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Tölzer Löwen: Auf die Revanche der Freiburger eingestellt

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Von: Nick Scheder

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Löwen-Stürmer Cam Spiro
Eiskalt vor dem Tor: Löwen-Stürmer Cam Spiro traf beim Hinspiel in Freiburg vor einer Woche fünfmal für die Tölzer ins Schwarze. © Archiv

Die Tölzer Löwen wissen, dass Freiburg noch eine Rechnung mit ihnen offen hat. Am Sonntag steigt das Rückspiel in Tölz.

Bad Tölz – Was war das für ein Höhenflug? Acht Siege in neun Spielen für die Wölfe Freiburg. Und dann ein schwarzes Wochenende: Erst die knappe Niederlage gegen DEL 2-Spitzenreiter Bad Nauheim. Und dann auch noch eine Abfuhr im Heimspiel gegen die Tölzer Löwen. Und schon wenig später gibt es die Gelegenheit zur Wiedergutmachung für die Breisgauer: Am Sonntag, zweiter Weihnachtsfeiertag (18.

30 Uhr), empfangen die Buam sie zum Rückspiel im eigenen Stadion. „Ein ganz hartes Spiel“, glaubt Löwen-Trainer Kevin Gaudet, denn: „Die Freiburger brennen vermutlich auf Revanche.“

Auf die Revanche der Freiburger eingestellt

Beim Tölzer 7:4-Sieg vor Wochenfrist unterschätzten die Wölfe das Kellerkind offensichtlich. Vor allem nach sekundenschneller 1.:0-Führung. „Sie waren defensiv nicht bereit, hatten offene Tore“, sagt der Tölzer Coach. Bis Ende des ersten Drittels hatte sein Team das Spiel gedreht, bis zum Schluss des zweiten Abschnitts waren die Gäste auf 6:2 davon gezogen. „Jetzt wird Freiburg mit einer ordentlichen Portion Wut ankommen“, glaubt Gaudet. „Sie werden defensiv nicht noch einmal so leichtsinnig sein.“

Doch vielleicht ist die Freiburger Abwehr tatsächlich eine mögliche Schwachstelle. Eine Herausforderung für die zuletzt erstaunlich effektive Tölzer Offensiv-Abteilung. Besonders Cam Spiro schien noch eine Rechnung mit seinem ehemaligen Verein offen gehabt zu haben: Beim 7:4 besorgte er fünf Treffer. Dem Freiburger Torhüter – Luis Benzing machte nach zwei Dritteln Platz für Patrik Cerveny – versauten der Ex-Freiburger und seine Löwen ganz schön die Statistik.

In der Tölzer Offensive bleibt es trotz Thomas Horschels Rückkehr nach lädiertem Daumen bei zweieinhalb Sturmreihen: Samir Karboutli wird bei seinem DEL-Verein gebraucht – Augsburg hat einen Verletzten im Lazarett. Und der Tölzer Routinier Thomas Merl fällt mit einer Oberkörperverletzung mindestens zwei Wochen aus. Rückkehr der Langzeitverletzten nicht in Sicht.

Tölzer Defensive gestärkt

Dafür steht die Tölzer Defensive wieder besser da. Nach langer Pause kehrte Marcus Götz bereits am Donnerstag wieder auf das Eis zurück. Allerdings möchte Gaudet den Verteidiger nach elf Wochen erst langsam wieder in den Spielbetrieb zurückführen.

Für seine Mannschaft, die zuletzt zumindest teilweise zur Disziplin gefunden hatte, gilt weiterhin ein Strafbankverbot sowie das Augenmerk auf eine solide Defensive. Denn sie werden es mit den erfolgreichen Wölfe-Torjägern Jordan George (24 Tore, 6 Vorlagen), Tyson McLellan (8/19) oder Scott Allen (10/9) zu tun bekommen. Der punktbeste Verteidiger der Freiburger ist Nick Pageau (6/16). Die Wölfe benötigen nur gut neun Versuche für einen Torerfolg – bei den Löwen sind es trotz steigender Tendenz mehr als zehn Torschüsse.

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