Seine Scorer-Qualitäten kann Bobby Slavicek in Rosenheim vorerst nur im Training unter Beweis stellen. Er ist zunächst als Backup-Spieler bei den Starbulls eingeplant.
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Seine Scorer-Qualitäten kann Bobby Slavicek in Rosenheim als Backup-Ausländer nur vereinzelt einbringen.

Rosenheim schlägt Peiting 6:1

Baindl, Frank und Slavicek siegen klar gegen Hüsken

  • vonThomas Spiesl
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In den Playoffs der Oberliga Süd haben Michael Baindl, Beppo Frank und Bobby Slavicek das erste Duell der Exil-Cracks des TEV Miesbach mit Max Hüsken klar gewonnen.

Miesbach – Großen Anteil am Auftaktsieg der Starbulls Rosenheim im Playoff-Viertelfinale gegen den EC Peiting in der Oberliga Süd hatten die Cracks, die bis zum coronabedingten Saisonabbruch noch beim TEV Miesbach aktiv waren. Im ersten Duell der Best-of-five-Serie setzten sich die Rosenheimer deutlich mit 6:1 durch. Bobby Slavicek legte dabei zwei Treffer auf, Beppo Frank sorgte in der Defensive für Sicherheit, und der künftige TEV-Coach Michael Baindl steuerte ein Tor und einen Assist bei.

Auf Peitinger Seite blieb Max Hüsken ohne Punkte. Für die Gäste war es das erste Spiel nach einer zweiwöchigen Spielpause aufgrund einer Corona-Infektion im Team und der darauffolgenden Quarantäne.

Die Heimmannschaft sorgte bereits im ersten Durchgang für klare Verhältnisse, 3:0 stand es nach 20 Minuten. Im weiteren Verlauf ließ man dann nichts mehr anbrennen und baute die Führung kontinuierlich aus. Slavicek spielte in einer Reihe mit Kyle Gibbons und Dominik Daxlberger. Diese Formation steuerte zwei Treffer bei. Im Kasten der Rosenheimer stand mit Andreas Mechel ein weiterer Crack, dessen Wurzeln im Oberland liegen. Weiter geht es mit dem zweiten Duell in Peiting am Freitag um 19.30 Uhr.

Kokoska im Halbfinale

Einen Schritt weiter ist der HC Unterland in der italienischen IHL, bei dem TEV-Angreifer Filip Kokoska die Corona-Pause überbrückt. Beim vierten Playoff-Viertelfinale gegen Valdifiemme stand der tschechische Angreifer nach seiner Verletzung, die er sich in der Verlängerung der ersten Partie zugezogen hatte, erstmals wieder auf dem Eis. Die Cavaliers setzten sich nach einem spannenden Match auf fremdem Eis mit 2:0 durch und entschieden die Serie mit 3:1-Siegen für sich. Der zweite und entscheidende Treffer war ein Empty Net Goal und fiel erst kurz vor der Schlusssirene.

Nun müssen Kokoska und Co. noch auf ihren Halbfinal-Gegner warten, denn zwischen Brixen und Kaltern steht es nach Erfolgen 2:2. Ebenfalls sicher im Halbfinale steht hingegen Vorrundenmeister Meran.

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