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Die TEV-Cracks brennen auf einen Einsatz gegen den Oberligisten ERC Sonthofen.

TEV Miesbach gegen den ERC Sonthofen

Gelingt mit den Fans die Überraschung?

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Eines ist klar: Der TEV Miesbach wird am Sonntagabend seine Fans brauchen. Nun, eigentlich benötigt ein Eishockeyverein ja immer die Unterstützung seines Publikums.

Doch manchmal eben mehr als sonst. Zum Beispiel dann, wenn die TEV-Cracks am Sonntag um 18 Uhr in der Miesbacher Eishalle den Oberligisten ERC Sonthofen empfangen. „Sonsthofen ist mit Abstand die beste Mannschaft der Verzahnungsrunde“, betont Miesbachs Trainer Peter Kathan deshalb. „Aber vielleicht gelingt uns ja mit der Hilfe unserer Fans eine Überraschung.“

Sicherlich nicht unmöglich. Schließlich weisen die Rot-Weißen nicht zuletzt in der Zwischenrunde eine bärenstarke Bilanz auf heimischem Eis vor. In den bisherigen fünf Partien gingen die Miesbacher vier Mal als Sieger hervor und holten ansehnliche zehn Punkte. „Das wird ein Spiel auf Oberliga-Niveau“, glaubt Kathan. Da brauche keiner seiner Akteure „eine extra Motivation“. Denn: Jeder seiner Spieler will sich besonders gegen einen Oberligisten von seiner besten Seite zeigen. „Danach sind es nur noch drei Spiele“, betont der TEV-Coach.

Es geht also auf die Zielgerade dieser Saison. Da macht sich auch am Zuschauerzuspruch bemerkbar. Bislang besuchten im Schnitt 420 Zuschauer die Heimspiele des TEV. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 443, allerdings gab es damals mit der Partie gegen den Altmeister SC Riessersee den Zuschauermagneten schlechthin. Bereits in der Vorrunde war allerdings ein merklicher Anstieg der Zuschauerzahlen zu verzeichnen. So kamen durchschnittlich 332 Fans zu den Miesbacher Heimspielen. Im Vorjahr waren es noch 288. Allesamt Indizien dafür, dass die Spannung vor dem Saisonfinale groß ist. „Zuletzt war die Stimmung richtig gut“, bestätigt Kathan. „Das macht richtig Spaß.“

Spaß machen dürfte es ihm sicherlich auch, wenn seine Mannschaft gegen den Favoriten aus Sonthofen etwas Zählbares mitnehmen könnte. Ob dabei Angreifer Franz Mangold mithelfen kann, ist noch nicht sicher. Er laboriert immer noch an einem hartnäckigen Infekt, der ihn derzeit außer Gefecht setzt. „Wir müssen unbedingt noch ein paar Punkte holen“, fordert Kathan derweil. Vor allem, um die Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale möglichst schnell in trockene Tücher zu bringen.

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