Auf Torejagd geht Bobby Slavicek in der kommenden Saison wieder für den TEV Miesbach.
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Auf Torejagd geht Bobby Slavicek in der kommenden Saison wieder für den TEV Miesbach.

Bobby Slavicek über die Zeit in Rosenheim und seine Pläne mit dem TEV Miesbach

Slavicek: „Bin in Miesbach einfach glücklich“

  • vonThomas Spiesl
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Bobby Slavicek hat bei den Starbulls Rosenheim gezeigt, dass er Oberliga spielen kann. Jetzt kehrt er zum TEV Miesbach in die Bayernliga zurück und ist vollauf glücklich damit.

Miesbach – In den vergangenen Monaten ging Bobby Slavicek für die Starbulls Rosenheim aufs Eis, im Winter wird er wieder für den TEV Miesbach in der Bayernliga um Punkte kämpfen. Es ist dann bereits die vierte Spielzeit des 29-jährigen Tschechen in der Kreisstadt. Im Interview mit der Heimatzeitung spricht der Stürmer über die Zeit in Rosenheim, wo er in drei Spielen drei Tore erzielte und vier weitere auflegte, und seine Pläne mit dem TEV.

Herr Slavicek, für Sie waren die vergangenen Monate eine neue Erfahrung, mit Rosenheim in der Oberliga zu spielen. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Es war eine schöne Zeit in Rosenheim. Ich hatte mehrere Angebote aus der Oberliga, aber Rosenheim war die beste Option, weil es nah ist und sie ein Top-Team sind. Es war eine Ehre für mich, für einen solchen Traditionsverein zu spielen. Und das Eishockeyspielen macht mir immer Spaß. Es war nicht einfach, nach drei Monaten Pause das erste Spiel zu machen, aber für mich war es gut, denn so bin ich fit geblieben.

Wie war das Eishockey unter Corona-Bedingungen mit Tests und ohne Zuschauer?

Ohne Zuschauer ist Eishockey nicht das Gleiche. Natürlich war es nicht einfach. Wir mussten jede Woche einen PCR-Test machen und vor dem Spielen teilweise einen Schnelltest. Aber in der Oberliga ist Eishockey ein Beruf, und dazu gehören Regeln – aber schön ist das natürlich nicht. Es war schade, dass keine Zuschauer ins Stadion durften, weil Rosenheim viele Fans hat. Vor den Spielen waren immer einige Fans vor der Halle, aber es ist einfach schade, dass niemand ins Stadion durfte.

Sie waren der Backup-Ausländer, kamen aber zu einigen Einsätzen. Wie schwer war es, teilweise zuschauen zu müssen?

Beim Halbfinale war ich als Zuschauer auf der Tribüne – das war schwer. Es ist mir immer lieber, wenn ich selbst spielen kann, und das am besten mit Fans im Stadion.

Sie haben Ihren neuen Trainer Michael Baindl bereits kennengelernt. Haben Sie schon über die neue Saison gesprochen?

Wir haben ein paar Mal miteinander gesprochen, aber haben uns dann auch beide voll auf die Playoffs konzentriert. Jetzt werden wir dann sowieso viel Zeit zusammen in der Eishalle verbringen.

Sie haben gezeigt, dass Sie in der Oberliga mitspielen können. Wieso zieht es Sie zurück zum TEV? Was macht den Verein so besonders?

Für mich ist es wichtig, dass meine Familie glücklich ist, und das ist sie in Miesbach. Mein Sohn geht in den Kindergarten, bei mir in der Arbeit passt alles, und die Mannschaft ist eine große Familie. Ich bin in Miesbach einfach glücklich.

Ein kurzer Blick nach vorne: Was sind Ihre Ziele mit dem TEV Miesbach für die nächste Saison? Wie verbringen Sie die Sommerpause?

Ich habe immer meine eigenen Pläne. In den zwei Monaten Pause gehe ich normalerweise in den Kraftraum oder trainiere allein. Das mache ich jetzt mindestens sechs Mal die Woche in Absprache mit meinem tschechischen Fitness-Coach. Aber es bleibt natürlich auch mehr Zeit für die Familie, in die Berge zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Für die nächste Saison haben wir hohe Ziele. Wir wollen mit dem TEV vorne mitspielen und gutes Eishockey zeigen. Dann hoffentlich auch wieder vor Zuschauern.

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