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Die Wende: Hann es Sedlmayr (2. v. re.) bezwingt in doppelter Tölzer Überzahl den starken Waldkraiburger Schlussmann Björn Linda zum 2:2-Ausgleich. Foto: Ewald Scheitterer
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Dezimierte Tölzer Löwen mühen sich gegen Aufsteiger EHC Waldkraiburg zu einem 4:2-Sieg und bleiben Tabellenzweiter.
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Dezimierte Tölzer Löwen mühen sich gegen Aufsteiger EHC Waldkraiburg zu einem 4:2-Sieg und bleiben Tabellenzweiter.
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Dezimierte Tölzer Löwen mühen sich gegen Aufsteiger EHC Waldkraiburg zu einem 4:2-Sieg und bleiben Tabellenzweiter.
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EIshockey: Oberliga Süd

Doppelte Überzahl bringt die Wende

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Dezimierte Tölzer Löwen mühen sich gegen Aufsteiger EHC Waldkraiburg zu einem 4:2-Sieg und bleiben Tabellenzweiter. 

Bad Tölz – Ohne Torjäger Jordan Baker und mit nur drei Sturmreihen mühten sich die Tölzer Löwen zu einem 4:2-Sieg über den EHC Waldkraiburg. Sie taten sich phasenweise erneut schwer gegen den defensiv eingestellten und engagierten Aufsteiger, der ihnen Ende Oktober die bisher einzige Heimniederlage beigebracht hatte. Die Löwen liefen immer wieder in Konter und waren vor dem gegnerischen Tor nicht vollkommen zwingend oder scheiterten am starken Torhüter Björn Linda. „Vor dem Tor fehlten der letzte Biss und die Schussqualität“, meint Trainer Axel Kammerer, der mit dem Ergebnis trotzdem „maximal zufrieden“ ist. „Denn Zufriedenheit hängt auch mit der Erwartungshaltung zusammen.“

Die Löwen mussten am Freitagabend auf einige junge Spieler verzichten. Hannes Huß ist krank, Tobias Kirchhofer, Josef und Marinus Reiter sind für die DNL-Mannschaft im Vorprogramm der „DEL-Winter Games“ im Einsatz. Zudem fehlte Löwen-Topscorer Jordan Baker, der eine Prüfung zum Feuerwehrmann absolviert. Ohne den Mittelstürmer fehlte den Tölzern etwas Durchschlagskraft in der ersten Reihe. Trotzdem brachten Hannes Sedlmayr und Michael Endraß – zuweilen gut in Szene gesetzt von Julian Kornelli – Waldkraiburg ein ums andere Mal in Bedrängnis. „Wir haben im ersten Drittel den Puck und uns selbst flüssig bewegt“, meint Kammerer.

Doch zunächst taten sich die Löwen schwer, sich vors Tor zu arbeiten. Immer wieder blieben sie beim Spielaufbau hängen, leisteten sich Puckverluste. Tiefe Scheiben ins gegnerische Drittel waren kein probates Mittel. Stattdessen zog die ausgebuffte erste Reihe der Gäste immer wieder gefährliche Konter auf. Tomas Vrba auf Max Kaltenhauser in der Mitte, der bediente Jakub Marek auf links – 0:1. Zwar glich Iiro Vehmanen wenig später mit einem Schlenzer von der blauen Linie ins Kreuzeck aus. Doch die Löwen liefen gleich wieder einem Rückstand hinterher. Scheibenverlust Kornelli, Kaltenhauser auf Fabian Kanzelsberger, und diesmal war es Vrba, der zum 2:1 einschob – nicht ganz unhaltbar.

Eine doppelte Überzahl brachte die Löwen zurück ins Spiel. Nicht nur gelang Hannes Sedlmayr in einem guten Tölzer Powerplay per Nachschuss ins leere Tor der Ausgleich. Sondern die Löwen waren anschließend klar die bessere Mannschaft, bestimmten das Spiel und übernahmen die Führung. Bei Michael Endraß’ sattem Schuss leistete sich der starke EHC-Keeper zum ersten Mal eine Schwäche und ließ die – zugegeben schnelle – Scheibe zum 2:3 passieren. Gegen Maxi Hörmann war Linda dann aber wieder zur Stelle und verhinderte mehrfach eine höhere Führung der Löwen.

Doch sie waren nun am Drücker. Hatten auch im Schlussabschnitt mehrere Chancen, den Sack zuzumachen. Aber mehrfach Sedlmayr, Klaus Kathan, Josef Frank, Endraß und Kornelli scheiterten bei ihren Hochkarätern an Linda. Erst als der kurz vor Schluss zugunsten eines sechsten Feldspielers das Tor räumte, gelang Tölz die Entscheidung: Sedlmayr, der zuvor das leere Tor verfehlt hatte, legte zurück auf Endraß – 4:2. Damit bleiben die Löwen Selbs engster Verfolger und müssen diesen Sonntag (17.15 Uhr, Live-Ticker auf www.toelzer-kurier.de) in Waldkraiburg ran.

Tölzer Löwen – EHC Waldkraiburg 4:2 (1:2, 2:0, 1:0)

Tore: 0:1 (10:47) Marek (Kaltenhauser/Vrba), 1:1 (12.29) Vehmanen (S. Reiter/Kathan), 1:2 (15.55) Vrba (Kanzelsberger/Kaltenhauser), 2:2 (30.41) Sedlmayr (Kathan/Kolacny, 5-3), 3:2 (37.03) Endraß (Kornelli/Vehmanen), 4:2 (59.02) Endraß (Sedlmayr/Frank, ENG), –Strafminuten:Tölz 6 + 10 (Hörmann, Check gg. Kopf), Waldkraiburg 4, –Schiedsrichter: Cori Müns (EHC Klostersee), –Zuschauer: 1053.

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