Der Jüngste geht von Bord: Der 16-jährige Christoph Körner wechselt aufs Internat von Red Bull Salzburg und spielt dort wahrscheinlich für die U 18-Mannschaft. Foto: Patrick Staar

Konzentriert bleiben

Bad Tölz - Die Tölzer Löwen haben Fehler weitgehend abgestellt und wollen ihre Siegesserie beim Tabellenletzten Schweinfurt fortsetzen. Youngster Christoph Körner verlässt Tölz Richtung Salzburg.

Die Situation an diesem Wochenende ist die gleiche wie vor drei Wochen: Zuerst müssen die Tölzer Löwen gegen das abgeschlagene Schlusslicht Schweinfurt ran (Freitag, 20 Uhr, Schweinfurt). Am Sonntag geht’s gegen Verfolger Peiting. Ende Januar gewannen die Löwen beide Spiele. Das soll auch diesmal gelingen. „Mit fünf Punkten haben wir Platz vier sicher“, sagt Trainer Florian Funk. Für Rang drei müssen die Löwen auf einen Ausrutscher der punktgleichen Bayreuther spekulieren.

Für die erste Runde der Play-offs, die sich direkt ans Ende der Punktspiele am Mittwoch, 26. Februar, anschließt, haben die Löwen freilich auch als Vierte Heimrecht. Für die zweite Runde wäre Position drei besser, weil dann möglicherweise erneut das erste Heimspiel winkt, falls ein besser platziertes Team ausscheidet. Der Kreis der möglichen Erstrunden-Gegner wird enger. In Frage kommen Peiting, Klostersee und Füssen.

Doch zunächst richtet sich der Fokus auf Schweinfurt. Beim ERV sind die Löwen Favoriten. Die Mighty Dogs können die Play-downs nicht mehr abwenden, haben in dieser Saison überhaupt nur vier Dreier eingefahren - einen davon gegen die Löwen. „Sie haben mit Vitali Stähle, Igor Filobok und Mikail Nemirovsky durchaus gute Spieler, gibt Funk zu bedenken. „Aber die sind nur gut, wenn man sie spielen lässt.“ Das sollen seine Schützlinge verhindern, denen das zuletzt immer besser gelang. Fünf der letzten sechs Spiele haben sie gewonnen, haben die Spiele meist kontrolliert, nur wenige Chancen der Gegner zugelassen und eigene genutzt. Funks Konzept, dass die Löwen zum Ende der Vorrunde stärker werden, scheint aufzugehen. „Momentan spielen wir gut.“

Nicht mehr für die Löwen spielen wird jedoch der 16-jährige Christoph Körner. Der Jüngste im Team besucht künftig das Internat von Red Bull Salzburg und spielt dort voraussichtlich in der U 18-Mannschaft. Doch Funk stehen trotzdem vier komplette Reihen zur Verfügung, weil nur Hannes Sedlmayr (Innenbandriss) ausfällt. Seine Position im ersten Sturm nimmt Josef Kottmair ein.

Die Gefahr, den Tabellenletzten zu unterschätzen, bestehe mittlerweile nicht mehr. „Jeder weiß jetzt, um was es geht“, sagt Funk. „Es gelingt uns, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das müssen wir diesmal auch gegen das Schlusslicht schaffen.“

(Nick Scheder)

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