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Zu guter Form aufgelaufen: Manuel Edfelder (li. mit Julian Kornelli) machte ein gutes Spiel gegen Bietigheim. Nun hat er allerdings einen Schuss auf den Knöchel abbekommen, sein Einsatz gegen Dresden ist fraglich.

Eishockey: DEL 2

Aussetzer verboten: Das Spiel der Löwen in Dresden im Live-Ticker

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Zwei negative Erlebnisse haben die Tölzer Löwen abzuhaken, bevor heute (19.30 Uhr) bei den Dresdner Eislöwen die nächste Herausforderung wartet. Denn Trainer Rick Boehm hat Tabellenplatz 13 noch nicht abgeschrieben.

Bad Tölz– Die nächsten Rückschläge: Wieder einmal stehen die Tölzer Löwen nach einem Wochenende mit leeren Händen da. Bei einem Spiel hätten sie punkten können, beim anderen punkten müssen. Doch weder belohnten sie eine starke Leistung beim 2:3 gegen Spitzenreiter Bietigheim, noch holten sie sich beim 2:5 im Kellerduell gegen Bayreuth die nötigen Zähler, um am Tabellennachbarn vorbeizuziehen. „Es ist schwierig zu erklären, warum wir das Spiel, das wir im Griff hatten, so herschenken“, sagt Trainer Rick Boehm.

Er hatte insgeheim auf mindestens vier Punkte gehofft. Null sind es geworden. Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf, doch noch an Bayreuth vorbeizuziehen und heute Abend (19.30 Uhr) den einen oder anderen Zähler einzupacken. „Aber dazu dürfen wir uns nicht wieder solche Aussetzer erlauben.“

Ein „ungünstiger Wechsel“ bei 2:2 kurz vor Schluss ermöglichte dem Tabellenführer den 3:2-Siegtreffer. Auch in Bayreuth sah Boehm seine Mannschaft auf einem guten Weg. Zwar knüpften die Löwen nicht an die kämpferisch hochwertige Leistung aus dem Heimspiel an. „Aber wir hatten den Gegner zu dem Zeitpunkt beherrscht, Flo Strobl hat seine Ladehemmungen abgelegt, uns ist ein Überzahltor gelungen – aber innerhalb von drei Minuten war alles futsch“, klagt Boehm: Beim 2:2 dem Gegner zu viel Raum gegeben, beim 2:3 den Sonntagsschuss in den Winkel zugelassen. Körperlich seien die Löwen in der Lage gewesen, sich noch einmal aufzubäumen. Es habe der Biss gefehlt. Sein Team habe sich mental nicht von den beiden schnellen Gegentreffern erholt.

Das sollte gestern im Training gelungen sein. „Wir müssen Wege finden, solche Unachtsamkeiten künftig abzustellen. Das Ziel muss sein, in Dresden endlich wieder zu punkten.“ Und nicht nur dicht dran sein, wie in den bisherigen Spielen, die allesamt verloren gingen. Ein 2:4 und jeweils 2:3 in den Heimspielen stehen zu Buche. „Dresden hat eine starke Offensive, gutes Überzahlspiel, ist viel in Bewegung, übt ständig Druck aus“, sagt Boehm. „Darauf müssen wir uns einstellen.“

Umstellen will der Löwen-Trainer nichts. „Es gibt keinen Grund dafür, die Reihen waren in Ordnung“, meint Boehm. Einen Ersatz braucht er möglicherweise für Manuel Edfelder, der einen Schuss auf den Knöchel bekommen hat. Seine Mannschaft müsse auf das Geschehen fokussiert und konzentriert bleiben. Und zwar nicht nur junge Spieler wie Aziz Ehliz, den er als Edfelder-Ersatz oder für die vierte Reihe mitnimmt. Sondern auch seine Routiniers.

Live Blog Dresdner Eislöwen vs Tölzer Löwen
 

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