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Angebot für Asselin

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Patrick Asselin jubelte in der letzten Saison über 36 Tore, die er in 44 Spielen für Rosenheim erzielt hatte.
Patrick Asselin jubelte in der letzten Saison über 36 Tore, die er in 44 Spielen für Rosenheim erzielt hatte. © Ziegler

Rosenheim - Heimlich, still und leise sind die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim in die neue Saison gestartet. Am 4. Juni hat das Sommertraining begonnen.

Den Leistungscheck in der Gesundheitswelt Chiemgau in Bad Endorf absolvierten bis auf Neuzugang Norman Hauner sowie die beiden Torhüter Beppi Mayer (Operation am Handgelenk) und Timon Ewert, der die Starbulls eventuell verlassen wird, alle unter Vertrag stehenden Spieler. "Der Auftakt ist gemacht und war auch ansprechend. In den nächsten Monaten werden wir uns wie in den Jahren vorher gezielt auf die neue Saison vorbereiten", erklärte Starbulls-Coach Franz Steer. Der ist wie immer um diese Zeit telefonisch und im Internet weltweit unterwegs um neue ausländische Spieler "abzuchecken" beziehungsweise zu verpflichten. Namen könnte Franz Steer viele nennen und wenn er wollte, könnte er auf die Schnelle vier Ausländer verpflichten und sich in der nächsten Woche in einen Kurzurlaub verabschieden. "Ob die Spieler dann aber auch die sind, die zu uns passen und uns auch weiterhelfen, wage ich zu bezweifeln", erklärte Steer, der viele Kandidaten für fünf verschieden Ausländerpositionen zur Auswahl hat.

Ein Spieler ist Patrick Asselin, der letztes Jahr mit seinen vielen Toren maßgeblichen Anteil an der starken Starbulls-Saison hatte. "Wir haben ihm trotz seiner Schulterverletzung ein verbessertes Angebot gemacht und er hat bis nächste Woche Zeit, es anzunehmen", sagt Steer, der allerdings skeptisch ist, was eine Rückkehr von Asselin betrifft. Angeblich hat der 24-jährige Torjäger ein besser dotiertes Angebot aus Dänemark vorliegen. Asselin ist ein absoluter Torjäger, der in der letzten Saison in 44 Spielen für die Starbulls 36 Tore erzielt hatte. In zwölf Play-off-Spielen traf Asselin zehnmal, danach zog er sich vor dem Play-off-Finale gegen Landshut eine schwere Schulterverletzung zu. "Mit ihm wären wir vielleicht Meister geworden", mutmaßte Vorstand Richard Diebald nach der Finalserie.

Bei den Starbulls hat die Suche nach einem starken Keeper absolute Priorität. Steer hat Kontakte zu einem Finnen und zu vier Kanadiern, drei davon mit Europa-Erfahrung. "Jetzt gilt es abzuklären, wer am besten zu uns passt. Finanziell, menschlich und auch vom Alter", nennt der Starbulls-Coach wichtige Kriterien. Steer hat auch einen Favoriten: "Die Gespräche waren sehr positiv. Er ist 1,91 Meter groß, hat viel Erfahrung, Familie und er hat auch schon in Europa gespielt".

Kontingentstelle für einen Verteidiger

Mittlerweile hat sich Steer auch entschieden, noch einen spielstarken ausländischen Verteidiger zu verpflichten, der auch im Überzahlspiel seine Stärken hat. "So einen brauchen wir noch. Auch hier habe ich einen Favoriten, doch der Name bleibt mein Geheimnis", sagt Steer, der in dieser Woche noch abschließende Gespräche mit den Eigengewächsen Robin Hanselko und Fabian Zick führen wird. Danach wird sich entscheiden, ob die beiden Angreifer auch nächste Saison für Rosenheim stürmen werden.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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