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Beeindruckende Kulisse: Im Dezember 2017 sahen 6 341 Zuschauer die Partie zwischen dem SC Riesseree und den Tölzer Löwen im altehrwürdigen Olympia-Eissportzentrum. 

Auswärtsspiel beim SC Riessersee

Abenteuer Olympia-Eissportzentrum für TEV

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Der TEV Miesbach reist am Sonntag zum großen SC Riessersee. Der Großteil der Mannschaft hat noch nie in solch einer riesigen Arena gespielt.

Miesbach – Ein besonderes Abenteuer wartet am Sonntag auf die Spieler des TEV Miesbach. Sie sind um 18 Uhr beim SC Riessersee zu Gast. Das Top-Spiel der Verzahnungsrunde zwischen der Eishockey-Oberliga und der Bayernliga wird in der vormals größten deutschen Eishalle ausgetragen, die mittlerweile aber von den riesigen Multifunktionshallen in den Großstädten abgelöst wurde.

Die Geschichte des Olympia-Eissportzentrums in Garmisch-Partenkirchen ist lang. Das Stadion wurde 1934 für die Olympischen Winterspiele 1936 erbaut. Später folgten eine Überdachung und ein großer Umbau, nun bietet es 6926 Zuschauern Platz. Der Großteil der jungen TEV-Mannschaft hat noch nie in solch einer riesigen Arena gespielt. Allerdings gingen die Zuschauerzahlen in Garmisch-Partenkirchen in dieser Saison aufgrund des Zwangsabstiegs aus der DEL2 zurück. In der Verzahnungsrunde waren es im Schnitt bislang nur noch 1300 Anhänger. Darunter werden am Sonntag auch rund 50 Miesbacher sein, denn der TEV schickt einen Fanbus ins Werdenfelser Land. „Das wird für unsere Spieler ein super Erlebnis, denn das ist echt ein tolles Stadion“, schwärmt Trainer Peter Kathan, der selbst zwei Jahre dort gespielt hat. „Wir dürfen nur keine Angst haben.“

Es ist bereits der zweite Vergleich der beiden Teams an diesem Wochenende, nachdem der SCR am Freitag in Miesbach zu Gast war (Partie bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Während die Miesbacher komplett auflaufen werden, haben die Garmisch-Partenkirchner auch am Sonntag einige Ausfälle zu verzeichnen.

Natürlich ist der zehnfache Deutsche Meister SC Riessersee Favorit. „Garmisch hat letzte Saison noch Zweite Liga gespielt, also können wir am Sonntag ein wenig DEL2-Luft schnuppern“, sagt TEV-Coach Kathan. „Außerdem ist es nur eine gute Stunde zu fahren, und das Top-Spiel Erster gegen Zweiter. Was gibt es Schöneres für einen Sportler?“ Schöner wäre nur noch, wenn es den Miesbachern gelingen würde, Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Schon ein Punkt wäre ein Erfolg.

Bei der Auswärtsstärke, die der TEV in dieser Saison an den Tag legt, ist das nicht auszuschließen. „Die Trainer unserer bisherigen Gegner sagen alle, dass Garmisch richtig viel Druck macht“, berichtet Kathan. „Wir müssen uns also auf ein schnelles Spiel einstellen.“ Und das in einem großen Stadion.

ts

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