Verletzungen im Mund drohen: Bäckerei warnt vor Verzehr ihrer Marmorkuchen

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Mit einer unglaublichen Energieleistung gewannen die Tölzer um Johannes Sedlmayr – hier im Zweikampf mit Lukas Koziol – das erste Löwen-Duell auf eigenem Eis mit 6:2.

Eishockey DEL 2

Ohne vier Topspieler wird’s noch schwerer

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Nach der unfreiwilligen Spielpause der Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag geht es an diesem Freitag (Beginn 19.30 Uhr) umso heftiger zur Sache: Mit den Löwen Frankfurt gastiert die gefährlichste Auswärtsmannschaft in der Tölzer Arena.

Von den letzten zehn Begegnungen auf fremdem Eis haben die Hessen satte acht Siege eingefahren. Auffällig dabei ist zum einen, dass sie sehr ökonomisch mit ihren Kräften umgehen: Die meisten Spiele entscheiden sie mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Treffer für sich. Zum anderen sind sie auch in Overtime und Shut out rigoros: Alle der bisherigen vier Entscheidungen gingen an die Frankfurter.

Für die Tölzer Löwen spricht die Tatsache, dass sie ihren Namensvettern die bislang empfindlichste Auswärtsklatsche verabreichten: Mit 2:6 schickten die Isarwinkler Cracks den Kontrahenten Mitte Oktober heim. Allerdings muss man die sechs Löwen-Treffer insofern relativieren, als zwei davon Empty Net Goals waren.

Außerdem hat Frankfurts Sportdirektor Franz-David Fritzmeier auf der Torhüter-Position nachgerüstet. Felix Bick war vor der Saison mit dem Anspruch, die Nummer eins zu werden, von Nauheim gekommen, fühlte sich im neuen Team allerdings nicht wohl und wechselte an seine alte Wirkungsstätte zurück. Seit Anfang Dezember steht nun Ilya Andryukhov zwischen den Pfosten; der 28-jährige Deutsch-Russe spielte zuvor bei Sokol Krasnoyarsk in der zweithöchsten russischen Liga.

Ob die Pause bei den Tölzer Löwen frische Kräfte frei gemacht hat, vermag Trainer Markus Berwanger nicht zu beurteilen. „Aber wir werden uns auf jeden Fall gewissenhaft mit Video-Analyse, Gesprächen und einem spritzigen Training vorbereiten.“ Die Liste der Ausfälle ist indessen noch länger geworden. Die Ausfälle von Kyle Beach (Sprunggelenk), Yannick Drews (Gehirnerschütterung), Andreas Schwarz (Bauchmuskel) und Valentin Gschmeißner (Infekt) reißen riesige Lücken in den Löwen-Kader.

Aus neun Stürmern und fünf Verteidigern muss Berwanger nun eine einigermaßen wehrhafte Truppe zusammenstellen. Johannes Sedlmayr wird dabei Beachs Position in Reihe zwei einnehmen. Luca Tosto, zuletzt gegen Kaufbeuren Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich erhält den Ritterschlag vom Trainer und steigt in die erste Sturmformation auf. „Er hat diese Rolle schon gut gespielt, als Sedlmayr im Dezember ausgefallen ist. Luca wird es erneut gut machen“, ist sich der Trainer sicher. Maxi Hörmann wird die dritte Reihe um Center Manuel Edfelder komplettieren.

„Schon in Bestbesetzung ist es schwer, gegen Frankfurt zu gewinnen. Doch ohne diese vier Leistungsträger ist es nahezu unmöglich. Aber wir geben uns nicht von vorne herein geschlagen“, stellt Berwanger klar. Ein besonderes Augenmerk gilt den Frankfurter Topscorern Adam Mitchell und Eddie Lewandowski. Die beiden Routiniers kommen gemeinsam auf 92 Scorerpunkte und stehen in den Top Ten der DEL2- Scorerliste: Mitchell steht mit 47 Punkten (19 Tore, 28 Assists) auf Platz fünf und Lewandowski mit 45 Punkten (13/32) auf Platz acht.

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