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Unter Beschuss im Testspiel: Der TEV Miesbach hat bereits spüren müssen, dass man gegen Waldkraiburg nicht nachlässig agieren darf.

Warten auf das Selbstvertrauen

TEV Miesbach will gegen Waldkraiburg Fehler vom Test nicht wiederholen

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An das abschließende Vorbereitungsspiel in Waldkraiburg erinnert sich im Lager des TEV Miesbach niemand gerne. Mit 3:9 kamen die Kreisstädter dort vor zwei Wochen unter die Räder.

Der Saisonstart war mit vier Zählern aus zwei Partien dennoch ordentlich. Am Sonntag wollen es die Miesbacher besser machen. Um 18 Uhr ist der EHC Waldkraiburg zum vierten Vorrunden-Match an der Schlierach zu Gast.

Die Partie gegen den Oberliga-Absteiger ist für die Kreisstädter schon ein wenig richtungsweisend. Schließlichzählen auch die Löwen zu den Top-Teams der Bayernliga. „Waldkraiburg gehört in meinen Augen zu den besten Vier der Liga“, sagt TEV-Trainer Peter Kathan. „Wir wollen auf jeden Fall punkten und damit auch Werbung für die nächsten Heimspiele machen.“ Dabei wäre es schön, wenn wieder etwas mehr Zuschauer in der Halle sind. „Waldkraiburg bringt sicher auch einige Fans mit“, hofft der Coach.

Nicht mit dabei sein wird Stephan Stiebinger, den eine Knieverletzung zum Aussetzen zwingt. Dafür hofft man bei den Rot-Weißen, dass Filip Kokoska wieder auflaufen kann. „Beim Vorbereitungsspiel in Waldkraiburg war bei uns Bobby Slavicek nicht dabei“, erinnert sich Kathan. „Er ist für uns sehr wichtig. Alleine deshalb darf man das Ergebnis nicht überschätzen.“

Kathan bereitete sein Team während der Woche konsequent auf die nächsten Aufgaben vor. Im Mittelpunkt standen unter anderem das Fünf-Mann-Blocktraining und die Spritzigkeit sowie die Special Teams am Donnerstag. „Das Überzahl- und Unterzahlspiel waren gegen Geretsried gut, auch wenn der Doppelschlag für Geretsried in unserem Unterzahlspiel unglücklich war.“ Mit dem Powerplay ist Kathan dagegen zufrieden: „Das beste Unterzahlspiel ist es noch immer, keine Strafen zu kassieren.“

Vor allem beim ersten Heimspiel sprach die Schussstatistik klar für Miesbach, Schongau nahm dennoch zwei Zähler mit und setzte sich nach Verlängerung mit 3:2 durch. Kathan: „Wir trainieren den Abschluss in jedem Training. Ich hoffe, dass nach und nach bei jedem das Selbstvertrauen zurückkommt. Dann fallen auch die Tore. Wir müssen kaltschnäuziger und vor dem Tor teils noch eigensinniger werden.“

In Waldkraiburg sieht der TEV-Trainer den schwereren Gegner des Wochenendes. Nicht zu Unrecht, denn der Kader der Löwen ist wohl wieder stärker besetzt als im Abstiegsjahr. Neben den beiden Tschechen Josef Straka und Thomas Roussek, der aufgrund seines kurzen Gastspiels beim TEV auch in der Kreisstadt kein Unbekannter ist, stehen etliche erfahrene Cracks im Kader. Dass das Brüder-Duo Alexej und Sergej Piskunov in Waldkraiburg hinter der Bande als Trainer gute Arbeit verrichtet, zeigte das Auftaktwochenende. Der EHC gab sich keine Blöße und holte gegen Passau (5:4) und Schongau (7:2) sechs Punkte. Dieser Serie wollen die Miesbacher nun beenden.

ts

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