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Chance für Stephen Werner, der hier noch an Dresdens Torhüter Pasi Häkkinen scheiterte, kurze Zeit später aber den 2:2-Ausgleich markierte.

Starbulls marschieren von Sieg zu Sieg

Dresden - Unglaublich diese Starbulls Rosenheim: Die Steer-Schützlinge marschieren von Sieg zu Sieg und schafften am Sonntagabend in Dresden ihren dritten Sieg in Folge. **Steer-Interview** **Live-Ticker zum Nachlesen**

Nach Toren von Tim Kunes, Stephen Werner, Andreas Paderhuber und Thomas Schenkel siegten die Starbulls gegen die Eislöwen mit 4:2 (1:0/1:2/2:0) Toren.

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Jubel um Stephen Werner, der das 2:2 erzielte.

Die Dresdner Eislöwen blieben damit erstmals in dieser Saison ohne Punktgewinn. Vor nur 1900 Zuschauern in der Freiberger Arena stand der Aufsteiger aus Rosenheim sehr sicher in der Abwehr und versuchte immer wieder die Dresdner mit nadelstichartigen Kontern auszuhebeln. Und in der 9. Minute waren sie damit erfolgreich, denn Tim Kunes netzte nach einer Unachtsamkeit der Elbestädter zum 1:0 für die Starbulls ein. Zwar bemühten sich die Schützlinge von Thomas Popiesch anschließend darum, ihr Spiel zu ordnen und den Vorsprung wett zu machen, doch bis zur ersten Pause gelang das nicht. In der Kabine fand der Trainer wohl dann die richtigen Worte, den Dresden kam wie verwandelt zurück aufs Eis und drehten binnen 90 Sekunden den Spieß um. So erzielte Robin Sochan nur 44 Sekunden nach Wiederbeginn den Ausgleich. Und nur kurz darauf stocherte Bruce Becker aus dem Gewühl vorm Rosenheimer Tor heraus den Puck über die Linie zur 2:1-Führung. Die Gäste aus Bayern brauchten eine Weile, um sich von dieser kalten Dusche zu erholen. Wieder ein schneller Gegenangriff der Rosenheimer führte in der 32. Minute zum 2:2-Ausgleich. Torschütze war Stephen Werner.

Radio Charivari: Franz Steer im Interview

Zu Beginn des letzten Durchgangs scheiterte Dresdens Torjäger Sami Kaartinen am erfahrenen Norm Maracle im Tor der Gäste. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams mehrere Chancen hatten, doch auch Pasi Häkkinen im Eislöwen-Gehäuse bewahrte sein Team erst einmal vor einem Rückstand. Doch in der 56. Minute konnte auch der Finne nichts mehr machen, als Andreas Paderhuber eine erneute Unsicherheit in der Dresdner Abwehr eiskalt nutzte und zur 3:2-Führung einschob. Nachdem kurz vor Schluss Patrick Jarrett die Möglichkeit zum Ausgleich vergab, schnappte sich Thomas Schenkel die Scheibe und beförderte sie ins leere Eislöwen-Gehäuse (60.). Damit war die endgültige Entscheidung gefallen.

Dresdens Trainer Thomas Popiesch meinte nach der Partie: „Die vierte Sturmreihe der Rosenheimer mit Marsall, Schopf und Hanselko hat uns sehr viel Energie gekostet. Außerdem haben wir im ersten Drittel oft einen Schritt ausgelassen. Das lief zwar dann besser, aber wir haben ns zu viele kleine Fehler geleistet. Mit mehr Cleverness wäre ein positiveres Ergebnis möglich gewesen.“ Rosenheims Trainer Franz sagte: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team, vor allem mit den jungen Spielern. Als Aufsteiger wollen wir jeden Punkt mitnehmen, deshalb sind wir glücklich über die drei Auswärtszähler. Im letzten Drittel war sogar ein höherer Sieg möglich, als wir drei Alleingänge nicht verwerten konnten und bei einem Pfostenschuss Pech hatten.“

Tore: 0:1 (9.) Tim Kunes (Thomas Schenkel, Stephen Werner)1:1 (21.) Sami Kaartinen (Robin Sochan, Patrick Jarrett) , 2:1 (23.) Bruce Becker (Jörg Wartenberg, Markus Ziesche). 2:2 (32.) Stephen Werner (Josef Frank), 2:3 (55.) Andreas Paderhuber (Thomas Schenkel). 2:4 (60.) Thomas Schenkel (Empty Net) (Michael Rohner).

Strafzeiten: Dresden 4, Rosenheim 4.

Zuschauer: 1967

hof/bz/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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