Lubor Dibelka (Mitte)
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Kampfgeist und Siegeswillen: Im Schlussabschnitt verpassten Lubor Dibelka (Mitte) und die Tölzer Löwen die Entscheidung trotz einiger Chancen.

EISHOCKEY DEL2 Vorbereitung

Hoffnungsschimmer im letzten Test

  • Nick Scheder
    VonNick Scheder
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Hoffnungsschimmer im letzten Testspiel: Die Tölzer Löwen müssen sich Frankfurt nach guter Leistung erst im Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben.

Bad Tölz – Da haben sie sich nach der 0:7-Klatsche vom Freitag gegen Landshut nicht unterkriegen lassen: Die Tölzer Löwen verkauften sich am Sonntagabend gegen die Löwen Frankfurt, ebenfalls ein Meisterkandidat in ihrer Spielklasse DEL 2, recht gut. Tölz holte am Sonntagabend eine 0:2-Führung auf und musste sich nach einer recht starken Leistung erst im Penaltyschießen mit 2:

3 geschlagen geben. Da traf jedoch keiner der drei Tölzer Schützen, nur Maximilian Faber gelang der für die Hessen siegbringende Treffer. „Das war ein toller Kampf auf beiden Seiten“, freut sich der Tölzer Trainer Kevin Gaudet.

Hoffnungsschimmer im letzten Test

Die Treffsicherheit könnte allerdings ohnehin neben der winzigen Kadergröße des Löwenrudels eines der Probleme der anstehenden Saison werden: Von 35 Versuchen während des Spiels fanden gerade einmal 2 ihr Ziel in den Maschen hinter den Frankfurter Keepern Bastian Kucis und Jake Hildebrand, die sich die Spielzeit mehr oder weniger paritätisch teilten.

Allerdings blieb auch auf der Gegenseite Marco Wölfl meistens Sieger. Erst nach einer Viertelstunde, ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe, verlor er das Duell gegen Rylan Schwartz. Und wenig später erhöhte Matt Carey in Frankfurter Überzahl auf 2:0.

Die Tölzer waren einmal mehr mit übersichtlicher Bank angetreten – Cam Spiro fehlte im ohnehin kleinen Kader weiter. Und nach der ersten Pause blieb auch noch Oliver Ott vorsichtshalber in der Kabine. Trotzdem hielten sie dem Frankfurter Druck stand, Wölfl zeigte einige starke Paraden – und meldeten sich mit zwei Treffern ihrerseits zurück: Tyler McNeely lenkte einen Schuss von Anton Engel ins Tor. Und kurz vor Drittelende gelang Marcus Götz der Ausgleich – ein Tor aus purem Willen.

Kampfgeist, Siegeswille und ein starker Marco Wölfl

Auch wenn bis zur Entscheidung im Penaltyschießen keine Treffer mehr fielen, zeigten beide Teams im Schlussabschnitt Kampfgeist und Siegeswillen. Auch Wölfl war noch ein paar Mal zur Stelle. „Er hat ein paar wichtige Dinger gehalten“, lobte Trainer Gaudet seinen Torhüter.

Am kommenden Freitag steht für die Tölzer Löwen das erste Punktspiel bei den Kassel Huskies an, ehe am Sonntag das erste Heimspiel gegen Freiburg folgt. „Wir werden hart trainieren und bereit sein.“

Tölzer Löwen - Frankfurt n.P. 2:3 (0:2, 2:0, 0:0/0:1)

Tore: 0:1 (14:17) Schwartz (Moser), 0:2 (16:18) Carey (Raymond/Preto, 5-4), 1:2 (29:40) McNeely (Engel/Besse), 2:2 (38:33) Götz (Brandl/Schlager, 5-4), 2:3 (GWP) Faber, – Strafminuten: Tölz 8, Frankfurt 14, – Zuschauer: 519.

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