Lubor Dibelka: Stürmer der Tölzer Löwen

Eishockey: DEL2

Misserfolg zum Einstand: 3:6 in Crimmitschau

  • schließen

Die Tölzer Löwen verlieren das erste Spiel unter neuem Trainer und liegen nun acht Punkte hinter Bayreuth.

Crimmitschau/Bad Tölz– Amtsantritt mit Niederlage: War das schon eine negative Vorentscheidung im Kampf um Platz zehn? Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Scott Beattie gaben die Tölzer Löwen gestern Abend beim direkten Konkurrenten ETC Crimmitschau eine 2:0-Führung aus der Hand, kassierten im Schlussabschnitt drei schnelle Tore und verloren mit 3:6. Der Rückstand auf den Pre-Playoff-Rang ist damit auf acht Punkte angewachsen, weil Bayreuth zeitgleich gewann.

„Wir waren zum Schluss hin müde, konnten nicht mehr das spielen, was wir am Anfang gespielt haben“, sagt Beattie. Die Löwen begannen recht verheißungsvoll, auch wenn sie auf Ben Meisner im Tor verzichten mussten, der die Reise mit Kopfschmerzen doch nicht antrat. Andreas Mechel ging zwischen die Pfosten, DNL-Goalie Josef Hölzl nahm auf der Bank Platz, und die Tölzer Leistungsträger, die bisher nicht ihr Potenzial abgerufen hatten, schienen in der offensiven Spielweise unter dem neuen Trainer voll aufzugehen: Lubor Dibelka traf bereits nach einer Minute und ließ im zweiten Drittel seinen zweiten Treffer folgen. Beattie: „Ein sehr guter Start.“ Das dritte Tölzer Tor besorgte Hannes Sedlmayr im Zusammenspiel mit Philipp Schlager.

Da hatten die Löwen aber die 2:0-Führung bereits aus der Hand gegeben. Ausgerechnet in Tölzer Überzahl – bisher eine absolute Stärke der Löwen – verkürzte Patrick McNally auf 1:2. Wenig später glich Julian Talbot zum 2:2 aus. Immerhin legten die Löwen durch Sedlmayrs Tor – auch das ein Shorthander – noch vor der Pause wieder vor. Doch im Schlussabschnitt mussten die Löwen dem hohen Tempo Tribut zollen. „Crimmitschau hat Druck gemacht, ist ein sehr offensives Team, und wir waren nicht mehr in der Lage mitzuhalten“, sagt Beattie. Die Folge: Christian Hilbrich, Dominic Walsh und Julian Talbot – erneut bei Tölzer Powerplay – schossen innerhalb von vier Minuten drei Tore zum 5:3. Beattie versuchte, das Spiel noch zu drehen, nahm in der Schlussphase Mechel heraus, dem er keinerlei Schuld an den Gegentoren gibt. Doch statt dem Anschluss für die Löwen trafen die Eispiraten ins leere Tor zum 3:6-Endstand.

ETC Crimmitschau - Tölzer Löwen 6:3 (0:1, 2:2, 4:0)

Tore: 0:1 (1:01) Dibelka (Pauli/Wehrs), 0:2 (27:50) Dibelka (Pauli/MacAulay), 1:2 (34:15) McNally (Schlenker/Talbot, 4-5), 2:2 (35:16) Talbot (Walsh/Hudson), 2:3 (38:34) Sedlmayr (Schlager/Reiter), 3:3 (42:28) Hilbrich (Kircher/Körner), 4:3 (45:27) Walsh (Körner), 5:3 (46:57) Talbot (Flick, 4-5), 6:3 (59:34) Klöpper (Talbot/Flick, ENG), – Strafminuten: Crimmitschau8, Tölz 6, – Schiedsrichter: Fauerbach, Lenhart, – Zuschauer: 795.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Liveticker: Tölzer Löwen gehen gegen Bietigheim Steelers im letzten Drittel unter
An diesem Dienstag gastieren die Bietigheim Steelers bei den Tölzer Löwen (Spielbeginn: 19.30 Uhr). Hier gibt es einen Liveticker zum Spiel.
Liveticker: Tölzer Löwen gehen gegen Bietigheim Steelers im letzten Drittel unter

Kommentare