpunkt - in der bisher schwierigsten Phase dieser Saison - ist der Punkt gekommen an dem die Rosenheimer Mannschaft die bedingungslose Unterstützung ihrer Fans braucht.

Schwenningen erwischte einen Traumstart und dies ausgerechnet mit Hilfe des Powerplay, das ja zuletzt überhaupt nicht funktionierte. Der Schiedsrichter Levente Györgyicze aus Troisdorf schickte in der vierten Minute mit Thomas Schenkel und Michael Rohner gleich Starbulls auf die Strafbank. 29 Sekunden waren die Wild Wings in doppelter Überzahl, da hämmerte Brock Hooton einfach mal drauf, die Scheibe zappelte im Tornetz. Eine Zeigerumdrehung weiter bereits das 2:0 für die Gastgeber. Max Hofbauer hatte prima nachgesetzt, hätte das Tor eigentlich schon machen müssen, die Scheibe versenkte jedoch erneut Hooton. Schwenningen war voll im Vorwärtsgang, so dass sich in der Defensive die eine oder andere Lücke auftat.

22 Sekunden waren im zweiten Drittel absolviert, da markierte Jason Pinizzotto im Nachschuss per Rückhand das 3:0. Der eminent starke Tabellenführer gab weiter Gas. Dan Hacker machte in der 24. Minute mit einem platzierten Schuss in den Winkel das verdiente 4:0. In der 32. Minute fiel der Treffer dann aber doch in Schwenninger Überzahl Andreas Gawlik bejubelte sein zweites Saisontor.

Auch in Überzahl brachte die Starbulls danach zunächst nichts zustande. Robert Schopf markierte in der 47. Minute nach einer Unachtsamkeit der Schwenninger Defensivabteilung, das 5:1. In der 53. Minute klingelte es dann aber erneut im Rosenheimer Kasten, das halbe Dutzend war voll. Es war das vierte Tor der Wild Wings in Überzahl, Christoph Melischko war der Torschütze. Rosenheim betrieb in der 55. Minute durch Hannus noch Ergebniskosmetik. In der Schlussminute markierte Robin Just den 7:2-Endstand.

Torfolge: 1:0 (4.) Hooton (Pinizzotto), 2:0 (6.) Hooton (Melischko), 3:0 (21.) Pinizzotto, 4:0 (24.) Hacker (Pinizzotto, Gawlik), 5:0 (32.) Gawlik, 5:1 (47.) Schopf, 6:1 (53.) Melischko (Schlager), 6:2 (55.) Hannus (Meirandres), 7:2 (60.) Just (Borzecki).

Strafen: Schwenningen zehn Minuten, Rosenheim 18 Minuten

Zuschauer: 2969.

wit/bz/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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