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Neu formiert gegen gebeutelte Pinguine: TEV Miesbach TEV empfängt am Sonntag den EHC Königsbrunn

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Neu formierter Angriff: Sebastian Deml (vorne) soll zusammen mit Christoph Fischhaber und Franz Mangold in der zweiten reihe stürmen.
Neu formierter Angriff: Sebastian Deml (vorne) soll zusammen mit Christoph Fischhaber und Franz Mangold in der zweiten reihe stürmen. © thomas Plettenberg

Miesbach – Die Pinguine aus Königsbrunn haben zwei harte Wochen hinter sich. Nach mehreren Corona-Fällen in und rund um die Bayernliga-Mannschaft wurden die Spiele des vergangenen Wochenendes in Absprache mit dem jeweiligen Gegner verlegt. Erst am Dienstag dieser Woche konnte man das Mannschaftstraining wieder aufnehmen. Und schon ereilte die Königsbrunner die nächste Hiobsbotschaft.

Trainer Waldemar Dietrich legte sein Traineramt aus familiären und beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung nieder, sodass nun Andreas Becher alleiniger Coach der Pinguine ist. Am Sonntag um 18 Uhr empfängt der TEV Miesbach die Königsbrunner zum dritten Heimspiel der aktuellen Bayernliga-Saison.

Nach dem gelungenen Heimauftakt gegen Peißenberg kassierte der TEV vergangenen Sonntag die erste Heimniederlage gegen den EHC Klostersee. Nach einem spannenden Top-Spiel nahmen die Gäste mit einem 2:6-Erfolg die Punkte mit nach Grafing. Allerdings hatten die Zuschauer zuvor ein echtes Spitzenspiel zu sehen bekommen, das die Gäste am Ende aufgrund der besseren Chancenverwertung für sich entschieden – sie nutzten die Fehler der Miesbacher eiskalt aus.

Diese gilt es schnell abzustellen, denn die Pinguine sind nicht minder gefährlich. Den TEV erwartet dabei sicher ein wesentlich defensiver eingestellten Gegner als zuletzt im Spitzenspiel. Königsbrunn war zwar ambitioniert in die neue Spielzeit gestartet, aus den ersten drei Spielen sprang aber nur ein Sieg gegen Schweinfurt heraus. Sowohl gegen den EHC Klostersee (1:4) als auch gegen den EHC Waldkraiburg (2:3) mussten sich die Königsbrunner nach engen Spielen geschlagen geben.

Mit einer konzentrierten Leistung wollen die Miesbacher nun den zweiten Heimsieg der Saison landen, obwohl mit Beppo Frank (beruflich verhindert) und Dusan Frosch (verletzt) zwei erfahrene Cracks ausfallen. Ansonsten kann Coach Michael Baindl aus dem Vollen schöpfen. Er wird daher mit neu formierten Reihen in die Partie gehen.

Im ersten Sturm werden aller Voraussicht nach Bobby Slavicek und Patrick Asselin an der Seite von Felix Feuerreiter auflaufen. In der zweiten Reihe sollen Sebastian Deml, Christoph Fischhaber und Franz Mangold für die nötigen Treffer sorgen. Den dritten Angriff bilden Florian Feuerreiter, Michael Grabmaier und der wiedergenese Stefano Rizzo – natürlich immer vorausgesetzt, dass es beim Freitagsspiel in Amberg, das bei Redaktionsschluss noch nicht beendet war, keine weiteren Verletzungen oder Sperren gab.

„Gegen Königsbrunn könnte es für uns von Vorteil sein, dass wir im Rhythmus sind, während der Gegner eine Corona-Zwangspause hatte. Wir wollen den Gegner überlaufen und das Spiel mit Tempo möglichst früh entscheiden“, erklärt Baindl. Sein EHC-Kollege Becher erwartet Miesbach als „sehr offensivstarkes Top-Team der Liga. Da gilt es, die Räume so eng wie möglich zu halten und Strafzeiten zu vermeiden. Wir wollen, so lange es geht, fünf gegen fünf spielen.“

Mit einem möglichen Sechs-Punkte-Wochenende eine Aufholjagd in Richtung Tabellenspitze zu starten, ist das Ziel des TEV. Für die Zuschauer im „Mia helfn zam“-Stadion gelten am Sonntag die 3G-Plus-Regelungen. Zudem bitten die Verantwortlichen die Fans darum, ihre Tickets möglichst schon vorab über den Ticket-Shop auf der Webseite zu erwerben, um lange Schlangen vor dem Eingang zu vermeiden.

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