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Zur Verzweiflung brachte Königsbrunns Torfrau Jennifer Harß den TEV Miesbach mit ihren Paraden.

3:4 nach Penaltyschießen

Siegesserie ist gerissen: TEV Miesbach unterliegt EHC Königsbrunn

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Die Siegesserie des TEV Miesbach ist am Sonntagabend zu Ende gegangen. Die Kreisstädter unterlagen zu Hause gegen den EHC Königsbrunn mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Miesbach – Die Siegesserie des TEV Miesbach in der Eishockey-Bayernliga ist am Sonntagabend zu Ende gegangen. Die Kreisstädter unterlagen zu Hause gegen den EHC Königsbrunn mit 3:4 nach Penaltyschießen. „Wir waren einfach nicht zu hundert Prozent bereit“, sagt Trainer Peter Kathan.

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Siegesserie ist gerissen: TEV Miesbach unterliegt EHC Königsbrunn

Der TEV fand von Beginn an nicht zu seiner Linie, hatte aber ein Übergewicht an Chancen. Allerdings erwischte Königsbrunns Torfrau Jennifer Harß einen Sahnetag und brachte die Miesbacher ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Den Gastgebern war anzumerken, dass der Vorsprung auf die Abstiegsrundenplätze groß ist, und es bis zum Ende der Vorrunde nur noch darum geht, sich für die Verzahnungsrunde einzuspielen. Trotz der beiden verlorenen Zähler sind die Miesbacher weiterhin Tabellenzweiter und haben 15 Punkte Vorsprung auf Rang sieben – bei noch acht ausstehenden Partien.

Königsbrunn trat erstmals mit seinen beiden Neuzugängen Tim Bullnheimer und Mauro Seider an und lieferten eine starke Leistung ab. Sie hielten gegen die spielerisch überlegenen Miesbacher mit viel Kampf und Einsatz dagegen und fuhren schnell Konter. Bei den Miesbachern stand Anian Geratsdorfer zwischen den Pfosten, der bereits in der Anfangsphase zwei Mal hinter sich greifen musste. Durch einen schnellen Spielzug im ersten Powerplay ging der EHC in Führung und legte nur eine Minute später im Nachschuss das 2:0 nach. Doch der TEV ließ sich nicht schocken, Franz Mangold eroberte die Scheibe hinter dem Tor und legte ab für Thomas Schenkel, der per Rückhand den Anschlusstreffer erzielte. Nach einem starken Spielzug über Michael Grabmaier war es Mangold selbst, der den 2:2-Pausenstand herstellte.

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Auch im zweiten Durchgang leisteten sich die Miesbacher zu viele leichte Fehler Das 3:2 war dennoch sehenswert: Wie so oft legte Filip Kokoska vor, und Bobby Slavicek vollstreckte mit einem Schuss ins Kreuzeck. Das letzte Drittel war geprägt von ausgelassenen Chancen des TEV und Königsbrunnern, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten. Durch einen Schlenzer von der Blauen Linie, der Geratsdorfer durchrutsche, fiel dann der nicht unverdiente Ausgleich. So ging es in die Verlängerung, wo beide Teams mehrmals die Chance hatten, den Sack zuzumachen. Es fielen jedoch keine weiteren Treffer, und im Penaltyschießen hatten dann die Gäste das Glück auf ihrer Seite.

„Nach dem 0:2-Rückstand sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten viele Chancen“, meint TEV-Coach Kathan. „Nachdem Christian Czaika krank ausfiel, mussten wir wieder umstellen. Und wenn die erste Reihe nicht richtig funktioniert wird es für uns immer schwer.“

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