Die Löwen stemmen sich gegen die Verfolger: In einem wahren Mammutprogramm von sechs Spielen in 13 Tagen wollen Reid Gardiner und Co. die Konkurrenz nicht vorbeiziehen lassen.
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Die Löwen stemmen sich gegen die Verfolger: In einem wahren Mammutprogramm von sechs Spielen in 13 Tagen wollen Reid Gardiner und Co. die Konkurrenz nicht vorbeiziehen lassen.

EISHOCKEY DEL 2

Gaudet freut sich aufs „Topspiel der Woche“: Löwen empfangen Tabellennachbarn EHC Freiburg

  • vonWolfgang Stauner
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Bad Tölz – Gegen keinen der 13 Liga-Konkurrenten haben die Tölzer Löwen so knapp abgeschnitten, wie gegen den EHC Freiburg. Alle drei bisherigen Vergleiche waren auf Augenhöhe. Die Buam und die Freiburger gewannen jeweils ein Heimspiel mit 4:2, den zweiten Vergleich in der Echte Helden Arena entschieden die Wölfe in der Overtime mit 4:3 für sich. Somit steht es nach Punkten 5:4 für die Breisgauer, nach Toren 10:9 für die Löwen.

Angesichts dieser Ausgeglichenheit und der Konstellation an der Tabellenspitze, wo beide Teams sicher unter den Top-Vier stehen, freut sich Löwen-Trainer auf die Begegnung am Sonntag (17 Uhr) auf Tölzer Eis: „Kassel ist klar Erster, dahinter ist viel Bewegung. Das Match gegen Freiburg ist jedenfalls das Topspiel der Woche.“

Freiburg hat gegen Kassel und Kaufbeuren geschwächelt

Gleichwohl haben beide Mannschaften in den vergangenen Tagen etwas geschwächelt: Die Löwen beim 6:7 gegen Heilbronn, die Wölfe beim 0:2 gegen den Tabellenprimus Kassel und beim 1:4 gegen den ESV Kaufbeuren. Ausschlaggebend für den Sieg erachtet Gaudet „wie wir in die Partie kommen“. Denn Freiburg verfügt im Gegensatz zu den Tölzern über einen sehr tiefen Kader. Trainer Peter Russell kann fast immer vier Reihen aufbieten, die auch in der Schlussphase noch über reichlich Substanz verfügen, um ordentlich Druck zu machen.

Freiburgs herausragende Scorer: Andreé Hult und Christian Billich

Die herausragenden Scorer bei den Wölfen sind der Schwede Andreé Hult und Christian Billich, die unter den Top Ten der Liga gelistet sind. Auch dahinter lässt die Qualität der Stürmer kaum nach: Scott Allen und Jordan George sind immer für ein Tor gut. Ebenso der im November nachverpflichtete Deutsch-Kanadier Chad Bassen, der mit fast 38 Jahren sicherlich seinen Zenit überschritten hat, allerdings auf die Erfahrung aus 803 DEL-Spielen (152 Tore) zurückgreifen kann. Auf der Torhüterposition liefern sich Maxi Franzreb und Ben Meisner ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Nur ein paar Zehntel trennen die Goalies in der Fangquote, die bei 91 Prozent liegt. „Das wird also ganz eng“, erwartet Trainer Gaudet einen erneuten Vergleich ohne Favoriten.

Endspurt in der Punkterunde: Sechs Spiele in 13 Tagen

Nach dem Sonntag geht die Hauptrunde mit unverminderter Schlagzahl ihrem Ende entgegen: Sechs Spiele muss die Liga in 13 Tagen absolvieren. Gaudet hat eine klare Meinung dazu: „Das ist idiotisch. Mal sehen wie viel Kraft noch in meinem Mini-Kader steckt. Wir werden jedenfalls alles versuchen, um Zweiter zu bleiben.“

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