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In Schräglage: Marcel Rodman und seine Tölzer Löwen gerieten gegen Kaufbeuren phasenweise ganz schön unter Druck. Doch am Ende hatten sie das Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 3:2. 
Die Tölzer Löwen haben am Freitag den ESV Kaufbeuren mit 3:2 besiegt.
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Eishockey: Del 2

Tölzer Löwen haben Platz 13 sicher

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Die Tölzer Löwen gehen nicht als Tabellenletzter in die Play-downs. Mit etwas Glück und viel Kampfgeist rangen sie den ESV Kaufbeuren am Freitagabend mit 3:2 nieder und haben vor dem letzten Spiel in Frankfurt Rang 13 sicher, weil Bayreuth zeitgleich verlor.

Bad Tölz– Es hat sich nichts daran geändert, dass Spiele der Tölzer Löwen häufig mit einem Tor Unterschied enden. Doch anders als 2017 fahren sie mittlerweile oft knappe Siege statt enge Niederlagen ein. So auch beim 3:2-Erfolg gegen den ESV Kaufbeuren am Freitagabend. „Ich bin sehr froh über die drei Punkte, mit denen wir Platz 13 sicher haben“, sagt Trainer Rick Boehm. „Es ist angenehmer nach Freiburg zu fahren als nach Weißwasser.“ Sein Team sei nicht unbedingt besser gewesen als Kaufbeuren. „Aber wir hatten diesmal das nötige Glück, um das Spiel für uns zu entscheiden.

Fortuna präsentierte sich erst nach dem 0:2-Rückstand – die weitgehend sattelfeste Löwen-Abwehr hatte zweimal nicht aufgepasst, ließ die Gegenspieler gewähren und wurde umgehend mit Toren bestraft. Doch nach dem 0:2, als Max Schmidle die Scheibe nach einem Querpass nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte, „hatten wir Glück, dass wir gleich in Überzahl kamen und die Chance nutzten“, meint Boehm. Es war Casey Borers Schlagschuss, der durch Freund und Feind hüpfte und im Netz landete. Der US-Verteidiger war es auch, der schon wenige Sekunden nach Beginn mit einem Blueliner für erste Torgefahr sorgte. Auch Julian Kornelli hatte die Führung auf dem Schläger, als er in Tölzer Unterzahl eine Scheibe in der neutralen Zone abfing und sein Solo knapp über dem Kreuzeck von Stefan Vajs’ Kasten abschloss.

Mehr Druck machten zunächst aber die Gäste. „Sie haben uns zu Fehlern gezwungen, und wir konnten froh sein, dass wir das erste Drittel mit nur einem Gegentor überlebt haben“, sagt der Löwen-Coach. Da brachten die Tölzer die Scheibe nicht aus dem Drittel und ließen Florin Ketterer völlig unbewacht vor Mikko Rämös Tor. Der Ex-Löwe hatte viel Zeit, um Maß zu nehmen, und stellte auf 1:0.

Die Gäste demonstrierten phasenweise, warum sie die wenigsten Gegentore der Liga haben. Tölz kam kaum in den Slot. Leon Hüttls Blueliner war fast schon ein Verzweiflungsschuss. Marcel Rodman, gut bedient von Philipp Schlager, schlenzte vorbei. Die Wende gelang erst, als Hannes Sedlmayr zum Ausgleich abstaubte, und Schlitzohr Klaus Kathan bei seinem Siegtreffer das Glück hold war: Der 41-jährige Routinier hielt einfach mal drauf. Sein vermeintlich harmloser Schlenzer nahm Fahrt auf und schlug neben dem verdutzten Vajs zum 3:2 für die Löwen ein. Boehm: „Ein ansatzloser Schuss, der vermutlich viele Torhüter überrascht hätte.“

Der Schlussoffensive der Kaufbeurer, die phasenweise mit 6:4 das Löwen-Tor bedrängten, hielt Tölz und vor allem erneut Rämö mit einigen Glanzparaden stand.

Tölzer Löwen – ESV Kaufbeuren 3:2 (0:1, 1:1, 2:0)

Tore: 0:1 (15.36) Ketterer (Blomqvist/Schmidle), 0:2 (35.39) Schmidle (Blomqvist/Laaksonen), 1:12 (36.06) Borer (Schlager/Rodman, 5-4), 2:2 (47.10) Sedlmayr, 3:2 (50.49) Kathan (Frank/Hüttl), – Strafminuten: Tölz 10, Kaufbeuren 8, – Schiedsrichter: Haupt/Zehetleitner, – Zuschauer: 2035.

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