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Eine der unzähligen Chancen, die Hannovers Mirko Pantkowski (re.) vereitelte: Stefan Reiter hatte mit die besten Möglichkeiten für die Tölzer Löwen.
Tölzer Löwen, Hannover
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Mühsames 1:0 gegen Hannover: Die Tölzer Löwen scheitern haufenweise an Indians-Torhüter Mirko Pantkowski und bezwingen ihn erst in der Verlängerung.
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Mühsames 1:0 gegen Hannover: Die Tölzer Löwen scheitern haufenweise an Indians-Torhüter Mirko Pantkowski und bezwingen ihn erst in der Verlängerung.

Eishockey: Oberliga-Play-offs

Schwere Geburt

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Mühsames 1:0 gegen Hannover: Die Tölzer Löwen scheitern haufenweise an Indians-Torhüter Mirko Pantkowski und bezwiongen ihn erst in der Verlängerung. 

Bad Tölz – Der erste Schritt ist getan: Mit 1:0 gehen die Tölzer Löwen in der Play-off-Viertelfinalserie in Führung. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, bis der erste Sieg am Freitagabend vor Rekordkulisse im Tölzer Eisstadion in trockenen Tüchern war. Das einzige Tor fiel nach mehr als 64 Minuten: Julian Kornelli fälschte Christian Kolacnys Schlagschuss in der Verlängerung zum 1:0-Sieg ab. „Wir waren das ganz Spiel überlegen, der Sieg war verdient“, meint Trainer Axel Kammerer. „Wir haben viele Chancen herausgespielt, aber Hannover hat geschickt verteidigt, und wir sind an einem sehr guten Torhüter gescheitert.“

Der 18-jährige Mirko Pantkowski erwies sich wirklich als starker Rückhalt für die Indians. Er entschärfte etliche Tölzer Hochkaräter, allerdings kamen die Schüsse der Löwen in der Regel zu unplatziert, um Pantkowski zu überlisten. „Unser Abschluss und der letzte Pass waren oft zu unsauber“, moniert Kammerer, macht aber auch die lange Spielpause für die Schwierigkeiten verantwortlich, gleich wieder in den Spielrhythmus zu finden. Eine kritische Phase, eine 3:5-Unterzahl im Schlussdrittel, hatten die Löwen auch noch zu überstehen. „Da haben wir sehr gut verteidigt“, lobt Kammerer.

Nachdem die Löwen ihre Nervosität zu Beginn überwunden hatten, dominierten sie das Spiel. Anfangs sorgten eher die Gäste um Routinier Carsten Gosdeck für einen gefährlicheren, weil geordneteren Spielaufbau. Hannover wirkte abgeklärter. Doch die Löwen fanden besser ins Spiel, die Indians agierten defensiv, warteten auf Konter. Doch zuweilen taten sich doch erhebliche Lücken in der Gäste-Abwehr auf. Aber die Löwen wussten diese nicht zu nutzen oder fanden in Pantkowski ihren Meister.

Die Phase, in der die Führung am ehesten hätte gelingen können, war ein Tölzer Powerplay nach 14 Minuten: Jordan Baker vergab ein schönes Zuspiel von Hannes Sedlmayr, Michael Endraß hatte zweimal die Führung auf dem Schläger. Doch er scheiterte genau wie Stefan Reiter und Thomas Schenkel.

Hannover zerstörte den Tölzer Spielfluss nach Kräften, kassierte Strafzeiten, einige Aktionen blieben aber auch ungeahndet. Und sie kamen selbst zu Chancen: Dennis Arnold schoss Markus Janka an die Maske, Branislav Pohanka tauchte zweimal frei vor dem Tölzer Kasten auf – und vergab. Die Löwen ließen sich auf das harte Spiel ein, anstatt die knapp drei Reihen der Indians durch Tempoverschärfung aufzuarbeiten.

Auch das dritte Drittel brachte keine Entscheidung. Die Löwen blieben am Drücker, setzten Pantkowski unter Dauerbeschuss. Irgendwann musste dem 18-Jährigen der Bauch ganz schön geschmerzt haben, so viele Scheiben trafen ihn dort. Mehrfach Stefan Reiter, Sedlmayr, Hannes Huß oder Klaus Kathan nach ausgefuchstem Bauerntrick kamen nicht am Hannoveraner Keeper vorbei. Bei Reiters gefühlt 15. Versuch kurz vor Schluss ließ der Keeper mal eine Scheibe gefährlich nach vorne abprallen. Doch Kathan kam einen Moment zu spät zum Nachschuss.

Brenzlig wurde es, als Kathan – nach strittiger Strafzeit – und Florian Strobl auf die Strafbank mussten. Doch jetzt trumpfte Janka auf, entschärfte brenzlige Situationen und etliche Kracher von Tobias Schwab. In der fünften Minute der Verlängerung war Pantkowski doch geschlagen. Aber es brauchte einen abgefälschten Schuss, um den Keeper zu bezwingen. Den Löwen war’s egal, sie freuten sich unter frenetischem Jubel der im Stadion über die 1:0-Führung in der Serie.

Weiter geht es mit dem Rückspiel am Pferdeturm in Hannover an diesem Sonntag um 19 Uhr. Der Tölzer Kurier bietet einen Live-Ticker auf www.toelzer-kurier.de.

Tölzer Löwen – Hannover In. n.V. 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0)

Tor:1:0 (64.21) Kornelli (Kolacny/Horschel), – Strafminuten: Tölz 14, Hannover 18,Schiedsrichter: Markus Schütz (EHC Bad Aibling), –Zuschauer: 2459.

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