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Und wieder schlägt’s ein: Vorne ein frustrierter Marco Wölfl im Wölfe-Tor, hinten jubeln die Tölzer Löwen (v. li.) Marcel Rodman, Chris St. Jacques und Philipp Schlager.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.
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Die Tölzer Löwen haben es gegen die Wölfe Freiburg richtig krachen lassen.

Eishockey: Del 2 Play-downs

Ein Fingerzeig für das Entscheidungsspiel

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Die Tölzer Löwen überrennen ausgelaugte Wölfe und fegen Freiburg mit 6:0 aus der Halle. Das Rezept: Wenige Strafen, viel Tempo und gute Offensive.  

Bad Tölz– Die erste Play-down-Runde geht über die volle Distanz. Mit 6:0 fegten die Tölzer Löwen gestern Abend die Wölfe Freiburg aus der Halle und glichen damit in der Serie auf 3:3 aus. Die Entscheidung fällt im siebten Spiel morgen (19.30 Uhr) in Freiburg. Mit dem souveränen und nie gefährdeten Kantersieg lieferten die Löwen schon einen Fingerzeig ab, dass sie kein Interesse an einer zweiten Play-down-Runde haben.

Für den Heimsieg sorgte ein konzentrierter und engagierter Auftritt gegen etwas ausgelaugt wirkende Freiburger, die spätestens nach dem Tölzer Doppelschlag zum 4:0 innerhalb von 27 Sekunden im Mitteldrittel den Widerstand einstellten. „Wir haben vergleichsweise diszipliniert gespielt und wenige Chancen für Freiburg zugelassen“, sagt Löwen-Trainer Rick Boehm.

Er nahm eine Veränderung bei den Tölzer Kontingentspielern vor: Joonas Vihko saß diesmal auf der Tribüne, Marcel Rodman spielte in der ersten Reihe. „Wenn einem fünf Ausländer zur Verfügung stehen, kann man sie ja auch einsetzen. Es hat sich ausgezahlt.“ Der Slowene hatte einige gute Szenen mit Philipp Schlager und Hannes Sedlmayr. Aber eine Veränderung im Vergleich zu den drei Niederlagen zuvor war im ganzen Team zu spüren: Diesmal hängte sich jeder rein. Tölz leistete sich weniger Strafzeiten, machte Tempo und kaum Fehler, arbeitete solide nach hinten und zeigte Effizienz nach vorne.

Die Löwen hatten nur drei Unterzahlsituation in der ersten halben Stunde zu überstehen, da ließen sie nichts anbrennen. „Ich denke, das war der Knackpunkt“, meint Boehm. Und in Gleich- oder Überzahl waren sie überlegen. Hannes Sedlmayr, der eine Scheibe abfing und seinen eigenen Nachschuss versenkte, und Josef Frank, der deutlich engagierter wirkte als zuletzt, legten im ersten Drittel auf 2:0 vor. „Die beiden Tore haben uns Ruhe und Sicherheit verschafft“, sagt Boehm.

Eine Pause legten die Löwen nicht ein. Freiburg wirkte platt, die Löwen dagegen laufstark und mit guten Ideen im Angriff. Philipp Schlager, ebenfalls wieder auffälliger als zuletzt, prüfte EHC-Keeper Miroslav Hanuljak. Der ließ abprallen, und Sedlmayr stellte auf 3:0. Und nur wenige Sekunden später erhöhte Chris St. Jacques auf 4:0. Entnervt machte Hanuljak Platz für Marco Wölfl. Doch auch der musste wenig später hinter sich greifen, als Manuel Edfelder die Scheibe von St. Jacques von hinter dem Tor irgendwie zum 5:0 ins Netz brachte.

Freiburg zunehmend frustriert und deshalb zunehmend auf der Strafbank zu finden. In doppelter Überzahl stellte Chris St. Jacques aus kurzer Distanz auf 6:0, und die Löwen spielten den Sieg sicher nach Hause. Da blieb sogar Zeit zum Zaubern, als Sedlmayr die Scheibe in der Drehung mitnahm und per Rückhand aufs Tor schlenzte. Wölfl zur Stelle.

Die Löwen wurden etwas fahrlässiger bei der Chancenverwertung. So vergaben Julian Kornelli, Casey Borer und Rodman ihre Hochkaräter. Sedlmayr blieb beim Penalty an Wölfl hängen. Trotzdem ist Boehm zufrieden – vorerst: „Wir haben uns das siebte Spiel erkämpft, jetzt brauchen wir noch einen Sieg.“

Tölzer Löwen – EHC Freiburg 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)

Tore: 1:0 (10.27) Sedlmayr (Schlager/Schenkel), 2:0 (14.31) Frank (Kathan/Hüttl), 3:0 (27.37) Sedlmayr (Schlager/Kolacny), 4:0 (27.50) St. Jacques (Kornelli/Frank), 5:0 (34.27) Edfelder (St. Jacques/Sedlmayr, 5-4), 6:0 (44.02) St. Jacques (Rodman/Sedlmayr, 5-3), – Strafminuten: Tölz 8, Freiburg 22, – Schiedsrichter:Benjamin Hoppe/Stefan Vogl, –Zuschauer: 2573.

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