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Rosenheimer verlieren auswärts

Bietigheim Steelers siegen mit 6:3 gegen die Starbulls

Bietigheim/Rosenheim - Nach dem durchwachsenen Vorwochenende waren die Rosenheimer Starbulls am Freitagabend beim Tabellenführer, den Bietigheim Steelers zu Gast. Die Grün-Weißen haben 6:3 verloren. 

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Ende letztes Drittel: Starbulls verlieren deutlich

Die Steelers landen gegen die Starbulls den erwarteten Favoritensieg. Im "Spiel der frühen Tore" dauerte es im letzten Drittel genau 33 Sekunden, bis Sommerfeld das 5:1 für Bietigheim gelang. Rosenheim konnte durch Gottwald zwar verkürzen, doch spätestens als Weller der sechste Treffer für die Gastgeber gelang, war die Begegnung gelaufen. Die Starbulls erzielten durch McNeely zwar noch ein drittes Tor, aber wegen einer insgesamt zu schwachen Chancenauswertung und einem harmlosen Powerplay müssen die Grün-Weißen ohne Punkte die Heimreise antreten.

Ende zweites Drittel: Steelers deutlich vorne 

Nach 40 Minuten führen die Gastgeber inzwischen deutlich mit 4:1. Wrigley stellte nur 49 Sekunden nach Wiederbeginn auf 3:1. Danach hatten die Steelers über weite Strecken die Spielkontrolle, dennoch hatten Lewis und McNeely in der 27. Minute die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Genau in der Mitte des Abschnitts gelang Just das vierte Tor für Bietigheim, was letztlich auch dem Spielverlauf entspricht, weil sich Rosenheim - teilweise auch frustriert vom Schiedsrichter - offensiv nun kaum mehr in Szene setzen konnte.

Ende erstes Drittel: Starbulls liegen knapp zurück

Nach 20 Minuten führen die Steelers mit 2:1. Nach einem guten Start der Starbulls mit dem frühen Führungstreffer durch Heidenreich (2.) entwickelte sich eine relativ ausgeglichene Partie, die Bietigheim aber mit einem Doppelschlag durch die beiden Ex-Rosenheimer Auger (9.) und Zientek (11.) drehte. Das Ergebnis ist bis dato in Ordnung, da Bietigheim insgesamt bislang mehr und auch die besseren Chancen hatte.

Vorbericht

Am Freitagabend kommt es zum ewigen, aber stets junggebliebenen Duell in der zweithöchsten deutschen Eishockeyspielklasse. Die Starbulls Rosenheim geben um 19.30 Uhr ihre Visitenkarte in der EgeTrans Arena zu Bietigheim ab und treffen dabei auf den dort heimischen Tabellenführer, die Bietigheim Steelers. Die beiden bisherigen Partien im Saisonverlauf endeten mit Heimsiegen für den jeweiligen Gastgeber. Im ersten Duell der beiden Teams am 11. Spieltag der Saison 2016/2017 verloren die Starbulls Rosenheim klar mit 6:1 und insbesondere Steelers Angreifer Matt McKnight konnte dabei mit 3 Punkten brillieren.

Im zweiten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit konnten die Starbulls den Spieß umdrehen und rangen am 22. Spieltag die Gäste aus der Nähe von Ludwigsburg nach großem Kampf mit 4:3 nieder. Dieser Abend im Rosenheim Eisstadion wird auch als „Tyler-Night“ in die diesjährigen Annalen eingehen, denn Tyler McNeely und Tyler Scofield erzielten in dieser Partie insgesamt 8 Scorerpunkte.

Wiedersehen mit Benjamin Zientek

Zuletzt schwächelten die Mannen um den ehemaligen Starbulls Kontigentspieler Shawn Weller etwas und mussten sich am vergangenen Wochenende zweimal nach regulärer Spielzeit geschlagen geben. Am 33. Spieltag unterlag man zuhause sehr überraschend dem bis dahin kriselnden EC Bad Nauheim mit 2:4 und am darauffolgenden Sonntag verloren die Steelers "glatt" mit 3:0 beim ESV Kaufbeuren.

Aktueller Topscorer mit 15 Toren und 34 Vorlagen und damit Goldhelmträger des Ligaprimus ist der vorher bereits erwähnte 33-jährige Kanadier Matt McKnight. Ebenfalls eine starke Saison spielt einer der diesjährigen Neuzugänge und in Rosenheim bestens bekannte Benjamin Zientek. Dieser konnte bislang 11-mal erfolgreich einnetzen und leistete bei weiteren 14 Toren die Vorarbeit. Eine der großen Stärken der Bietigheimer Mannschaft liegt in den überaus erfolgreichen Special Teams. Im Powerplay belegt man derzeit mit einer Erfolgsquote von exakt 24% den zweiten Platz und konnte die Scheibe in 150 Versuchen insgesamt 36-mal erfolgreich hinter die Torlinie befördern.

In Unterzahl können die Steelers dabei sogar noch einen draufsetzen: In 151 Unterzahlsituation mussten die Schlussmänner des Tabellenersten nur 14-mal hinter sich greifen, was eine überragende Unterzahlquote von 90,7% bedeutet. Insgesamt kommt man hier auf eine Gesamtquote der Special Teams von 114,7%, ein Wert der im deutschen Eishockey wohl seinesgleichen sucht.

David Rodman höchstwahrscheinlich dabei

Pünktlich zum Aufeinandertreffen mit den Starbulls wurde die Mannschaft um Kapitän Adam Borzecki nochmals mit einem ehemaligen Steelers Spieler verstärkt. Von den Eislöwen aus Dresden wechselte im Laufe der Woche der slowenische Ex-Nationalspieler David Rodman zum Tabellenersten und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am Freitagabend auf dem Eis der AgeTrans Arena den Starbulls gegenüberstehen. Entwarnung gibt es aus dem Lazarett der, ebenfalls wie die Starbulls stark gebeutelten Bietigheimer zu vermelden.

Laut Aussage des Geschäftsführers Volker Schoch in der Bietigheimer Zeitung in dieser Woche, kehren am Wochenende die zuletzt ausgefallenen Spieler Frédérik Cabana, Shawn Weller und Max Prommersberger in den Kader zurück. In Kürze soll auch der letztjährige DEL 2 Topscorer Justin Kelly sein Comeback auf dem Eis feiern.

Live-Ticker ab 19.30 Uhr:

rosenheim24.de berichtet von der Partie wie gewohnt ab 19.30 Uhr per Live-Ticker. Zudem sind auch unsere Kollegen von Radio Charivari vor Ort und berichten in Einblendungen. Darüber hinaus kann bei Sprade TV ein kostenpflichtiger Live Stream gebucht werden.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (C.S.)

Quelle: rosenheim24.de

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