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„Man hat viel Verantwortung“ : Peter Kathan (2.v.r.) hat sich mittlerweile an seine Rolle als Interimstrainer gewohnt. Bis kurz vor Weihnachten stand der 36-Jährige noch selbst auf dem Eis. 

Start in die Zwischenrunde

Kathan: „Am Anfang war ich nervös“

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Der TEV Miesbach startet am Freitagabend in die Zwischenrunde. Im Interview spricht Interimstrainer Peter Kathan über die Ziele und seine ersten Erfahrungen als Trainer im Herrenbereich.

Miesbach – Nach der Erkrankung von Coach Simon Steiner hat Verteidiger Peter Kathan beim TEV Miesbach kurz vor Weihnachten den Trainerjob übernommen (wir berichteten). Der 36-Jährige aus Bad Tölz schaffte am Ende doch recht souverän den Einzug in die Zwischenrunde zur Eishockey-Oberliga Süd. Diese beginnt nun heute Abend mit dem Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn. Im Interview spricht Kathan über die Ziele und seine ersten Erfahrungen als Trainer im Herrenbereich.

Herr Kathan, macht Ihnen der Job als Trainer Spaß? Hatten Sie bereits Erfahrung als Coach?

Ich war zuvor mal Co-Trainer im Nachwuchs, aber ansonsten wurde ich ins kalte Wasser geworfen. Am Anfang war ich natürlich nervös, weil man als Trainer doch viel Verantwortung hat. Aber die Mannschaft hat es mir leicht gemacht.

Wie groß ist der Zeitaufwand neben ihrem Beruf bei der Firma Kinshofer?

Ich bin jetzt nach Weihnachten und Neujahr wieder in der Arbeit. Aber vom Aufwand her ist es machbar. Das Team hilft da auch mit.

Können Sie sich vorstellen, nach der Saison als Trainer weiterzumachen, oder wollen sie wieder selbst spielen?

Wenn es die Mannschaft und der Verein wollen, dann kann ich mir es schon vorstellen, weiterzumachen. Aber da müssen wir erst einmal schauen, in welcher Position. Ich würde jedenfalls nicht Nein sagen.

Zum Sportlichen: Wie ist die Woche verlaufen?

Wir mussten wegen des Schnees das Training verschieben. Bis auf Thomas Amann sind wieder alle Spieler fit. Alle sind heiß auf die Zwischenrunde.

Heute startet mit dem Spiel gegen Königsbrunn die Verzahnungsrunde. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Gegen Königsbrunn haben wir ja erst gewonnen. Ich hoffe, wir können den Erfolg wiederholen. Auch wenn wir wegen des Schnees nicht so trainieren konnten, wie wir wollten, gibt es keine Ausreden. Königsbrunn ist eine sehr gute Mannschaft, die wir nicht unterschätzen dürfen. Vor allem auf Matthias Forster müssen wir aufpassen. Er ist ein richtig guter Spieler.

Das Gespräch führte Thomas Spiesl.

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