Starbulls: Zwölf Spiele im Januar

Rosenheim - Nach der für die Starbulls-Eishockeyspieler „staaden Zeit“ um Weihnachten und vor dem Jahreswechsel kommt es für die Rosenheimer im Januar gleich knüppeldick.

Zusätzlich zu den im Terminplan fixierten zehn Punktspielen wird am Dienstag, 11. Januar, das Pokalfinale gegen Ravensburg gespielt und jetzt wurde auch noch das Nachholspiel in Bietigheim für Dienstag, 25. Januar, angesetzt. Heute, Donnerstag, 20 Uhr, bestreiten die Starbulls übrigens ein Testspiel beim Bayernligisten Miesbach.

Ein Bild mit Symbolcharakter: Stephen Werner fährt auf und davon und die Ravensburger Spieler hecheln hinterher.

"Wir haben uns mit Bietigheim auf den 25. Januar geeinigt, weil die Schwaben zu unserem Wunschtermin am 1. Februar bereits ihr Nachholspiel in Crimmitschau bestreiten", erklärte gestern der Zweite Starbulls-Vorstand Karl Aicher. Zwölf Spiele im Januar sind ein Mammutprogramm, für das die Kräfte gebündelt werden müssen. In den nächsten vier Wochen werden die Weichen für die Tabellenplätze zwischen drei und zehn gestellt. Für die Rosenheimer Eishockeyspieler ist in diesem Bereich noch alles möglich, wobei die Tendenz von Platz sieben aus deutlich nach oben geht.

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Das wurde auch wieder bei der tollen Leistung im Heimspiel beim 5:2-Sieg gegen Ravensburg deutlich, als die Starbulls einen vor allem im ersten Drittel sehr starken Gegner ab der 21. Minute beherrschten. Und das mit den beiden DNL-Spielern Max Renner, einem gelernten Verteidiger, und Anton Pertl in den Sturmreihen drei und vier. "Hut ab vor unseren jungen Spielern", freuten sich die Starbulls-Verantwortlichen über starken Leistungen nicht nur der DNL-Akteure. Die Rosenheimer verfügen über eine Vielzahl von U21-Spielern und deshalb verwundert es nicht, dass der Altersdurchschnitt der Mannschaft trotz der erfahrenen Spieler wie Maracle, Paderhuber, Auger, Reader und Zeller (alle über 30) bei 24,7 Jahren liegt. Die Mischung macht's bei den Starbulls und deshalb kann man den Verantwortlichen nur gratulieren und empfehlen diese Mannschaft für die neue Saison mit kleinen Veränderungen weiterzuverpflichten.

Die Starbulls jubelten und die Ravensburger waren depremiert. Rechts Tommi Hannus, der drei Assists gab.

"Das wird vor allem bei einem Spieler schwer", weiß Richard Diebald und meint damit Stephen Werner. Wenn er so weiterspielt ist der 26-Jährige ein Mann für die DEL und damit für die Rosenheimer kaum bezahlbar. Außer es tun sich andere Mittel und Wege auf. Tatsache ist, dass sich Werner in Rosenheim pudelwohl fühlt und um Spieler seiner Klasse - ohne die Leistungen seiner Mitspieler schmälern zu wollen - eine Mannschaft aufgebaut werden kann, die sich in der 2. Liga im oberen Tabellendrittel festsetzen kann. Und das wurde von den Starbulls-Verantwortlichen schon einmal als Ziel für die Zukunft genannt.

Starbulls gegen Ravensburg

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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