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Eishockey, Miesbach und Schafkopfen: Peter Kathan und Michael Baindl als Talk-Gäste im neuen Podcast

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Aufs Eis kam der Wolfratshauser Michael Baindl (36) in Bad Tölz. Seit dieser Saison trainiert er den TEV Miesbach. . Foto: Hans-Jürgen Ziegler
Aufs Eis kam der Wolfratshauser Michael Baindl (36) in Bad Tölz. Seit dieser Saison trainiert er den TEV Miesbach. © Hans-Jürgen Ziegler

Miesbach – In der dritten Ausgabe des „Wadlbeißer – der Lokalsport-Podcast des Miesbacher Merkur“ dreht sich alles um den TEV Miesbach und das Miesbacher Eishockey.

Zu Gast sind dieses Mal Michael Baindl, der die erste Mannschaft des TEV Miesbach diese Saison übernommen hat, und Peter Kathan, der Sportliche Leiter der Kreisstädter, der ebenfalls den TEV trainiert hat. Das gut 40-minütige Gespräch mit den beiden TEV-Verantwortlichen dreht sich um folgende, inhaltlich gestraffte, Themen:

Der Wechsel von der Spielerseite auf die Trainerbank

Kathan: „Als Spieler hätte ich gerne ein anderes Ende gehabt. Ich bin ganz blauäugig an die Aufgabe als Trainer herangegangen. Beim ersten Spiel in Pegnitz habe ich den Mund nicht aufgebracht. Damals hat die Mannschaft alles von allein gemacht.“
Baindl: „Es war mit die beste Entscheidung, nicht mehr zu spielen. Seitdem tut mir morgens nichts mehr weh, und ich komme leichter aus dem Bett. Das Blöd-Dahergerede in der Kabine fehlt zwar schon ein wenig, aber ich bin in Miesbach super aufgenommen worden. Es macht mir richtig Spaß.“

Die Arbeit als Trainer

Peter Kathan
Peter Kathan. © tp

Kathan: „Man ist mehr im Stadion als früher als Spieler. Man bereitet alles vor und macht sich viele Gedanken. Als Trainer hat man mehr Aufwand, aber als Spieler ist die Gemeinschaft super. Das fehlt schon ein wenig als Trainer.“
Baindl: „Als Spieler kommt man später und fährt auch mal früher als der Trainer. Ich war als Spieler oftmals froh, wenn ich ein paar Tage kein Eisstadion gesehen habe.“

Die Ziele beim TEV Miesbach

Kathan: „Beim TEV sind die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen an der Spitze und in der Breite alle mit so viel Herzblut und Leidenschaft dabei. Das Hauptziel des Vereins soll es sein, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs rauszubringen. Wir wollen oben mitspielen und uns dort festbeißen. Von der Oberliga zu reden ist sehr gefährlich. Die Liga ist so stark geworden – davon sind wir noch ein Stück entfernt.“
Baindl: „In Miesbach geht es extrem familiär zu. Das hat mir in Rosenheim schon gut gefallen. Beim TEV sind die Wege kurz. Die Ehrenamtlichen unterstützen jeden, und wir kommunizieren täglich. Das macht die Arbeit viel leichter. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken und das Beste herausholen. Natürlich wollen wir um den Titel mitspielen.“

Die Favoritenrolle in der Bayernliga

Michael Baindl
Michael Baindl. © tp

Baindl: „Jeder Gegner ruft noch einmal zehn Prozent mehr ab gegen uns und steht noch tiefer. Daran müssen wir uns gewöhnen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Die das Corona-Protokoll beim TEV und die jüngsten Corona-Fälle in der Liga

Kathan: „David Keckeis leistet mit der Mannschaft im Büro eine super Arbeit. Wir testen vor langen Busreisen auch vollständig geimpfte Spieler. Wir wollen unsere und die gegnerischen Spieler schützen und die Saison auf normalem Weg zu Ende zu spielen. Wenn diese Saison wieder abgebrochen wird, wäre es das Schlimmste, das dem Amateursport passieren kann.“

Den DJ in der Kabine

Baindl: „Der Franz Mangold hat beim letzten Spiel aufgelegt. Mein Musik-Geschmack war das nicht.“

Drei Spieler, die sie auf eine Insel mitnehmen würden

Kathan: „Ich würde Johannes Bacher sowie Felix und Florian Feuerreiter mitnehmen. Dann könnten wir dort gemeinsam watten und schafkopfen und hätten immer eine Gaudi.“
Baindl: „Ich würde Johannes Bacher mitnehmen, weil der mich immer beschützen würde. Dann den Michi Grabmaier, der kann backen, Brezen machen und haut immer gute Sprüche raus. Der dritte wäre Matthias Bergmann. Das ist ein ganz feiner Kerl, mit dem kann ich immer über alles reden.“

ts

Der Podcast

„Wadlbeißer – Der Lokalsport-Podcast des Miesbacher Merkur“ ist verfügbar auf Apple Podcasts, Spotify, Pocket Casts, Podcast.de, Deezer und Amazon Music.

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