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Hoffnung auf Andreas Pauli: Der Löwen-Rückkehrer, der bisher eine starke Saison im zweiten Tölzer Sturm spielt, könnte nach seinem Sehnenriss am Dienstag gegen Freiburg wieder auflaufen. 

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Liveticker: Tölzer Löwen gegen Wölfe Freiburg

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Einen Gegner auf Augenhöhe empfangen an diesem Dienstag (19.30 Uhr) die Tölzer Löwen. Wie das Spiel verläuft, können Sie im Liveticker des Tölzer Kurier lesen.

Bad Tölz - Es fehlt weiter die Konstanz. Nach einer starken Leistung im Heimspiel gegen Bietigheim kamen die Tölzer Löwen am Sonntag in Kaufbeuren mit 1:7 unter die Räder. „Offensichtlich schaffen wir es noch nicht, gegen starke Gegner zweimal alles abzurufen“, meint Trainer Markus Berwanger. Die Zweikämpfe verloren, manche Spieler schlicht überfordert, 0:5 hinten nach gut 20 Minuten, das Spiel war gelaufen. Weil die Löwen diesmal viele Strafzeiten nahmen, konnten sie ihre stärkste Waffe, das Powerplay, diesmal kaum ausspielen. Das sei aber, meint Berwanger, „nicht spielentscheidend gewesen. Kaufbeuren ist eine Top-Mannschaft, das war nicht unsere Kragenweite.“

Da trifft es sich ganz gut, dass mit dem EHC Freiburg nun wieder ein Gegner auf Augenhöhe ansteht (Dienstag, 19.30 Uhr, Tölzer Eisstadion). Die Wölfe haben einen Punkt mehr als die Löwen, haben viermal in Serie verloren. „Jetzt dürfen sie ruhig noch ein fünftes Mal verlieren“, sagt Berwanger. „Aber wir brauchen nicht zu denken, das geht von alleine.“ Er fordert ein stabileres Abwehrverhalten ein. „Wir brauchen Geduld, haben 60 Minuten, um zu gewinnen und müssen auf die Schlüsselspieler aufpassen.“

Das sind bei Freiburg nicht etwa die Kontingentspieler, sondern vor allem die Eigengewächse Nikolas Linsenmaier, Tobias Kunz und Verteidiger Alexander Brückmann, die es zusammen auf immerhin 50 Punkte bringen. Gute Werte in der Statistik haben die Breisgauer nur beim Fair-Play und in der Verteidigung: Die Torhüter Matthias Nemec und Jimmy Hertel haben gute Fangquoten, und die Gegner brauchen relativ viele Schüsse für einen Torerfolg. Dagegen schießen die Freiburger mit die wenigsten Tore der Liga, brauchen sehr viele Versuche für einen Erfolg, haben eine schwache Powerplay-Quote von 18,1 Prozent (Löwen: 25,2) und das zweitschlechteste Unterzahl-Spiel in der DEL 2. Nach vier Niederlagen fehlt womöglich auch das Selbstvertrauen. „Aber wir haben ja auch gerade sauber auf den Deckel bekommen“, schränkt Berwanger ein.

Er hofft, dass zumindest Andreas Pauli im zweiten Sturm wieder mitmischen kann. Der Außenstürmer (25) hatte sich einen Sehnenriss im Finger zugezogen, testete beim Training am Montagabend die Funktionsfähigkeit. Fällt die negativ aus, setzt Berwanger wieder auf Talent Kevin Slezak, der in den zurückliegenden zwei Spielen Paulis Platz eingenommen und seine Sache laut Berwanger „ganz gut gemacht hat“. Im vierten Block gesetzt ist Max Hörmann, der zumindest am Freitag ein paar gute Aktionen gezeigt hat. Als zweiten Außenstürmer plant Berwanger entweder mit Aziz Ehliz, Luca Tosto oder eben Slezak. Die Center-Position übernimmt abwechselnd ein erfahrener Mittelstürmer.

Zu früh für ein Comeback ist es bei Valentin Gschmeißner: Der Verteidiger ist nach einem Bauchmuskel-Abriss zurück auf dem Eis. „Aber er hat noch eine Menge Trainingsrückstand, von einem Einsatz im Spiel ist er weit weg“, sagt Berwanger. Doch er hat Vertrauen in seine drei Defensiv-Pärchen. Abgesehen vom ersten Drittel in Kaufbeuren „harmonieren sie gut“.

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