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TEV-Express überrollt Waldkraiburg im letzten Drittel

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Hart umkämpft waren am Sonntag vor allem die ersten beiden Drittel zwischen Miesbach und Waldkraiburg. Hier ist Bobby Slavicek (in Rot) im Zweikampf.
Hart umkämpft waren am Sonntag vor allem die ersten beiden Drittel zwischen Miesbach und Waldkraiburg. Hier ist Bobby Slavicek (in Rot) im Zweikampf. © Max Kalup

Der TEV Miesbach bleibt weiter auf der Siegerstraße und feiert im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg den siebten Erfolg in Serie.

Miesbach – Der TEV Miesbach kommt in der Eishockey-Bayernliga immer besser in Fahrt. Die Kreisstädter gewannen am Sonntagabend auch das Rückspiel gegen den EHC Waldkraiburg. 6:3 stand es am Ende für den TEV, der die Gäste im letzten Drittel förmlich überrollte. Nach 40 Minuten hatte der EHC noch mit 3:2 geführt, dann konnten sie sich den wütenden Angriffen der Hausherren nicht mehr erwehren und verloren verdientermaßen deutlich.

„Wir sind zu Beginn schwer ins Spiel gekommen und Waldkraiburg hat gleich Druck gemacht, aber wir sind zurückgekommen. Das letzte Drittel war dann hervorragend. Wir haben trotz vieler Ausfälle schnelles und hartes Eishockey gespielt. Wir sind auf einem richtig guten Weg“, freute sich TEV-Coach Michael Baindl.

EHC startet besser

Die ersten beiden Drittel waren noch hart umkämpft. Die Gäste erwischten den besseren Start und TEV-Keeper Anian Geratsdorfer musste bis zur zehnten Minuten bereits zweimal hinter sich greifen. Durch ein Stocher-Tor und einen abgefälschten Schlenzer von der blauen Linie führten die Gäste nicht unverdient mit 2:0. Mit einem trockenen Flachschuss, bei dem der Gäste-Keeper nicht gut aussah, hatte Bobby Slavicek die richtige Antwort parat. Nach dem Anschlusstreffer übernahm der TEV die Regie und drückte auf den Ausgleich.

Dieser fiel aber erst im zweiten Durchgang durch einen Handgelenkschuss von Franz Mangold. Die Miesbacher hatten weiter gute Chancen und die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Doch die Rot-Weißen brachten sich durch unnötige Strafen selbst in Bedrängnis und kassierten in doppelter Unterzahl prompt das 2:3. Bei dem Schuss ins Kreuzeck war Geratsdorfer ohne Abwehrchance. Nach einer intensiven und hektischen Schlussphase ging es in die Pause.

Bergmann leitet Wende ein

Die Wende leitete der Ex-Waldkraiburger in Diensten des TEV, Matthias Bergmann, 16 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts ein. Sein Schlenzer bedeutete das 3:3. Nun war der Knoten geplatzt. Franz Mangold scheiterte noch bei einem Break in Unterzahl am Keeper und Sebastian Deml traf nur den Pfosten. Das 4:3 markierte der zweite Block. Nach starker Vorarbeit von Michael Grabmaier traf Niki Meier ins Netz. Das 5:3 erzielte Grabmaier selbst. Mit viel Willen zog er vor das gegnerische Gehäuse und bugsierte die Scheibe unter die Querlatte. Selbst durch ein Unterzahlspiel ließ sich der TEV nicht mehr von der Siegerstraße abbringen, den Schlusspunkt setzte wenige Sekunden vor dem Ende erneut Mangold im Powerplay mit einem Schuss ins kurze Eck zum 6:3-Endstand. „In den ersten zwei Dritteln haben wir super mitgehalten, das dritte Drittel war dann sehr enttäuschend“, ärgerte sich Gäste-Trainer Alexej Piskunov.

Für die Miesbacher war es der siebte Sieg in Folge, beim Nachholspiel am Mittwoch in Erding könnten sie mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen.

TEV Miesbach – EHC Waldkraiburg 6:3 (1:2/1:1/4:0)

TEV Miesbach: Geratsdorfer (Ewert) - Bacher, Meier, Bergmann, Stiebinger, Kirsch, Deml - Grabmaier, Fischhaber, Fe. Feuerreiter, Frosch, Mangold, Thyroff, Pölt, Fl. Feuerreiter, Slavicek.

Torfolge: 0:1 (8.) Brenninger (Kanzelsberger, Hradek), 0:2 (10.) Seifert (Neuert, Rott), 1:2 (12.) Slavicek (Fe. Feuerreiter, Bergmann) 4-4, 2:2 (23.) Mangold (Bacher, Fischhaber), 2:3 (34.) Popelka (Neuert, Seifert) 5-3 PP, 3:3 (41.) Bergmann (Frosch, Fe. Feuerreiter), 4:3 (48.) Meier (Grabmaier, Mangold), 5:3 (52.) Grabmaier (Mangold, Fischhaber), 6:3 (60.) Mangold (Grabmaier, Fischhaber) 5-4 PP.

Strafen: TEV 16 - EHC 14.

Zuschauer: 154.

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